Im September 2026 findet im Kanton Bern die großangelegte Sicherheitsoperation „Fides“ statt. Die Kantonspolizei Bern und die Schweizer Armee trainieren gemeinsam den Schutz kritischer Infrastrukturen unter den Bedingungen langanhaltender terroristischer Bedrohungen oder kriegerischer Risiken.

Da die Sicherung von Stromnetzen und Telekommunikationsanlagen für die Stabilität des Landes überlebenswichtig ist, zielt diese Kooperation darauf ab, personelle Engpässe der zivilen Kräfte durch militärische Unterstützung auszugleichen. Für die Bürger bedeutet dies eine präventive Absicherung der Grundversorgung und die Identifizierung potenzieller Schwachstellen in der nationalen Verteidigungsstrategie. Berichtet Nume unter Berufung auf den derbund.

Strategische Allianz: Objektschutz und Ressourcenmanagement

Die verschärfte Sicherheitslage in Europa im Jahr 2026 erfordert neue Verteidigungskonzepte für sensible Netze. Da die Polizei bei flächendeckenden Bedrohungen schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, fungiert die Armee als entscheidender Kraftmultiplikator.

Im Berner Oberland wird im September geprobt, wie Militäreinheiten Umspannwerke und Rechenzentren sichern, während die Polizei mobil für die Gefahrenabwehr im öffentlichen Raum bleibt. Diese Aufgabenverteilung garantiert eine lückenlose Überwachung strategisch wichtiger Punkte ohne Beeinträchtigung der zivilen Ordnung.

Kernziele der Sicherheitsinitiative „Fides“:

  • Entlastung der Polizei: Übernahme von Bewachungsaufgaben durch die Armee.
  • Sicherung der Netze: Schutz von Strommasten und digitalen Knotenpunkten vor Sabotage.
  • Erhöhte Ausdauer: Gewährleistung langfristiger Sicherheitsszenarien über Wochen hinweg.
  • Interoperabilität: Reibungsloses Zusammenspiel verschiedener Waffengattungen und Polizeieinheiten.
  • Krisenreaktion: Verkürzung der Mobilisierungszeiten im Ernstfall.

Schutz der Achillesferse: Strom, Daten und Logistik

Ein Ausfall der Energieversorgung oder der Kommunikation hätte im Jahr 2026 fatale Folgen für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft. Daher konzentriert sich „Fides“ auf exponierte Infrastrukturen im unwegsamen Gelände des Berner Oberlandes.

Hierbei werden Angriffe auf Hochspannungsleitungen simuliert, um die Reaktionskette der Einsatzkräfte zu testen. Die Armee setzt ihre Expertise im Bereich der Geländeüberwachung ein, während die Polizei die logistische Absicherung sensibler Transporte koordiniert.

Fokussektoren der Infrastrukturübung:

SektorZielobjekteEinsatzkräfte
EnergieUmspannwerke, LeitungenArmee-Infanterie & Kapo
TelecomSendemasten, RechenzentrenSpezialisierte Funker-Einheiten
VerkehrBrücken, Tunnel, PässeMilitärpolizei & Logistiktruppen
LuftraumObjektnahbereichDrohnenabwehr-Spezialisten
InformationKrisenkommunikationsknotenIT-Sicherheitsexperten

Technologie im Einsatz: Drohnenabwehr und digitale Aufklärung

Ein zentrales Element der Übung im September 2026 ist die Drohnenabwehr. Da unbemannte Systeme zunehmend für Sabotage genutzt werden, testen Polizei und Armee modernste Störsender (Jammer) und Detektionssysteme über Kraftwerken.

Gleichzeitig nutzt die Armee eigene Aufklärungsdrohnen, um ein digitales Echtzeit-Lagebild für die Befehlshaber in Bern zu erstellen. Diese technologische Überlegenheit ist essenziell, um asymmetrischen Bedrohungen effektiv zu begegnen und Angreifer frühzeitig zu lokalisieren.

Technologische Schwerpunkte von „Fides“:

  • Luftraum-Scanning: Automatische Erkennung nicht autorisierter Flugobjekte.
  • Elektronische Gegenmaßnahmen: Test von Systemen zur Signalunterbrechung.
  • Mobile Sensorik: Einsatz tragbarer Überwachungsgeräte im Gebirge.
  • Datenfusion: Zusammenführung von Polizei- und Militärdaten in einem Interface.
  • Konvoischutz: Überwachung sensibler Transporte aus der Luft.

