SBB Spartickets 2026 gehören zu den meistgesuchten Mobilitätsthemen der Schweiz. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten, angekündigte ÖV-Tarifanpassungen und die starke Nachfrage nach günstigen Bahnverbindungen zwischen Zürich, Genf, Bern, Basel, Lausanne und touristischen Regionen wie dem Wallis oder Graubünden. Besonders Pendlerinnen, Wochenendreisende und internationale Gäste suchen aktuell gezielt nach Möglichkeiten, Zugfahrten günstiger zu buchen, ohne auf Flexibilität oder Geschwindigkeit zu verzichten, wie Nume.ch berichtet. Die Schweizerischen Bundesbahnen setzen dabei weiterhin auf Sparbillette, Spartageskarten und digitale Frühbuchermodelle, die teilweise Rabatte von bis zu 50 Prozent ermöglichen.
Die Bedeutung der Spartickets wächst zusätzlich, weil der Schweizer öffentliche Verkehr 2026 erneut unter Kostendruck steht. Die Branche verweist auf höhere Energie-, Infrastruktur- und Unterhaltskosten. Gleichzeitig bleibt die Bahn insbesondere zwischen Zürich HB, Genève Cornavin und Bern Hauptbahnhof das wichtigste Verkehrsmittel für Geschäftsreisende, Touristinnen und Tagespendler. Wer früh plant, Nebenzeiten nutzt und die richtigen Ticketmodelle kombiniert, kann laut aktuellen SBB-Angaben mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Besonders relevant wird das für Familien, junge Erwachsene sowie Reisende mit Halbtax oder Halbtax PLUS.
Wie das SBB-Sparsystem 2026 tatsächlich funktioniert
Viele Reisende glauben weiterhin, Sparbillette seien Zufallsangebote. Tatsächlich arbeitet das System ähnlich wie bei Fluggesellschaften oder internationalen Hochgeschwindigkeitsbahnen. Die Preise verändern sich dynamisch je nach Nachfrage, Uhrzeit, Strecke und Buchungszeitpunkt. Wer früh reserviert, erhält deutlich günstigere Kontingente. Besonders stark betroffen sind stark frequentierte Achsen wie Zürich–Bern, Zürich–Basel, Genève–Lausanne oder Zürich–Lugano.
Die SBB verkauft Sparbillette inzwischen bis zu sechs Monate im Voraus. Genau dort entstehen oft die grössten Preisunterschiede. Während ein reguläres Ticket kurzfristig den Normaltarif kostet, können frühe Buchungen Rabatte von bis zu 50 Prozent enthalten. Diese Angebote gelten für die erste und zweite Klasse. Allerdings sind die Kontingente begrenzt und an konkrete Verbindungen gebunden.
Besonders wichtig bleibt die sogenannte Zugbindung. Wer ein Sparbillett kauft, darf nur die exakt gebuchte Verbindung nutzen. Ein spontaner Wechsel auf einen späteren InterCity oder IR-Zug ist normalerweise ausgeschlossen. Bei grossen Verspätungen oder Streckenunterbrüchen gelten allerdings Sonderregelungen.
Die Preislogik wird 2026 noch stärker digitalisiert. Viele günstige Tickets erscheinen ausschliesslich online oder in der offiziellen App der SBB. Reisende ohne digitale Buchung verlieren dadurch oft Zugang zu den niedrigsten Preisstufen.
Welche Reisenden am meisten profitieren
Besonders hohe Einsparungen entstehen aktuell bei:
- Frühbuchungen am Morgen
- Reisen ausserhalb der Pendlerzeiten
- Wochenendfahrten mit langfristiger Planung
- Strecken mit hoher Konkurrenz zwischen Fahrzeiten
- Kombinationen mit Halbtax
- Reisen unter der Woche statt freitags
- Fahrten mit Spartageskarten
Laut SBB profitieren vor allem flexible Reisende von den günstigsten Kontingenten.
Zürich, Genf und Bern: Auf diesen Strecken sparen Reisende besonders stark
Zwischen den grossen Schweizer Städten entstehen die stärksten Preisunterschiede. Gerade Zürich bleibt das Zentrum des Schweizer Bahnverkehrs. Die Nachfrage auf der Ost-West-Achse gehört zu den höchsten des Landes. Wer etwa Zürich–Genf kurzfristig bucht, zahlt oft deutlich mehr als Reisende mit langfristiger Planung.
