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Die Kurzfilmtage Winterthur 2026 feiern vom Dienstag, 3. November, bis Sonntag, 8. November 2026, ihre 30. Ausgabe und zeigen in sechs Spielstätten in der Winterthurer Innenstadt Kurzfilme aus aller Welt: Eröffnet wird das Festival am Dienstag um 20.15 Uhr im Theater Winterthur mit «Kartell Mukanda», einer Musik- und Tanzperformance mit Dino Brandão, die den preisgekrönten Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» von Moris Freiburghaus neu interpretiert. Im Zentrum stehen der Internationale Wettbewerb mit neun Programmen, der Schweizer Wettbewerb mit vier Programmen und ein Fokus zu Iran unter dem Titel «Shifting Grounds – Framing Iran». Insgesamt vergibt das Festival Preise im Wert von 67'000 Franken, wie die Redaktion von nume.ch berichtet.

Ein Einzelticket kostet laut Festival 18 Franken, ermässigt 14 Franken, der Festivalpass für alle Vorführungen 125 Franken. Im Ticket ist die Hin- und Rückfahrt mit dem ZVV in der zweiten Klasse am Tag der Vorstellung inbegriffen, was die Kurzfilmtage auch für Besucherinnen und Besucher aus Zürich attraktiv macht. Die Spielstätten liegen fünf bis zehn Gehminuten vom Bahnhof Winterthur entfernt, ab Zürich dauert die Fahrt rund 20 Minuten. Die Preise werden am Sonntag, 8. November, ab 18 Uhr verliehen, danach folgt die Closing Party. Dieser Überblick zeigt das Programm der Jubiläumsausgabe, alle Ticketpreise, die Wettbewerbe und Preise, die Jury, die Spielstätten, das Familien- und Partyprogramm, die Geschichte des Festivals seit 1997 und Tipps für die Anreise.

Das Programm der Kurzfilmtage Winterthur 2026 im Überblick

Die Kurzfilmtage bezeichnen sich als wichtigstes Kurzfilmfestival der Schweiz. Das Programm 2026 wurde am 14. Oktober veröffentlicht, gleichzeitig begann der Vorverkauf.

Wettbewerbe und Sektionen

Laut Festival gliedert sich das Programm in die Wettbewerbe International und Schweiz, Hors Concours, Fokus, Person in Focus, Spezialprogramme, Familienprogramme, Expanded Cinema, Special Events, Talks und Panels sowie Industry Events. Der Internationale Wettbewerb umfasst neun Programme mit Titeln wie «How Did I Get Here», «The Light We Leave Behind», «Echoes from the Borderlands» oder «What Makes Us Real». Der Schweizer Wettbewerb läuft in vier Programmen: «Schicht um Schicht», «Von hier aus weiter», «Zwischen uns der Raum» und «Entgegen der Welt».

SektionInhalt
Internationaler Wettbewerbneun Programme
Schweizer Wettbewerbvier Programme
FokusFraming Iran, For the Love of Cinema
Person in FocusGala Hernández López
Hors ConcoursHot Shorts, Züri Shorts, Best-of European Film Awards, Kill Your Darlings
Familienprogrammeab 6 Jahren
IndustryIndustry Lab, Creators' Room, Swiss Film School Day

Fokus Iran und Person in Focus

Der Fokus «Shifting Grounds – Framing Iran» umfasst laut Programm mehrere Blöcke, darunter «Cinema-ye Azad: Songs of Becoming», «No Faith in Ghosts», «Unfinished Futures», «Sediments of Power», «Surfacing Realities» und «Outsiders: The Politics of Care». Ein zweiter Fokus heisst «For the Love of Cinema» mit den Programmen «We Feel Cinema», «We Make Cinema» und «We Think Cinema». Als Person in Focus stellt das Festival die Filmemacherin Gala Hernández López vor, mit den Programmen «Economies of Desire» und «The Material Life of Fictions» sowie einer Masterclass.

