Am Dienstag, dem 9. Juli 2025, ereignete sich im Küstenort Porto Cervo auf Sardinien ein tödlicher Verkehrsunfall, bei dem die Ehefrau des Lufthansa-Chefs, Vivian Spohr (51), mit einem SUV eine junge Frau auf einem Zebrastreifen erfasste. Das Opfer, die 24-jährige Italienerin Gaia Costa, starb noch am Unfallort an schweren Kopfverletzungen. Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung. Das berichtet NUME.ch unter Berufung auf Blick.ch.
Nach Angaben der italienischen Behörden wollte die Fußgängerin gegen 13:30 Uhr die „Via Aga Khan“ überqueren – eine der Hauptstraßen im Ferienort Porto Cervo. Augenzeugen zufolge hob sie noch die Hand, als der schwarze BMW X5 sie erfasste. Laut Medienberichten soll Vivian Spohr nach dem Aufprall zunächst weitergefahren sein, bis Passanten sie durch Rufe und Gesten zum Anhalten bewegten.
Gaia Costa war auf dem Weg zu ihrer Tätigkeit als Babysitterin. Noch am Wochenende postete sie fröhliche Urlaubsbilder auf Instagram. Freunde beschrieben sie als „lebenslustig“ und „engagiert“. Die Rettungskräfte konnten sie trotz Reanimationsversuchen nicht mehr retten. Eine Obduktion wurde angeordnet.
Vivian Spohr zeigte sich nach dem Unfall tief betroffen. Über ihren Anwalt ließ sie mitteilen, sie sei sich bewusst, „dass ein so großer persönlicher Verlust nicht wiedergutzumachen ist“. Sie werde mit den Behörden kooperieren und Maßnahmen ergreifen, um die Folgen zu mildern.
Ein Alkohol- und Drogentest bei der Fahrerin fiel negativ aus. Die Polizei prüft nun, ob sie möglicherweise abgelenkt war – etwa durch ein Mobiltelefon. Der Unfallwagen wurde beschlagnahmt, Videoaufnahmen der Umgebung werden derzeit ausgewertet. Die Lufthansa äußerte sich bislang nicht, da es sich um eine „private Angelegenheit“ handele.
Vivian Spohr ist mittlerweile nach Deutschland zurückgekehrt. Sie ist Schirmherrin der Lufthansa-Stiftung „help alliance“, die sich weltweit für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt.
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Foto: B.Bischoff