Zwischen Zürich HB und Genève Cornavin variieren Sparpreise je nach Uhrzeit massiv. Besonders teuer bleiben Freitagabend, Sonntagabend sowie frühe Montagmorgen-Verbindungen. Dagegen sinken die Preise häufig am späten Vormittag oder am frühen Nachmittag.
Auch Bern entwickelt sich 2026 weiter zum zentralen Umsteigeknoten. Durch die starke Pendlerdichte nach Zürich und Lausanne entstehen dort regelmässig dynamische Preisschwankungen. Reisende aus Bern profitieren oft von günstigen Sparangeboten Richtung Wallis oder Ostschweiz, wenn sie frühzeitig buchen.
| Strecke | Regulärer Preis ca. | Möglicher Sparpreis |
|---|---|---|
| Zürich – Genf | CHF 92 | ab CHF 39 |
| Zürich – Bern | CHF 52 | ab CHF 19 |
| Bern – Lausanne | CHF 41 | ab CHF 17 |
| Genf – Luzern | CHF 78 | ab CHF 29 |
| Zürich – Lugano | CHF 88 | ab CHF 34 |
Preise variieren je nach Nachfrage, Buchungszeitpunkt und Halbtax.
Warum frühe Morgen- und Abendzüge oft günstiger werden
Die Preisstruktur orientiert sich zunehmend an der Auslastung. Besonders früh am Morgen oder spät am Abend bleiben viele Züge weniger ausgelastet. Genau dort erscheinen häufig die aggressivsten Sparpreise.
Zusätzlich versucht die SBB, Spitzenzeiten zu entzerren. Reisende sollen bewusst auf weniger überfüllte Verbindungen gelenkt werden. Das reduziert den Druck auf die Infrastruktur und verbessert die Sitzplatzverfügbarkeit.
Spartageskarten 2026: Wann sich das Modell wirklich lohnt
Neben klassischen Sparbilletten gewinnen Spartageskarten weiter an Bedeutung. Anders als normale Sparbillette gelten sie nicht nur auf einer Strecke, sondern im gesamten GA-Bereich. Das macht sie besonders attraktiv für Tagesreisen, touristische Rundfahrten oder spontane Mehrfachfahrten.
2026 starten Spartageskarten laut SBB weiterhin ab 29 Franken mit Halbtax beziehungsweise ab 52 Franken ohne Halbtax in der zweiten Klasse. In der ersten Klasse beginnen die Preise höher. Entscheidend bleibt auch hier die frühe Buchung.
Viele Reisende unterschätzen den Unterschied zwischen Tageskarte und Spartageskarte. Die klassische Tageskarte zum Halbtax bietet hohe Flexibilität, kostet jedoch deutlich mehr. Spartageskarten dagegen funktionieren wie ein dynamisches Frühbuchersystem.
Wer mehrere Regionen an einem Tag besucht, fährt mit der Spartageskarte oft günstiger als mit Einzelbilletten.
Typische Spartageskarten-Strategien 2026
Viele erfahrene Schweizer Bahnreisende nutzen inzwischen feste Strategien:
- Spartageskarten sechs Monate im Voraus sichern
- Wochenendtrips früh blockieren
- Kombination mit Halbtax PLUS nutzen
- Reisen auf schwächere Wochentage legen
- Ferienzeiten möglichst vermeiden
Besonders beliebte Reisetage sind häufig bereits Wochen vorher ausverkauft. Das betrifft Feiertage, lange Wochenenden und touristische Hochsaisons.
Halbtax, Halbtax PLUS und Sparbillette: Welche Kombination 2026 am stärksten spart
Das Halbtax bleibt eines der wichtigsten Instrumente des Schweizer ÖV-Systems. Für viele Vielfahrer amortisiert sich das Abo bereits nach wenigen längeren Reisen pro Jahr. 2026 wird das Thema zusätzlich relevant, weil die allgemeinen Ticketpreise im öffentlichen Verkehr steigen sollen.
Interessant wird vor allem die Kombination aus Halbtax und Sparbilletten. Die Rabatte werden nämlich auf den bereits reduzierten Halbtax-Tarif angewendet. Dadurch entstehen teilweise sehr niedrige Preise.