Hors Concours und Spezialprogramme

Ausserhalb der Wettbewerbe zeigt das Festival laut Programm unter anderem Hot Shorts, Züri Shorts mit Filmen aus der Region Zürich, ein Best-of der European Film Awards, ein Best-of der Kurzfilmnacht-Tour und «Kill Your Darlings». Unter Expanded Cinema laufen Arbeiten, die über die klassische Kinoleinwand hinausgehen. Zu einzelnen Filmen veröffentlicht das Festival Inhaltshinweise, sogenannte Content Notes, die auf belastende Themen hinweisen. Wer sich zum ersten Mal ins Programm wagt, findet in den Hors-Concours-Blöcken einen leichten Einstieg, die Wettbewerbsprogramme sind experimenteller.

Eröffnung mit Dino Brandão

Die Eröffnung ist einer der gefragtesten Termine des Festivals. Sie findet am Dienstag, 3. November, um 20.15 Uhr im Theater Winterthur statt.

Kartell Mukanda

Laut Festival ist «Kartell Mukanda» eine Musik- und Tanzperformance, die den preisgekrönten Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» neu interpretiert. Der Film von Moris Freiburghaus stammt aus dem Jahr 2025 und entstand in der Schweiz. Dino Brandão ist Musiker und einem breiten Publikum unter anderem durch das gemeinsame Album mit Faber und Sophie Hunger bekannt. Tickets für die Eröffnung werden über den Ticketshop des Festivals verkauft, ein separater Preis ist auf der Website nicht angegeben.

Abschluss am 8. November

Am Sonntag, 8. November, verleiht das Festival um 18 Uhr die Preise, um 21 Uhr beginnt die Closing Party. Laut Festival werden die Gewinnerinnen und Gewinner am Sonntagabend bekannt gegeben. Wer die ausgezeichneten Filme sehen will, findet sie in den Wochen danach teilweise in der Kurzfilmnacht, die durch die Schweiz tourt.

Kurzfilmtage Winterthur 2026: 35-mm-Filmstreifen auf einer Spule
Sechs Tage Kurzfilm in Winterthur

Was die Tickets für die Kurzfilmtage Winterthur 2026 kosten

Die Kurzfilmtage verkaufen Einzeltickets, Tagespässe und einen Festivalpass. Alle Tickets schliessen die Anreise mit dem ZVV ein.

Alle Preise im Überblick

TicketRegulärStudierende, AHV, Carte BlancheKulturLegi
Einzelticket18 Franken14 Franken10 Franken
Tagespass Mittwoch bis Freitag45 Franken38 Franken24 Franken
Tagespass Samstag und Sonntag50 Franken42 Franken27 Franken
Festivalpass125 Franken98 Franken58 Franken
Kinder bis 12, Shorts for Kids und Sparks Junior5 Franken5 Frankengratis

Wo man Tickets kauft

Einzeltickets und Tagespässe gibt es laut Festival online, bei der Tourist Information am Bahnhof Winterthur und während des Festivals an den Ticket Desks im blue Cinema Maxx und im Kino Cameo. Festivalpässe sind online, bei der Tourist Information und am Akkreditierungsdesk im Museum Schaffen erhältlich. Im Voraus gekaufte Pässe müssen am Akkreditierungsdesk umgetauscht werden. Die Türen öffnen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, die Plätze sind nicht nummeriert. Reservationen von Passinhaberinnen und Passinhabern verfallen bei Vorstellungsbeginn.

  • Ticket Desk Mittwoch und Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
  • Ticket Desk Freitag: 10 bis 23.30 Uhr
  • Ticket Desk Samstag: 10 bis 22.30 Uhr
  • Ticket Desk Sonntag: 9.30 bis 20.45 Uhr
  • Akkreditierung Dienstag: 15 bis 18 Uhr, Mittwoch bis Samstag 10 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr

Wettbewerbe und Preisgeld

Laut Festival vergeben die Kurzfilmtage Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 67'000 Franken. Die höchsten Preise gehen an den Internationalen und den Schweizer Wettbewerb.

