Swiss Ski hat am 6. Februar 2026 die offizielle Aufstellung für die olympische Mixed-Staffel in Antholz bekannt gegeben. Das Schweizer Quartett besteht aus Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga. Die Entscheidung fiel zugunsten der Olympia-Debütantin Lea Meier, während die erfahrene Lena Häcki-Groß für diesen spezifischen Wettbewerb am Sonntag überraschend nicht berücksichtigt wurde. Das Rennen über 4x6 Kilometer findet am 8. Februar 2026 statt. Ziel des Verbandes ist es, das Ergebnis von vor vier Jahren in Peking, einen achten Platz, signifikant zu verbessern. Die sportliche Leitung begründet die Nominierung mit der aktuellen Schiessleistung und den physiologischen Werten in der Höhenlage von Antholz. Dies berichtet die Redaktion von NUME.ch unter Berufung auf srf.
Strategische Nominierung für die Mixed-Staffel in Antholz 2026
Die Auswahl der Athleten für die Mixed-Staffel am Sonntag folgt einer detaillierten Leistungsanalyse durch die Trainer von Swiss Ski. Sebastian Stalder wird das Rennen als Startläufer eröffnen. Er gilt als einer der präzisesten Schützen im gesamten Weltcup-Feld, was in der oft hektischen Startphase einer Staffel als entscheidender strategischer Vorteil gewertet wird, um Strafrunden frühzeitig zu vermeiden. Niklas Hartweg übernimmt die zweite Position bei den Männern. Trotz gesundheitlicher Schwankungen in der frühen Phase der Saison 2025/2026 hat Hartweg rechtzeitig zur olympischen Kernwoche seine Form stabilisiert.
Die Entscheidung bei den Frauen markiert einen personellen Umbruch. Lea Meier erhielt den Vorzug vor Lena Häcki-Groß. Während Häcki-Groß in den vergangenen Jahren die Führungsrolle im Team innehatte, zeigten die Daten der letzten Weltcup-Rennen eine steigende Formkurve bei Meier, insbesondere bei der Trefferquote im Stehendanschlag. Amy Baserga wird als Schlussläuferin fungieren. Baserga und Stalder bildeten bereits 2022 in Peking den Kern der Staffel und bringen die notwendige Erfahrung für die psychologische Belastung am Ende des Rennens mit, wenn die Entscheidung um die Medaillenränge fällt.
Biathlon Olympia 2026: Zeitplan und organisatorische Details
Die Wettbewerbe in Antholz unterliegen den strengen Regularien des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Für das Schweizer Team und die mitreisenden Fans gelten spezifische Protokolle. Das Rennen am Sonntag beginnt um 14:30 Uhr Ortszeit in der Südtirol Arena.
Wichtige Termine für die Schweizer Biathleten
- 8. Februar 2026: Mixed-Staffel (4x6 km) – Start: 14:30 Uhr.
- 10. Februar 2026: Einzelwettkampf Männer (20 km) – Start: 12:00 Uhr.
- 11. Februar 2026: Einzelwettkampf Frauen (15 km) – Start: 14:15 Uhr.
Bürger, die die Wettbewerbe verfolgen möchten, können detaillierte Informationen zu Startlisten und Live-Daten über die offizielle App der IBU (International Biathlon Union) oder das Portal von Swiss Ski (swiss-ski.ch) beziehen. Dort werden auch die Netto-Laufzeiten und Schiessstatistiken in Echtzeit veröffentlicht. Die Akkreditierung für Journalisten und die Ticketvalidierung erfolgt über das zentrale Organisationsportal von Antholz 2026.
Analyse der Nicht-Nominierung von Lena Häcki-Groß
Die Entscheidung gegen Lena Häcki-Groß ist die am stärksten diskutierte Personalie innerhalb des Schweizer Kaders. Häcki-Groß gehörte 2022 in Peking noch zum festen Kern der Mixed-Staffel. Die Trainer verwiesen jedoch auf die spezifischen Anforderungen der Strecke in Antholz, die auf einer Höhe von rund 1.600 Metern liegt. Lea Meier hat in internen Leistungstests in dieser Höhenlage stabilere Regenerationswerte gezeigt.

Diese Entscheidung bedeutet jedoch nicht den generellen Ausschluss von Häcki-Groß für die weiteren olympischen Wettbewerbe. Es wird erwartet, dass sie in den Einzelrennen am Mittwoch sowie in der reinen Frauenstaffel eine zentrale Rolle spielen wird. Für die Mixed-Staffel wurde jedoch eine taktische Ausrichtung gewählt, die auf maximale Schiessgeschwindigkeit setzt, um den Zeitverlust am Schiessstand so gering wie möglich zu halten und den Druck auf die Konkurrenz aus Norwegen und Frankreich zu erhöhen.
Vorbereitung und logistische Abläufe in der Höhe von Antholz
Das Schweizer Team residiert während der Spiele in einer speziell ausgewählten Unterkunft nahe dem Biathlonzentrum. Die logistische Vorbereitung umfasst die Koordination der Skipräparation, die unter der Leitung des Techniker-Teams von Swiss Ski steht. Die Wachshütten sind streng reglementiert, wobei seit dieser Saison ein vollständiges Fluor-Verbot gilt, dessen Einhaltung durch die IBU streng kontrolliert wird.
Vergleich: Team-Aufstellung Peking 2022 vs. Antholz 2026
| Position | Peking 2022 (Platz 8) | Antholz 2026 (Ziel: Top 5) |
| Startläufer | Sebastian Stalder | Sebastian Stalder |
| Läufer 2 | Benjamin Weger | Niklas Hartweg |
| Läuferin 3 | Lena Häcki-Groß | Lea Meier |
| Schlussläuferin | Amy Baserga | Amy Baserga |
| Besonderheit | Erste Spiele für Baserga | Meier als Debütantin |
Für die Schweizer Bevölkerung bedeutet die Nominierung dieses jungen Quartetts eine Neuausrichtung des nationalen Biathlonsports. Die Verantwortlichen setzen auf eine Mischung aus der Schiesspräzision von Stalder und dem Entwicklungspotenzial von Meier. Ein Erfolg am Sonntag könnte die Dynamik für die verbleibenden Einzel- und Staffelwettbewerbe massiv positiv beeinflussen und die Basis für die erste Schweizer Biathlon-Medaille bei diesen Spielen legen.
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