Noch stärker positioniert die SBB inzwischen das Modell Halbtax PLUS. Dabei laden Kundinnen und Kunden Guthaben auf und erhalten Bonusbeträge. Dieses Guthaben kann auch für Sparbillette verwendet werden.
Vergleich der wichtigsten Modelle 2026
| Modell | Für wen geeignet | Vorteil |
|---|---|---|
| Halbtax | Regelmässige Reisende | 50% Rabatt |
| Halbtax PLUS | Häufige digitale Nutzer | Bonusguthaben |
| Spartageskarte | Tagesausflüge | Flexible Nutzung |
| Sparbillett | Geplante Einzelreise | Tiefste Preise |
| GA | Sehr häufige Nutzung | Maximale Freiheit |
Die Nachfrage nach Halbtax PLUS wächst besonders bei jungen Berufstätigen und hybriden Pendlern.
Familien, Jugendliche und Touristinnen: Diese Gruppen erhalten zusätzliche Vorteile
2026 bleibt der Schweizer Bahnverkehr stark familienorientiert. Kinder unter sechs Jahren reisen weiterhin gratis. Kinder mit Junior-Karte oder Kinder-Mitfahrkarte fahren oft kostenlos mit Erwachsenen, selbst wenn diese ein Sparbillett besitzen.
Auch die Friends-Tageskarte Jugend bleibt relevant. Damit können mehrere junge Menschen gemeinsam günstiger reisen. Gerade zwischen Zürich, Bern und Lausanne wird dieses Modell bei Studierenden intensiv genutzt.
Touristinnen und internationale Gäste profitieren wiederum häufig von der Swiss Half Fare Card. Viele unterschätzen dabei, dass diese auch mit Sparbilletten kombiniert werden kann.
Besonders stark nachgefragte Reiseziele 2026
Im aktuellen Schweizer Bahnverkehr gehören folgende Regionen zu den meistgesuchten Sparzielen:
- Zermatt
- Interlaken
- Luzern
- Montreux
- St. Moritz
- Lugano
- Jungfrauregion
- Wallis
- Graubünden
Die Nachfrage steigt insbesondere rund um lange Wochenenden und Sommerferien.

Warum die SBB 2026 stärker auf dynamische Preise setzt
Die Schweiz erlebt seit Jahren steigende Passagierzahlen im öffentlichen Verkehr. Gleichzeitig wächst der Druck auf das Netz. Die SBB investiert Milliarden in Infrastruktur, Unterhalt und Digitalisierung. Dynamische Preismodelle gelten deshalb zunehmend als Steuerungsinstrument.
Das Ziel besteht nicht nur darin, Einnahmen zu sichern. Vielmehr sollen Fahrgäste zeitlich verteilt werden. Besonders ausgelastete InterCity-Züge zwischen Zürich und Genf verursachen hohe Belastungen auf Infrastruktur und Rollmaterial.
Die SBB bestätigte 2025 offiziell, dass auch 2026 mindestens 50 Millionen Franken an Sparbillett-Rabatten bereitgestellt werden. Das war Teil einer Einigung mit dem Preisüberwacher.
„Die Nachfrage nach günstigen digitalen Tickets bleibt sehr hoch“, erklärte die SBB im Zusammenhang mit den Sparangeboten 2025/2026.
Was Reisende 2026 vermeiden sollten
Viele Kundinnen und Kunden verlieren unnötig Geld durch typische Fehler:
- Kurzfristige Buchungen am Freitag
- Reisen ohne Preisvergleich in der App
- Verzicht auf Halbtax bei regelmässigen Fahrten
- Kauf zu Hauptverkehrszeiten
- Falsche Einschätzung der Zugbindung
- Zu spätes Reservieren von Spartageskarten
Besonders Freitagabend-Verbindungen zwischen Zürich und Genf gehören zu den teuersten des Landes.
Digitale Tickets und SBB-App: Warum 2026 fast alles mobil funktioniert
Die Digitalisierung verändert den Schweizer Ticketmarkt massiv. Ein grosser Teil der Sparangebote erscheint ausschliesslich in der mobilen Buchungswelt. Die App wird damit zur zentralen Plattform für Preisvergleiche, Umbuchungen und Echtzeitinformationen.
