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Die Schweizer Bergbahnen hatten im Ferienmonat Juli mit ungewöhnlich kühlen Temperaturen und starkem Regen zu kämpfen, was die Gästezahlen dämpfte. Laut dem Branchenverband Seilbahnen Schweiz verzeichneten die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 3 Prozent bei den Gästezahlen. Dennoch kann der Saisonstart als erfolgreich betrachtet werden, da die Gesamtzahlen im Zeitraum von Mai bis Juli eine positive Entwicklung zeigten. Darüber berichtet nume.ch unter Berufung auf Branchenverband Seilbahnen Schweiz.

Der Juli war ein schwieriger Monat, insbesondere für Bergbahnen, die überwiegend inländische Gäste anziehen. Diese entscheiden sich oft kurzfristig, je nach Wetterlage, gegen oder für einen Ausflug in die Berge. Ein starkes Minus von 13 Prozent war für diese Bergbahnen zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu konnten Destinationen mit internationalem Publikum einen Zuwachs von 5 Prozent verzeichnen.

Gründe für den Rückgang und den erfolgreichen Saisonstart

Das Wetter spielte eine entscheidende Rolle im Rückgang der Besucherzahlen. Besonders in den Gebirgslagen, die im Juli die höchsten Niederschläge verzeichneten, war die Nachfrage schwächer als in den wärmeren Monaten. Jedoch brachte der Frühling den Bergbahnen einen erfolgreichen Start in die Sommersaison. Im Zeitraum von Mai bis Juli konnten die Bergbahnen insgesamt einen Anstieg der Gästeeintritte um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Dies wurde durch den warmen, trockenen Frühling begünstigt, der viele Wanderer und Naturfreunde anlockte.

Bergbahnen in der Schweiz: Saisonstart trotz schlechtem Juliwetter gelungen
Foto: PD

Unterschiedliche regionale Entwicklungen

Regional gibt es bei den Gästezahlen starke Unterschiede. Die Berge im Berner Oberland konnten einen beeindruckenden Anstieg von 14 Prozent verzeichnen, was auf die gute Erreichbarkeit und hohe Attraktivität dieser Region zurückzuführen ist. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs der Waadtländer und Freiburger Alpen, die mit einem Plus von 27 Prozent die größte Zunahme an Besuchern verzeichnen konnten. In anderen Regionen wie der Ostschweiz und dem Tessin gab es jeweils einen Anstieg von 8 Prozent.

Die Zentralschweiz erlebte ebenfalls einen Anstieg von 7 Prozent, während das Wallis einen moderaten Zuwachs von 6 Prozent verzeichnete. Hingegen stagnierte die Zahl der Gäste in Graubünden, wo sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr nicht änderten.

Die Auswirkung des schlechten Wetters auf den Sektor

Das schlechte Wetter hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf die Zahl der Gäste, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit vieler Bergbahnen. Die wetterabhängige Nachfrage führt zu einem kurzfristigen Verlust von Einnahmen, insbesondere in den Sommermonaten, wenn Bergbahnen auf regelmäßige Tagesgäste angewiesen sind. Die Auslastung der Gondeln und Seilbahnen variiert stark je nach Wetterbedingungen und kann in Zeiten schlechten Wetters auf ein Minimum sinken.

Tipps für den Sommerurlaub in den Schweizer Alpen

Trotz der Herausforderungen im Juli bietet die Schweizer Bergwelt zahlreiche Möglichkeiten für einen unvergesslichen Sommerurlaub. Wer die Berghütten und Wanderwege dennoch genießen möchte, kann sich auf folgende Tipps verlassen:

  1. Vorbereitung ist entscheidend: Schlechtes Wetter kann schnell umschlagen. Packen Sie für wechselhafte Bedingungen.
  2. Buchen Sie frühzeitig: Viele Bergbahnen bieten Rabatte für frühzeitige Buchungen, was eine kostengünstigere Reise ermöglicht.
  3. Flexibilität zeigen: Schauen Sie vorab auf die Wettervorhersage, um spontane Wetterumschwünge zu vermeiden.
  4. Wochenenden bevorzugen: Die Wochenenden verzeichnen in den Schweizer Alpen traditionell die höchste Besucherzahl.
  5. Regionale Unterschiede nutzen: Besuchen Sie das Berner Oberland oder die Waadtländer Alpen für besonders gute Gästebesuche.

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