Die Preise

PreisBetragStiftung
Hauptpreis Internationaler Wettbewerb10'000 FrankenAngela und Guido Magni
Förderpreis Internationaler Wettbewerb10'000 FrankenStadt Winterthur
Prix George, beste dokumentarische Form5'000 FrankenVolkart Stiftung
Bester Schweizer Film10'000 FrankenSUISSIMAGE und SSA
Publikumspreis5'000 FrankenFreundeskreis Kurzfilmtage
Bester Schweizer Schulfilm5'000 FrankenSRG SSR
Bester Film Sektion Sparks2'000 Franken-
Postproduktionspreis20'000 Franken SachwertJingle Jungle und Kamerawerk

Die Jury

Den Internationalen Wettbewerb beurteilen laut Festival Basma al-Sharif, Yun-Hua Chen, Aurélien Marsais, Lisa Ogdie und Fransiska Prihadi. Für den Schweizer Wettbewerb und den Schulfilmpreis sitzen Sasha Prokopenko, der Schweizer Regisseur Samir und Carla Vulpiani in der Jury. Die Sektion Sparks wird von drei Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren beurteilt: Antonia Bijl, Liam Grabow und Andrina Wegener. Der Gewinnerfilm des Internationalen Wettbewerbs ist zudem Kandidat für die European Film Awards.

Weitere Preise und Förderung

Neben den Geldpreisen vergibt das Festival laut Website Förderangebote für Filmschaffende. Dazu gehören eine Einladung ins Lab, einen Writing Hub im Rahmen von Rendez-vous Industry, und die Projektentwicklungs-Residenz P.AiR.S 2027. Den Postproduktionspreis im Sachwert von 20'000 Franken beurteilt eine eigene Jury mit Nina Cutkovic von Jingle Jungle, Christof Hächler von den Kurzfilmtagen, Eva Schweizer von SRF und Christian Witschi von Kamerawerk. Für junge Filmschaffende sind diese Preise oft wichtiger als das Preisgeld, weil sie die Arbeit am nächsten Projekt ermöglichen.

Die Sektion Sparks richtet sich an ein junges Publikum. Dass hier drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren als Jury entscheiden, ist Teil des Konzepts: Filme für Jugendliche werden von Jugendlichen bewertet. Der beste Film der Sektion erhält 2'000 Franken.

Spielstätten und Anreise

Die Kurzfilmtage finden an sechs Orten in Winterthur statt. Alle liegen laut Festival fünf bis zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Die sechs Spielstätten

SpielstätteAdresse
blue Cinema MaxxZürcherstrasse 1
Theater WinterthurTheaterstrasse 6
Museum Schaffen, AkkreditierungLagerplatz 9
KraftfeldLagerplatz 18
Kino CameoLagerplatz 19
Alte KaserneTechnikumstrasse 8

Drei der sechs Spielstätten, das Museum Schaffen, das Kraftfeld und das Kino Cameo, liegen am Lagerplatz auf dem ehemaligen Industrieareal der Firma Sulzer hinter dem Bahnhof. Hier befindet sich auch der Akkreditierungsdesk. Die übrigen Spielstätten sind das blue Cinema Maxx an der Zürcherstrasse, das Theater Winterthur an der Theaterstrasse und die Alte Kaserne an der Technikumstrasse. Wer zwischen zwei Vorstellungen den Ort wechselt, rechnet mit rund zehn Minuten Fussweg.

Mit dem Zug aus Zürich

Winterthur ist laut Festival rund 20 Minuten von Zürich entfernt. Weil das Festivalticket die Hin- und Rückfahrt mit dem ZVV in der zweiten Klasse am Tag der Vorstellung einschliesst, lohnt sich die Anreise mit dem Zug doppelt. Parkplätze sind laut Festival knapp, eigene Besucherparkplätze gibt es nicht. Wer abends nach einer Party zurück nach Zürich will, prüft vorab die letzten Verbindungen im SBB-Fahrplan. Für Besucherinnen und Besucher von ausserhalb des ZVV-Gebiets gilt das inbegriffene Billett nur für die Strecke innerhalb des Verbunds, der Rest muss separat gelöst werden.

Hinweise für den Besuch

Laut Festival gilt für die meisten Vorstellungen ein Mindestalter von 16 Jahren, ausser es ist etwas anderes angegeben. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer gibt es eine eigene Variante des Festivalpasses zum gleichen Preis von 125 Franken. Wer Fragen hat, erreicht das Festival laut guidle unter 052 212 11 66. Für die Planung lohnt sich ein Blick ins Online-Programm, wo jede Vorstellung mit Spielort, Zeit und Content Notes aufgeführt ist.