Viele Reisende nutzen inzwischen Preisalarme oder prüfen gezielt alternative Verbindungen mit wenigen Minuten Unterschied. Bereits kleine Zeitverschiebungen können Preisunterschiede von mehreren Dutzend Franken erzeugen.
Die SBB-App integriert zusätzlich Spartageskarten, Halbtax PLUS, Sitzplatzreservationen sowie Freizeitangebote. Gerade bei touristischen Reisen entstehen dadurch kombinierte Sparmodelle.
Welche Uhrzeiten oft die günstigsten Preise liefern
Nach aktuellen Buchungsmustern gelten häufig als günstiger:
| Zeitraum | Preisniveau |
|---|---|
| 05:00–07:00 | oft günstig |
| 10:00–15:00 | häufig Sparpreise |
| Freitag 16:00–20:00 | sehr teuer |
| Sonntagabend | hohe Nachfrage |
| Dienstag/Mittwoch | oft günstiger |
Die tatsächlichen Preise schwanken jedoch täglich nach Nachfrage und Kontingent.
Welche versteckten Tricks Vielreisende 2026 bei SBB Spartickets nutzen
Viele der günstigsten SBB Spartickets 2026 werden nicht direkt über die Startseite gefunden, sondern über gezielte Kombinationen aus Uhrzeit, Klassenwechsel und alternativen Umsteigebahnhöfen. Besonders erfahrene Pendlerinnen und Vielfahrer prüfen inzwischen bewusst Verbindungen mit wenigen Minuten längerer Fahrzeit, weil dort häufig deutlich günstigere Kontingente freigeschaltet werden. Zwischen Zürich und Genf können Preisunterschiede von 30 bis 50 Franken allein dadurch entstehen, dass statt eines direkten InterCity ein Zug mit Umstieg in Bern gewählt wird. Genau diese Dynamik macht das Schweizer Sparsystem 2026 deutlich komplexer als noch vor einigen Jahren.
Hinzu kommt ein weiterer Trend: Viele Reisende kombinieren Spartageskarten mit regionalen Freizeitangeboten. Besonders stark beworben werden aktuell RailAway-Angebote, bei denen zusätzlich reduzierte Eintritte für Museen, Thermen, Bergbahnen oder Schifffahrten integriert werden. Damit versucht die SBB nicht nur Zugplätze auszulasten, sondern auch touristische Regionen ausserhalb klassischer Spitzenzeiten attraktiver zu machen.
Gerade bei Wochenendreisen Richtung Wallis, Luzern oder Graubünden entstehen dadurch teils erhebliche Gesamtersparnisse.
Viele Nutzerinnen unterschätzen ausserdem die Rolle der ersten Klasse. Während sie regulär deutlich teurer ist, können Sparangebote den Unterschied überraschend klein machen. Auf einzelnen Strecken kostet ein Sparpreis-Ticket in der ersten Klasse teilweise nur wenige Franken mehr als ein kurzfristig gekauftes Standardticket in der zweiten Klasse.
Diese Kombinationen gelten 2026 als besonders effizient
| Kombination | Typischer Vorteil |
|---|---|
| Halbtax + Sparbillett | Maximale Streckenrabatte |
| Spartageskarte + RailAway | Freizeitangebote günstiger |
| Frühe Buchung + 1. Klasse | Kleine Aufpreise |
| Nebenzeiten + IC-Verbindung | Hohe Verfügbarkeit |
| App-Kauf + Login | Schnellere Rückerstattung |
Die SBB weist weiterhin darauf hin, dass viele Sparangebote nur solange Vorrat verfügbar sind.
Warum Zürich HB 2026 der wichtigste Sparticket-Knoten der Schweiz bleibt
Der Zürcher Hauptbahnhof bleibt das Zentrum des Schweizer Bahnnetzes. Täglich passieren dort hunderttausende Reisende. Genau deshalb entstehen hier auch die grössten dynamischen Preisbewegungen. Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen Geschäftsreisezeiten und sogenannten „weichen Nachfragefenstern“.
Wer etwa dienstags oder mittwochs zwischen 10 Uhr und 14 Uhr reist, findet deutlich häufiger günstige Sparpreise als an klassischen Pendlerzeiten. Das betrifft insbesondere Strecken nach Basel, Bern, Luzern und St. Gallen. Auf der Achse Zürich–Genf sind die Preisbewegungen nochmals stärker, weil dort Geschäftsverkehr, internationale Reisen und touristische Nachfrage gleichzeitig aufeinandertreffen.
