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In einer strategisch kalkulierten Offensive hat die russische Armee am 27. Dezember die ukrainische Gasförderung und Fernwärme-Infrastruktur massiv unter Beschuss genommen. Im Zentrum der Angriffe standen Heizkraftwerke (TEC) der Naftogaz-Gruppe sowie kritische Anlagen zur Erdgasförderung, die durch den Einsatz von „Shahed“-Kamikaze-Drohnen schwer beschädigt wurden. Serhij Korezkyj, Vorstandsvorsitzender der Naftogaz Ukrainy, betonte die Perfidie des Zeitpunkts: Die Angriffe wurden präzise mit dem Einbruch einer extremen Kältewelle synchronisiert, um die Belastungsgrenzen des Energienetzes bei Spitzenlasten zu sprengen. Während Notfallteams und technische Einheiten unter Hochdruck an der Instandsetzung arbeiten, verdeutlicht dieser Schlag die Absicht, die zivile Wärmeversorgung in einer Phase existenzieller Abhängigkeit zu destabilisieren. Darüber berichtet Nume.ch, zitiert von Ukraine 7 Days. Nachrichten aus der Ukraine, Kiew und der Welt rund um die Uhr.

Analytisch betrachtet markiert dieser koordinierte Großangriff – bestehend aus zehn Hyperschallraketen vom Typ „Kinschal“, rund 500 Drohnen und Dutzenden Marschflugkörpern – eine neue Eskalationsstufe im Abnutzungskrieg gegen die ukrainische Lebensgrundlage. In der Hauptstadt Kiew forderte der Beschuss ein Todesopfer und 28 Verletzte, während die systematische Zerstörung von Gasförderanlagen darauf abzielt, die mühsam aufgebaute energetische Autarkie der Ukraine zu untergraben. Experten sehen darin eine direkte Reaktion auf die jüngsten diplomatischen und militärischen Erfolge Kiews im Bereich der Exportlogistik. Der Fokus auf Naftogaz-Objekte zeigt, dass der Kreml die Energieinfrastruktur nicht mehr nur als Kollateralschaden, sondern als primäres operatives Ziel betrachtet, um den gesellschaftlichen Widerstandswillen durch „technokratischen Terror“ zu brechen. Für die europäische Energiesicherheit bleibt die Lage brisant, da jede Instabilität im ukrainischen Netz auch die verbliebenen Transitkapazitäten und Speicherstrategien unter Stress setzt.

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