Familien, Partys und Industry

Neben den Filmprogrammen bietet das Festival ein Rahmenprogramm für Familien, Nachtschwärmer und die Filmbranche.

Programm für Kinder und Jugendliche

Am Sonntag, 8. November, zeigt das Festival um 10.30 Uhr «Sparks Junior» für Kinder ab 9 Jahren und «Zauberlaterne: Shorts for Kids» ab 6 Jahren. Kinder bis und mit 12 Jahren zahlen dafür 5 Franken, Mitglieder der Zauberlaterne kommen gratis. Das Programm Sparks I für Jugendliche ab 12 Jahren läuft am Samstag, 7. November, um 12.45 Uhr. Für die übrigen Filme gilt laut Festival ein allgemeines Mindestalter von 16 Jahren, sofern nichts anderes angegeben ist. Die Filme laufen in Originalsprache mit englischen Untertiteln.

Konzerte und Partys

  • Mittwoch, 4. November, 22 Uhr: Konzert Naomi Pacifique, Party mit Bene
  • Donnerstag, 5. November, 22 Uhr: Bandit Voyage und Domi Chansorn, Party mit Jubia3000 und BONNIE OK
  • Freitag, 6. November, 23 Uhr: Party «Embrace the Cringe»
  • Samstag, 7. November, 22 Uhr: Party mit Caramelo Gabanna und Belindah
  • Sonntag, 8. November, 21 Uhr: Closing Party

Für die Filmbranche gibt es am Donnerstag, 5. November, den Swiss Film School Day, am Freitag, 6. November, um 9.30 Uhr das Industry Lab und am Samstag, 7. November, um 9.30 Uhr den Creators' Room.

Wie man einen Festivaltag plant

Mit über 200 Filmen im Vorjahr ist das Angebot gross. Ein Plan hilft, das Beste aus einem Tag herauszuholen.

Einzelticket oder Tagespass

Ein Kurzfilmprogramm bündelt mehrere Filme in einer Vorstellung. Wer an einem Werktag zwei Programme sehen will, zahlt mit Einzeltickets 36 Franken, mit dem Tagespass 45 Franken. Ab drei Programmen ist der Tagespass günstiger, dann kosten Einzeltickets 54 Franken. Am Wochenende kostet der Tagespass 50 Franken, er lohnt sich ebenfalls ab drei Vorstellungen. Wer an mehr als zwei Tagen kommt, fährt mit dem Festivalpass für 125 Franken am günstigsten.

BesuchEinzelticketsPass
2 Programme, Werktag36 FrankenTagespass 45 Franken
3 Programme, Werktag54 FrankenTagespass 45 Franken
3 Programme, Wochenende54 FrankenTagespass 50 Franken
3 Tage mit je 2 Programmen108 FrankenFestivalpass 125 Franken
3 Tage mit je 3 Programmen162 FrankenFestivalpass 125 Franken

Ein Samstag in Winterthur

Ein Samstag lässt sich gut füllen: Um 12.45 Uhr läuft Sparks I für Jugendliche ab 12 Jahren, am Nachmittag folgen Wettbewerbsprogramme in den Kinos am Lagerplatz, am Abend der Fokus Iran oder ein Hors-Concours-Block. Ab 22 Uhr beginnt die Party mit Caramelo Gabanna und Belindah. Weil die Spielstätten nahe beieinander liegen, sind die Wege zwischen den Vorstellungen kurz. Wichtig ist, frühzeitig da zu sein: Die Plätze sind nicht nummeriert, die Türen öffnen 30 Minuten vor Beginn.