Die Digitalisierung verändert zusätzlich das Verhalten vieler Kundinnen. Reisende beobachten inzwischen Preise ähnlich wie Flugtickets. Manche buchen gezielt sechs Monate vorher, andere kontrollieren kurzfristige Restkontingente am Vorabend. Dadurch entstehen teilweise überraschende Preisfenster.
Welche Strecken 2026 besonders stark schwanken
- Zürich – Genève
- Zürich – Lausanne
- Zürich – Lugano
- Zürich – Interlaken
- Bern – Visp
- Genève – Luzern
- Basel – Chur
Besonders Freitage und Sonntage gelten weiterhin als teuerste Reisetage im Schweizer Fernverkehr.

Spartickets versus Auto: Warum die Bahn 2026 wieder attraktiver wird
Die Diskussion über SBB Spartickets wird 2026 zunehmend wirtschaftlich geführt. Hintergrund sind steigende Treibstoffpreise, hohe Parkgebühren in Schweizer Städten sowie zusätzliche Kosten für Autobahninfrastruktur und Fahrzeugunterhalt. Gerade bei Einzelpersonen wird die Bahn dadurch wieder konkurrenzfähiger.
Zwischen Zürich und Bern oder Zürich und Basel ist der Zug oft nicht nur schneller, sondern mit Sparticket auch günstiger als die Autofahrt inklusive Parkkosten. Das gilt besonders bei kurzfristigen Städtereisen. Familien kalkulieren dagegen differenzierter, weil mehrere Bahntickets schnell teuer werden können.
Interessant bleibt dabei die Entwicklung der sogenannten Freizeitmobilität. Viele Schweizerinnen reisen heute häufiger spontan innerhalb des Landes. Die Bahn versucht deshalb, diese Nachfrage gezielt mit Spartageskarten und Freizeitpässen aufzufangen.
Kostenvergleich 2026: Zug gegen Auto
| Strecke | Zug mit Sparticket | Auto inkl. Parken |
|---|---|---|
| Zürich – Bern | ab CHF 19 | ca. CHF 55–75 |
| Zürich – Genf | ab CHF 39 | ca. CHF 95–130 |
| Bern – Lausanne | ab CHF 17 | ca. CHF 45–60 |
| Zürich – Lugano | ab CHF 34 | ca. CHF 90–120 |
Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrzeugtyp, Benzinpreis und Parkplatzsituation ab.
Welche Fehler Touristinnen in der Schweiz besonders häufig machen
Internationale Gäste gehören 2026 zu den wichtigsten Nutzergruppen der Schweizer Sparangebote. Gleichzeitig entstehen dort viele Missverständnisse. Besonders häufig wird unterschätzt, dass Sparbillette an konkrete Verbindungen gebunden sind. Viele Touristinnen versuchen spontan einen früheren oder späteren Zug zu nutzen und riskieren dadurch Zuschläge oder neue Ticketkäufe.
Ein weiterer Fehler betrifft die Swiss Half Fare Card. Zahlreiche Reisende kaufen teure Einzelfahrkarten, obwohl sich die Rabattkarte bereits nach wenigen längeren Fahrten amortisieren würde. Besonders bei touristischen Strecken wie Luzern–Interlaken oder Zürich–Zermatt entstehen sonst unnötig hohe Kosten.
Auch das Timing bleibt entscheidend. Internationale Gäste buchen Hotels oft frühzeitig, reservieren Bahntickets jedoch erst wenige Tage vorher. Genau dann sind viele günstige Kontingente bereits ausverkauft.
„Je früher Sie kaufen, desto höher Ihre Chance auf richtig günstige Preise“, erklärt die SBB offiziell zu Spartageskarten.
Was internationale Reisende 2026 beachten sollten
- Tickets möglichst früh buchen
- Halbtax-Modelle prüfen
- Zugbindung genau kontrollieren
- SBB-App bereits vor Reise installieren
- Ferienwochen in der Schweiz beachten
- Frühmorgens und mittags reisen
- Spartageskarten statt Einzelstrecken vergleichen
Gerade auf Panorama- und Alpenstrecken steigen die Preise kurzfristig besonders stark.
