Der Berner Stadtrat hat am Donnerstag, den 28. August 2025, eine bedeutende Entscheidung für die Zukunft der städtischen Infrastruktur getroffen. Ein Kredit in Höhe von 2,35 Millionen Franken wurde für die Sanierung der Felsenaubrücke genehmigt, einer wichtigen Verbindung zwischen Bern und der benachbarten Gemeinde Bremgarten. Über diese Entscheidung berichtete nume.ch unter Berufung auf swissinfo.
Die Felsenaubrücke, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1949 eine zentrale Rolle im Verkehrsnetz der Region spielt, weist mittlerweile erhebliche Schäden auf, die eine umfassende Sanierung erfordern. Insbesondere die Tragkonstruktion, der Ober- und Unterbau sowie die Widerlager der Brücke benötigen dringende Reparaturen. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit und die Funktionalität der Brücke langfristig zu gewährleisten.
Neben den grundlegenden Sanierungsarbeiten wird auch ein besonderer Fokus auf die Erdbebensicherheit gelegt. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Erdbebenresistenz in der Schweiz wird die Brücke nach den neuesten Standards für Erdbebensicherheit umgebaut. Zudem sind Verbesserungen bei der Verkehrsführung vorgesehen, um den Verkehrsfluss während der Bauzeit sowie danach zu optimieren. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans zur Modernisierung der Brücke und zur Verbesserung der infrastrukturellen Bedingungen für die Region.
Die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 4,65 Millionen Franken. Diese Summe wird zu gleichen Teilen von den beiden betroffenen Gemeinden, Bern und Bremgarten, getragen. Der Stadtrat der Stadt Bern stimmte dem Kredit einstimmig zu, was als klares Zeichen für die Bedeutung des Projekts sowohl für die Stadt Bern als auch für die umliegenden Regionen gilt.
Die Bauarbeiten sind für Mitte 2027 angesetzt und sollen bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Dies bedeutet, dass die Brücke während dieser Zeit teilweise oder vollständig für den Verkehr gesperrt wird, was insbesondere für Pendler und lokale Unternehmen von Bedeutung ist.
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Foto von PD/Stadt Bern