Ein Sonntag mit Kindern

Familien kommen am besten am Sonntag, 8. November. Um 10.30 Uhr laufen parallel «Shorts for Kids» ab 6 Jahren und «Sparks Junior» ab 9 Jahren, beide für 5 Franken pro Kind. Erwachsene Begleitpersonen zahlen den regulären Preis. Nach der Vorstellung bleibt Zeit für ein Mittagessen in der Altstadt. Wer am Nachmittag zurück nach Zürich fährt, kann den Tag mit dem Gratis-Eislaufen verbinden, das am selben Sonntag bis 19 Uhr auf den Eisbahnen Dolder, Heuried und Oerlikon stattfindet. Die Zugfahrt ist mit dem Festivalticket bereits bezahlt, sofern sie in der Zone des ZVV liegt.

Was sich mit dem Festival verbinden lässt

Die Kurzfilmtage fallen in eine Woche mit vielen Anlässen in der Region Zürich. Einige lassen sich gut kombinieren.

In Zürich in derselben Woche

Am Bürkliplatz läuft bis 12. November die Expovina, die in diesem Jahr wegen Niedrigwasser erstmals teilweise an Land stattfindet. Vom 5. bis 8. November zeigt die Auto Zürich in der Messe Zürich in Oerlikon rund 70 Marken. Ab 5. November öffnet das Illuminarium im Hof des Landesmuseums mit einer Digital Art Show zu Paul Klee. Am Sonntag, 8. November, sind die Zürcher Eisbahnen Dolder, Heuried und Oerlikon von 10 bis 19 Uhr gratis, inklusive Schlittschuhmiete.

Kurzfilm das ganze Jahr

Wer nach dem Festival weitere Kurzfilme sehen will, hat zwei Möglichkeiten: die Kurzfilmnacht, die laut Festival durch 27 Schweizer Städte tourt, und die Kurzfilmauswahl auf Play Suisse, der Streamingplattform der SRG. Die Kurzfilmnacht ist ein eigenes Format der Kurzfilmtage, auf Play Suisse verweist das Festival auf seiner Website.

Die Geschichte der Kurzfilmtage seit 1997

Die Kurzfilmtage begannen als kleines Festival unter Freunden. Heute gehören sie zu den wichtigsten Kurzfilmfestivals in Europa.

Von 750 Tickets zu 17'000 Eintritten

Laut Festivalarchiv fand die erste Ausgabe vom 14. bis 16. November 1997 statt, damals wurden rund 750 Tickets verkauft. 2002 waren es laut Archiv 7'500, 2010 rund 14'500 verkaufte Tickets. 2018 zählte das Festival 17'000 Besucherinnen und Besucher, 2019 rund 17'500 Eintritte und über 650 Branchengäste. 2023 kamen rund 18'000 Eintritte zusammen, 2024 rund 17'000. Die 29. Ausgabe 2025 zeigte über 200 Filme aus 58 Ländern. Den ersten offiziellen Wettbewerb gab es laut Archiv im Jahr 2000, mit Preisen von insgesamt 12'000 Franken.

JahrAusgabeBesuch
19971.rund 750 Tickets
20026.7'500
201014.rund 14'500 Tickets
201822.17'000
202327.rund 18'000 Eintritte
202428.rund 17'000 Eintritte
202529.über 200 Filme aus 58 Ländern

Auch in den Jahren dazwischen blieb der Zuspruch hoch: 2021 verzeichnete das Festival laut Archiv 15'000 Eintritte, 2022 waren es 17'000. Gegründet wurde das Festival von einem Freundeskreis um Rolf Heusser und Stefan Busz, wie das Archiv festhält. Aus dem kleinen Festival mit drei Tagen ist ein Anlass mit sechs Tagen, sechs Spielstätten und einem eigenen Branchenprogramm geworden.

Das Team

Künstlerischer Leiter ist laut Festival John Canciani, Geschäftsführer Rudi Gehring. Kommunikationsleiterin ist Olivia Häberli. Ausserhalb des Festivals organisieren die Kurzfilmtage die Kurzfilmnacht, die laut Festival durch 27 Städte in der Schweiz tourt. Auf der Streamingplattform Play Suisse ist zudem eine wechselnde Auswahl Schweizer Kurzfilme zu sehen.

«Switzerland's major short film festival. For six days every November.»

(Internationale Kurzfilmtage Winterthur, auf der offiziellen Website, Oktober 2026)

Häufige Fragen zu den Kurzfilmtagen Winterthur 2026

Rund um die Kurzfilmtage Winterthur 2026 gibt es einige wiederkehrende Fragen. Hier die wichtigsten Antworten.

