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Die A13 über den San Bernardino bleibt 2026 die wichtigste Ausweichroute, wenn sich der Verkehr vor dem Gotthard staut. Für Reisende aus Zürich, der Ostschweiz, Graubünden und Süddeutschland ist sie besonders naheliegend, weil der Weg über A3, Sargans, Chur, Thusis und den San-Bernardino-Tunnel direkt ins Tessin führt. Ohne Stau ist der Gotthard aber kürzer: Der TCS nennt für Zürich–Chiasso über Axenstrasse und A2-Gotthard rund 2 Stunden 45 Minuten bei 228 Kilometern, über A3 und A13 San Bernardino rund 3 Stunden 15 Minuten bei 286 Kilometern. Die A13 lohnt sich daher erst, wenn der Zeitverlust am Gotthard die zusätzliche Strecke und die mögliche Belastung auf der Ausweichroute übersteigt.

Entscheidend sind 2026 nicht nur Staulänge und Uhrzeit, sondern auch Baustellen, Nachtsperrungen und die aktuelle Lage rund um Chur, Viamala, Splügen und Bellinzona. Das Bundesamt für Strassen führt den San-Bernardino-Tunnel als Nationalstrassen-Baustellenprojekt; für einzelne A13-Abschnitte können nächtliche Sperren und Umleitungen relevant werden, während der Ferienverkehr an Wochenenden zusätzlich Druck auf die Route bringt. Wer am Freitagabend oder Samstagvormittag erst bei langem Gotthard-Stau auf die A13 wechselt, fährt oft in eine bereits belastete Alternative hinein. Die Route funktioniert am besten, wenn die Entscheidung früh fällt, die Fahrtzeit realistisch gerechnet wird und Sperrfenster vor der Abfahrt geprüft werden, berichtet nume.ch.

Warum die A13 2026 wieder im Fokus steht

Die A13 hat zwei Gesichter. Sie ist Autobahn, Alpenroute, Transitstrecke und regionale Lebensader zugleich. Sobald der Gotthard blockiert oder stark überlastet ist, weichen viele Fahrzeuge Richtung Chur, Thusis, Viamala, San Bernardino und Bellinzona aus. Dadurch verschiebt sich das Problem: Der Stau verschwindet nicht, sondern verteilt sich auf andere Engstellen.

San Bernardino ist keine Abkürzung, sondern eine Kapazitätsentscheidung.

Der TCS erwähnt die A13 ausdrücklich als häufig genutzte Alternative zum Gotthard, warnt aber auch vor Staus auf der San-Bernardino-Route bei hohem Verkehrsaufkommen. Genau das macht die Route 2026 anspruchsvoll. Wer erst bei 10 Kilometern Gotthard-Stau umschaltet, fährt oft in eine bereits belastete A13 hinein. Wer früher entscheidet, hat bessere Chancen.

“Um den Stau vor dem Gotthard-Tunnel zu umfahren, wird oft die A13 via San Bernardino als Alternative genutzt.”

Baustellen und Sperren auf der A13 2026

Für die A13 zählt nicht nur der Tunnel selbst. Baustellen auf Zubringern, im Bereich Viamala, zwischen Splügen und San Bernardino oder südlich Richtung Bellinzona können die Route spürbar bremsen. Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt die A13 San Bernardino als Nationalstrassenprojekt; die Sanierung des San-Bernardino-Tunnels begann im Mai 2020 mit dem Ziel, die Sicherheit im Brandfall zu erhöhen. Dabei wurden unter anderem Teile der Zwischendecke saniert, Drainagebohrungen ausgeführt, Lüftungselemente ersetzt und neue Kameras installiert.

Für 2026 relevant sind auch nächtliche Arbeiten auf A13-Abschnitten. ASTRA meldet für den Abschnitt Tunnel Gei–San Bernardino Nachtsperrungen von Sonntagabend 22.00 Uhr bis Donnerstagmorgen 05.00 Uhr; tagsüber ist die Strecke normal befahrbar, der Verkehr wird während der Sperrzeiten über die Kantonsstrasse umgeleitet.

PunktBedeutung für Reisende
Tagsüber befahrbarKeine generelle Tages-Sperre auf dem genannten Abschnitt
SperrfensterSonntag 22.00 Uhr bis Donnerstag 05.00 Uhr
UmleitungKantonsstrasse, ausgeschildert
RisikoZeitverlust nachts, besonders bei dichter Ferienreise
PlanungVor Abfahrt aktuelle ASTRA-/TCS-Lage prüfen

Wann San Bernardino besser ist als der Gotthard

Die A13 lohnt sich vor allem für Reisende, die geografisch ohnehin näher an A3, Walensee, Sargans, Chur oder Graubünden liegen. Aus Zürich kann die Route sinnvoll sein, wenn der Gotthard-Stau mehrere Stunden beträgt. Aus Bern oder der Westschweiz ist sie meistens weniger attraktiv, weil der Umweg länger wird und andere Alternativen wie Gotthardpass, Grimsel/Nufenen oder Grosser St. Bernhard je nach Ziel besser passen können.

