In den frühen Morgenstunden des Samstags, genauer gesagt in der Nacht auf den 6. Dezember 2025, wurde die Region um Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden (AR) von einem leichten Erdbeben heimgesucht. Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich registrierte das Beben um 00.54 Uhr mit einer vorläufigen Magnitude von etwa 3,0. Solche Erschütterungen sind nach Angaben der Experten in der unmittelbaren Nähe des Epizentrums in der Regel deutlich spürbar. Eine Leserin, die sich als Dagmar B. meldete, bestätigte einen "wahrnehmbaren Erdstoss". Obwohl die Daten vorläufig sind und noch einer seismologischen Überprüfung bedürfen, wird bei Beben dieser Stärke normalerweise nicht mit Sachschäden gerechnet. Die Schweiz und das nahe Ausland verzeichnen im Durchschnitt jährlich zwischen 1000 und 1500 Beben, was etwa drei bis vier Erschütterungen pro Tag entspricht. Davon werden lediglich zehn bis zwanzig pro Jahr mit einer Magnitude von etwa 2,5 oder mehr von der Bevölkerung wahrgenommen, berichtet Nume.ch mit Verweis auf Вlick.
Der Schweizerische Erdbebendienst (SED), angesiedelt an der ETH Zürich, dient als zentrale Meldestelle für seismische Aktivitäten in der Region. Die Beobachtung derartiger natürlicher Ereignisse ist ein routinemäßiger Vorgang. Die nun erfasste Stärke von Magnitude 3,0 liegt im Bereich der spürbaren, aber selten schadenverursachenden Beben. Die Tatsache, dass das Beben in der Nacht stattfand, könnte die Wahrnehmung durch die Bevölkerung noch verstärkt haben, obwohl die Wahrscheinlichkeit für größere Zerstörungen gering bleibt.
Die geologische Beschaffenheit der Schweiz führt dazu, dass seismische Aktivitäten regelmäßig auftreten. Die registrierte Häufigkeit von 1000 bis 1500 Beben pro Jahr unterstreicht die Notwendigkeit einer ständigen Überwachung durch den SED. Das Beben in Herisau AR reiht sich in diese Statistik ein und dient als erneuter Beleg für die natürliche Seismizität der Alpenregion.
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