Wann finden die Kurzfilmtage Winterthur 2026 statt

Vom Dienstag, 3. November, bis Sonntag, 8. November 2026, in sechs Spielstätten in Winterthur.

Was kostet ein Ticket

Ein Einzelticket kostet 18 Franken, ermässigt 14 Franken. Der Festivalpass kostet 125 Franken.

Ist die Anreise im Ticket inbegriffen

Ja, die Hin- und Rückfahrt mit dem ZVV in der zweiten Klasse am Tag der Vorstellung ist inbegriffen.

Wer eröffnet das Festival

Dino Brandão mit der Performance «Kartell Mukanda» am Dienstag, 3. November, um 20.15 Uhr im Theater Winterthur.

Wie hoch ist das Preisgeld

Die Kurzfilmtage vergeben Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 67'000 Franken.

Gibt es Filme für Kinder

Ja, am Sonntag, 8. November, um 10.30 Uhr Shorts for Kids ab 6 Jahren und Sparks Junior ab 9 Jahren, für 5 Franken.

In welcher Sprache laufen die Filme

In Originalsprache mit englischen Untertiteln, sofern nicht anders angegeben.

Wann werden die Preise verliehen

Am Sonntag, 8. November 2026, um 18 Uhr, danach folgt die Closing Party.

Wo sind die Spielstätten

Im blue Cinema Maxx, im Theater Winterthur, im Museum Schaffen, im Kraftfeld, im Kino Cameo und in der Alten Kaserne, alle fünf bis zehn Minuten vom Bahnhof entfernt.

Lohnt sich der Tagespass

Ab drei Programmen an einem Tag ist der Tagespass günstiger als Einzeltickets.

Wer leitet die Kurzfilmtage

Künstlerischer Leiter ist John Canciani, Geschäftsführer Rudi Gehring.

Seit wann gibt es die Kurzfilmtage

Seit 1997. Die erste Ausgabe fand vom 14. bis 16. November 1997 statt.

Gibt es einen Publikumspreis

Ja, der Publikumspreis ist mit 5'000 Franken dotiert und wird vom Freundeskreis der Kurzfilmtage gestiftet.

Wo kauft man Tickets vor Ort

An den Ticket Desks im blue Cinema Maxx und im Kino Cameo sowie bei der Tourist Information am Bahnhof Winterthur.

Wie viele Filme zeigt das Festival

Die Zahl für 2026 nennt das Festival nicht. 2025 waren es über 200 Filme aus 58 Ländern.

Gibt es Partys

Ja, von Mittwoch bis Samstag ab 22 oder 23 Uhr sowie die Closing Party am Sonntag um 21 Uhr.

Was ist Sparks

Eine Sektion mit Kurzfilmen für ein junges Publikum. Sie wird von einer Jury aus drei Jugendlichen beurteilt, der beste Film erhält 2'000 Franken.

Was zeigt der Fokus 2026

Unter dem Titel «Shifting Grounds – Framing Iran» mehrere Programme zum iranischen Filmschaffen sowie den Fokus «For the Love of Cinema».

Wo ist der Akkreditierungsdesk

Im Museum Schaffen am Lagerplatz 9. Dort werden auch im Voraus gekaufte Festivalpässe umgetauscht.

Wie lange vor Beginn sollte man da sein

Die Türen öffnen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Weil die Plätze nicht nummeriert sind, lohnt sich frühes Erscheinen.

Zum 30. Geburtstag bieten die Kurzfilmtage sechs Tage mit Filmen aus aller Welt, kurzen Wegen und einem Ticket, das die Zugfahrt gleich einschliesst. Wer aus Zürich kommt, plant am besten einen Abend mit zwei Programmen.

Verwendete Materialien: Internationale Kurzfilmtage Winterthur, Zürich Tourismus, guidle, nume.ch

Mehr Kultur- und Ausgehtipps finden Sie bei nume.ch, etwa zu den Konzerten im Hallenstadion im November 2026, zum Wochenende vom 31. Oktober 2026 und zu den Feiertagen im November 2026.

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