  1. Aus Zürich/Ostschweiz: A13 prüfen, sobald Gotthard-Wartezeit deutlich über 45 bis 60 Minuten liegt.
  2. Aus Basel: Entscheidung hängt stark von Verkehr auf A2, A3 und Raum Zürich ab.
  3. Aus Bern: Gotthardpass oder andere Alpenpässe können sinnvoller sein.
  4. Aus Graubünden: A13 ist Hauptachse, aber Ferienverkehr früh einkalkulieren.
  5. Richtung Tessin: südliche Zufahrten und Bellinzona nicht unterschätzen.

Die kritischen Stellen auf der Route

Die Route über San Bernardino ist nicht überall gleich robust. Eng wird es dort, wo Verkehr gebündelt wird, Geschwindigkeiten sinken oder lokale Umleitungen auf Hauptreiseverkehr treffen. Der San-Bernardino-Tunnel selbst ist nur ein Teil der Strecke. Viamala, Zufahrten bei Thusis, Splügen, Tunnelbereiche und die südliche Weiterfahrt Richtung Bellinzona können den Zeitgewinn auffressen.

“Bei hohem Verkehrsaufkommen können aber auch auf der San-Bernardino-Route Staus auftreten.”

Praktische Tipps für Sommerferien 2026

Wer die A13 San Bernardino Baustellen 2026 umgehen will, braucht keine komplizierte Taktik, sondern saubere Zeitplanung. Die wichtigste Regel lautet: nicht gleichzeitig mit allen anderen losfahren. Freitagabend zwischen 16 und 19 Uhr ist oft ungünstig, weil Pendler- und Ferienverkehr zusammenfallen. Samstagvormittag ist auf beiden Nord-Süd-Achsen riskant. Späte Abfahrt, sehr frühe Passage oder ein zusätzlicher Reisetag sind meist wirksamer als spontane Umwege.

  • Vor Chur entscheiden, nicht erst kurz vor dem Gotthard.
  • Nachtsperrungen zwischen Sonntagabend und Donnerstagmorgen vermeiden, wenn die Route über Tunnel Gei–San Bernardino führt.
  • Bei Elektroautos Ladepunkte vor Chur, im Raum Sargans oder südlich der Alpen einplanen.
  • Bei Kindern Pausen vor Engstellen setzen, nicht erst hinter dem Tunnel.
  • Verkehrsmeldungen während der Fahrt aktiv verfolgen, nicht nur vor dem Start.

Gotthard oder San Bernardino im direkten Vergleich

RouteVorteilNachteilGeeignet für
A2 GotthardKürzer aus vielen RegionenHohe Staugefahr vor NordportalLuzern, Basel, Zentralschweiz
A13 San BernardinoGute Alternative aus Ostschweiz/ZürichLänger, stauanfällig bei AusweichverkehrZürich, Ostschweiz, Graubünden
GotthardpassEntlastet TunnelWetter, Kapazität, FahrzeitPersonenwagen ohne Zeitdruck
Lukmanier/OberalpEntzerrt VerkehrDeutlich längere Bergrouteflexible Reisende
Grimsel/NufenenAlternative aus Bern/WestschweizPassöffnung und Wetter prüfenWestschweiz, Berner Oberland

FAQ zur San-Bernardino-Route 2026

Ist San Bernardino 2026 schneller als der Gotthard?

Nur bei deutlichem Gotthard-Stau. Ohne Stau ist die A2 über den Gotthard von Zürich nach Chiasso laut TCS rund 30 Minuten schneller und 58 Kilometer kürzer als die Route über A3 und A13 San Bernardino.

Gibt es 2026 Baustellen auf der A13?

Ja, auf der A13 sind Arbeiten und projektbezogene Einschränkungen relevant. Für den Abschnitt Tunnel Gei–San Bernardino nennt ASTRA Nachtsperrungen von Sonntag 22.00 Uhr bis Donnerstag 05.00 Uhr; tagsüber ist die Strecke normal befahrbar.

Wann ist die A13 am stärksten belastet?

Am stärksten belastet ist die A13 an Ferienwochenenden, besonders Anfang Juli 2026, wenn viele Schweizer Kantone gleichzeitig in die Sommerferien starten. Zusätzlich kann Gotthard-Ausweichverkehr die Route schnell überlasten.

Für wen lohnt sich die A13 am meisten?

Die Route lohnt sich am ehesten für Reisende aus Zürich, der Ostschweiz, Graubünden und Süddeutschland. Aus Bern oder der Westschweiz sind andere Alpenrouten oft logischer, abhängig von Ziel, Wetter und Passlage.

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