Kommunikation und Führung: Lehren aus der Vergangenheit

Frühere Übungen zeigten, dass inkompatible Kommunikationsmittel oft zu Verzögerungen führten. Im September 2026 wird daher verstärkt an gemeinsamen Schnittstellen gearbeitet, um den Informationsfluss zwischen militärischen und zivilen Netzen zu harmonisieren.

Die Einrichtung gemeinsamer Führungsstandorte sorgt dafür, dass Entscheidungen schneller getroffen und Befehle ohne Missverständnisse an die Truppen vor Ort übermittelt werden können. Die zivile Führung durch die Sicherheitsdirektion bleibt dabei stets gewahrt.

Maßnahmen zur Kommunikationsoptimierung:

  1. Integrierte Leitstellen: Gemeinsame Lagezentren für Polizei- und Armeeoffiziere.
  2. Netzwerk-Kopplung: Einsatz von Verschlüsselungstechnologien für behördenübergreifenden Funk.
  3. Klare Befehlshierarchie: Eindeutige Definition der Zuständigkeiten im Objektschutz.
  4. Echtzeit-Reporting: Digitale Übermittlung von Lageberichten direkt vom Einsatzort.
  5. Krisen-PR: Abgestimmte Information der Öffentlichkeit durch gemeinsame Medienstellen.

Bevölkerungsschutz: Präsenz und Vorbereitung

Auch wenn die Übung auf Behördenebene stattfindet, ist die Bevölkerung ein wichtiger Teil der nationalen Resilienz. Die Bürger werden gebeten, die verstärkte Präsenz von Militärfahrzeugen im September als notwendige Vorsorgemaßnahme zu betrachten.

Ein stabiles Strom- und Datennetz ist die Lebensader der Schweiz, und durch das Training wird das Risiko langanhaltender Blackouts minimiert. Behörden raten zudem, die Übung zum Anlass zu nehmen, die eigene private Notfallvorsorge (Vorräte, Licht) zu überprüfen.

Praktische Tipps für Bürger:

  • Aufmerksamkeit: Melden Sie verdächtige Drohnenflüge in der Nähe von Kraftwerken.
  • Geduld: Rechnen Sie mit Konvois und kurzzeitigen Sperrungen im Berner Oberland.
  • Vorsorge: Nutzen Sie staatliche Checklisten für den privaten Notvorrat.
  • Information: Nutzen Sie die App „Alertswiss“ für offizielle Meldungen.
  • Kooperation: Folgen Sie im Übungsgebiet den Anweisungen der Sicherheitskräfte.

Ein Signal für die nationale Stabilität

Die Übung „Fides“ im September 2026 ist eine notwendige Versicherung für das moderne Leben in der Schweiz. Durch das Training des Schutzes von Strom- und Telekommunikationsnetzen beweisen Polizei und Armee Handlungsfähigkeit gegenüber hybriden Risiken.

Die frühzeitige Behebung von Schwachstellen in der Zusammenarbeit stellt sicher, dass die Schweiz auch in Krisenzeiten funktionsfähig bleibt. Sicherheit im Jahr 2026 bedeutet vor allem: Schnelligkeit, technologische Reife und eine perfekte Koordination zwischen zivilen und militärischen Kräften.

Warum findet die Übung „Fides“ gerade jetzt statt?

Aufgrund der veränderten Sicherheitslage in Europa 2026 ist der Schutz der Infrastruktur vor Sabotage dringlicher geworden.

Wird der Strom während der Übung abgeschaltet?

Nein, die Ausfälle werden lediglich simuliert. Es gibt keine realen Unterbrechungen der Versorgung.

Wer trägt die Kosten für die Unterstützung durch die Armee?

Die Armee leistet Assistenzdienst, dessen Finanzierung im Rahmen des ordentlichen Verteidigungsbudgets und kantonaler Abkommen erfolgt.

Wie lange dauert die Übung im September 2026?

Die intensiven Manöver im Gelände konzentrieren sich auf mehrere Wochen im September, wobei die Vorbereitungen bereits laufen.

Darf die Armee im Inland Waffen gegen Zivilisten einsetzen?

Die Armee handelt im Rahmen des Objektschutzes nach strengen Regeln (ROE) und unterstützt die Polizei, die für die Rechtsstaatlichkeit verantwortlich bleibt.

Wie wird der Erfolg der Übung gemessen?

Durch die Analyse der Reaktionszeiten, der Kommunikationsqualität und der Effektivität der Drohnenabwehrsysteme.

Bleiben Sie informiert – Relevantes. Jeden Tag. Lesen Sie, worum es heute wirklich geht – in der Schweiz und der Welt: Swiss-A350 Notlandung in Almaty: Medizinischer Notfall bei Kopilot auf dem Flug nach Zürich