Der Schweizer Privatsender 3+ setzt nach einer einjährigen Pause ein deutliches Zeichen auf dem Fernsehmarkt und belebt das erfolgreiche Kuppelformat „Die Bachelorette“ mit einer kontroversen Besetzung neu. Branchen-Insider sowie Informationen der „GlücksPost“ bestätigen, dass die 22-jährige Baslerin Ariel, die zuletzt durch ihre Teilnahme am RTL-Dschungelcamp für Schlagzeilen sorgte, die neue Hauptdarstellerin der elften Staffel sein wird. Damit wagt der Sender nach der zehnten Jubiläumsstaffel mit Larissa Hodgson einen radikalen Kurswechsel bei der Wahl der Rosenverteilerin. Die Produktion steht unmittelbar vor dem Start, wobei die Protagonistin erst nach dem finalen Dschungel-Aufeinandertreffen am 22. Februar zu den Dreharbeiten aufbrechen wird, berichtet die Redaktion von NUME.ch unter Verweis auf Blick.

Identität und strategische Neuausrichtung des Formats

Die Verpflichtung von Ariel, die mit bürgerlichem Namen Valeria heißt, markiert eine Zäsur in der Geschichte des Schweizer Reality-TVs. Während frühere Bachelorettes oft auf ein makelloses Image bedacht waren, ist die junge Mutter einer fast zweijährigen Tochter für ihre impulsive und kompromisslose Art bekannt. Der Künstlername „Ariel“ ist eine Anlehnung an ihre früher rot gefärbten Haare, während der Nachname „Hediger“ ursprünglich von einem Ex-Partner stammt, mit dem sie jedoch nie verheiratet war. Um ihre Privatsphäre und die ihres Kindes zu schützen, hält sie ihren echten Familiennamen strikt unter Verschluss, nutzt aber die öffentliche Bekanntheit des Namens Hediger für ihre Medienpräsenz.

Werdegang und Marktwert in der Reality-Branche

Ariel gehört aktuell zu den gefragtesten Gesichtern im deutschsprachigen Raum, was auf eine beeindruckende Liste an TV-Teilnahmen innerhalb kürzester Zeit zurückzuführen ist. Ihre Karriere startete sie 2023 an der Seite ihres Ex-Freundes Giuliano Hediger in der Sendung „Love Fool“. Seither folgten Engagements in zahlreichen Formaten, die ihren Ruf als polarisierende Persönlichkeit festigten. In der folgenden Tabelle sind ihre wichtigsten Stationen zusammengefasst:

FormatStatus / Rolle
Love Fool (2023)Karrierestart mit Ex-Partner Giuliano
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (2026)Finalistin und Streitpunkt im Camp
Reality QueensAktuell in Ausstrahlung (Aufzeichnung 2025)
The 50 / Prominent getrenntTeilnahme als feste Größe im Genre
Die Bachelorette (2026)Neue Hauptrolle (Insider-Bestätigung)

Konfliktpotenzial und Erwartungshaltung für die 11. Staffel

Die Entscheidung von 3+ für Ariel verspricht eine Staffel mit hohem Unterhaltungswert und Konfliktpotenzial. Im australischen Dschungelcamp geriet sie wiederholt mit dem späteren Sieger Gil Ofarim aneinander, wobei sie ihn öffentlich als „kranken Lügner“ titulierte. Ihr häufig verwendetes Adjektiv „peinlich“, ausgesprochen mit einem markanten Schweizer Akzent, entwickelte sich schnell zu einem viralen Markenzeichen. Ariel selbst kommentierte ihr impulsives Verhalten damit, dass sie oft schneller spreche, als sie denke – eine Eigenschaft, die sie für Produzenten, die auf Einschaltquoten durch Emotionen und verbale Auseinandersetzungen setzen, äußerst attraktiv macht.

Zeitplan und offizielle Kommunikation

Obwohl die Gerüchteküche durch ein kryptisches Teaser-Video, in dem Tätowierungen der neuen Bachelorette zu sehen waren, bereits angeheizt wurde, halten sich sowohl der Sender 3+ als auch Ariel Hediger mit offiziellen Statements noch zurück. Der Sender plant, das Geheimnis in den kommenden Tagen formell zu lüften. Die zeitliche Abfolge ist eng getaktet: Das große Wiedersehen der Dschungel-Stars wird am Sonntag, dem 22. Februar, um 20:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt, woraufhin unmittelbar der Startschuss für die Produktion der neuen Rosen-Jagd fallen soll. Es bleibt abzuwarten, wie die männlichen Kandidaten auf die Direktheit der neuen Bachelorette reagieren werden, die im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen das rhetorische Duell keineswegs scheut.

Bleiben Sie informiert – Relevantes. Jeden Tag. Lesen Sie, worum es heute wirklich geht – in der Schweiz und der Welt: Lawinenniedergang in Adelboden: Rettungskräfte suchen verschüttete Piste nach Opfern ab