Wie sich die Preisstrategie der SBB bis Ende 2026 verändern könnte
Die Diskussion um Ticketpreise wird in der Schweiz intensiver. Der Alliance SwissPass Strategierat plant eine Tarifanpassung von durchschnittlich 3,9 Prozent ab Dezember 2026. Betroffen wären nationale Billette und Abonnemente.
Gleichzeitig versucht die Branche, den öffentlichen Verkehr attraktiv zu halten. Genau deshalb gewinnen Spartickets politisch und wirtschaftlich an Bedeutung. Ohne Sparangebote würden viele Freizeit- und Gelegenheitsreisende deutlich seltener mit der Bahn fahren.
Branchenanalysten beobachten zudem, dass sich das Schweizer System immer stärker internationalen Modellen annähert. Frankreich, Italien oder Spanien arbeiten bereits seit Jahren mit dynamischen Bahntarifen. Die Schweiz folgt nun schrittweise diesem Prinzip, allerdings weiterhin mit stärkerem Fokus auf nationale Netzstabilität und Pendlerintegration.
Welche Entwicklungen wahrscheinlich sind
| Entwicklung | Erwarteter Trend |
|---|---|
| Dynamische Preise | weitere Ausweitung |
| Digitale Tickets | dominierend |
| Papierbillette | rückläufig |
| Frühbuchermodelle | wichtiger |
| Halbtax PLUS | wachsender Markt |
| Freizeitangebote | stärkere Bündelung |
Die SBB kündigte bereits an, dass auch 2025 und 2026 Sparangebote im Umfang von mindestens 50 Millionen Franken bereitgestellt werden sollen.
Warum flexible Reisende 2026 klar im Vorteil sind
Das Schweizer Sparticket-System belohnt inzwischen vor allem Menschen mit zeitlicher Flexibilität. Wer nicht exakt Freitagabend reisen muss oder Ferien ausserhalb klassischer Spitzenzeiten plant, erhält deutlich bessere Preise. Genau deshalb verändern viele Reisende inzwischen bewusst ihr Verhalten.
Besonders sichtbar wird das bei jungen Berufstätigen, hybriden Arbeitnehmern und digitalen Nomaden. Viele kombinieren Homeoffice-Tage mit günstigeren Reisezeiten. Dadurch entstehen neue Mobilitätsmuster, die die SBB aktiv fördert.
Auch ältere Reisende profitieren häufig stark, weil sie flexibler buchen können. Gerade Tagesreisen unter der Woche gehören zu den günstigsten Segmenten des Schweizer Bahnmarktes. Gleichzeitig bleiben stark ausgelastete Hauptzeiten teuer, um das Netz zu entlasten.
Die wichtigste Regel 2026 bleibt deshalb einfach: Früh buchen, flexibel bleiben und Preise aktiv vergleichen. Genau dort entstehen im Schweizer Bahnverkehr inzwischen die grössten Einsparungen.
Die Diskussion um günstige Bahntickets ist in der Schweiz längst mehr als eine reine Preisfrage. Sie betrifft Mobilität, Klimapolitik, Pendlerkosten und regionale Erreichbarkeit. Gerade Grossstädte wie Zürich oder Genf kämpfen mit steigenden Wohnkosten, wodurch immer mehr Menschen längere Arbeitswege akzeptieren müssen.
Der öffentliche Verkehr bleibt deshalb ein zentrales politisches Thema. Sparangebote dienen dabei nicht nur als Marketinginstrument, sondern auch als sozialer Ausgleich innerhalb eines zunehmend teuren Mobilitätssystems.
Parallel wächst der Konkurrenzdruck durch Fernbusse, Mitfahrplattformen und günstige Flugangebote innerhalb Europas. Die Bahn versucht deshalb, ihre Vorteile bei Nachhaltigkeit, Reisezeit und Komfort stärker mit dynamischen Preisen zu kombinieren.
Für viele Schweizer Haushalte wird 2026 entscheidend sein, wie intelligent Reisen geplant werden. Wer früh bucht, flexibel bleibt und digitale Systeme konsequent nutzt, kann weiterhin vergleichsweise günstig zwischen Zürich, Bern, Genf und den touristischen Regionen der Schweiz unterwegs sein — trotz steigender Grundpreise im öffentlichen Verkehr.
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