Heute kündigte das Leitungskomitee der Interkantonalen Organisation für technische Handelshemmnisse (IOTH) die Absicht an, die Nutzung von Feuerwerk an öffentlichen Orten in der Schweiz zu verbieten. Das Verbot soll auf der Plenarsitzung der kantonalen Bauleiter im März 2026 endgültig beschlossen werden. Hintergrund ist, dass die vollständig überarbeiteten Brandschutzvorschriften erst im Herbst 2027 in Kraft treten. Bei der Ausarbeitung der neuen Verordnung werden die Ergebnisse der technischen Konsultation vom 11. Januar sowie die laufenden Ermittlungen zum Brand in Crans-Montana berücksichtigt. Dies berichtet die Redaktion von NUME.ch unter Berufung auf srf.

Gründe für das Feuerwerksverbot an öffentlichen Orten

Das IOTH-Komitee traf die Entscheidung aufgrund der Verzögerung bei der Einführung der vollständig überarbeiteten Brandschutzvorschriften bis Herbst 2027. Derzeit besteht ein Risiko einer uneinheitlichen Anwendung von Brandschutzmaßnahmen auf Kantonsebene. Das vorübergehende Verbot von Feuerwerk an öffentlichen Orten soll als präventiver Mechanismus dienen, bis die neuen Vorschriften in Kraft treten.

Hauptfaktoren, die die Entscheidung beeinflussten:

  • Ermittlungen zum Brand in Crans-Montana (Mai 2025) zeigten ein hohes Risiko der Nutzung von Feuerwerk in dicht besiedelten Bereichen.
  • Ergebnisse der technischen Konsultation IOTH vom 11. Januar 2026, an der Vertreter aller 26 Kantone teilnahmen.
  • Rund 11.000 Rückmeldungen zur Konsultation bestätigten die Unterstützung des risikoorientierten Ansatzes im Brandschutz.

Funktionsweise des vorgeschlagenen Verbots

Änderungen für Bürger und Organisationen

Das Verbot sieht vor:

  • Vollständiges Verbot von Feuerwerkskörpern, Böllern und anderer Pyrotechnik an öffentlichen Orten der Kantone.
  • Kontrolle und Überprüfung der Einhaltung durch lokale Feuerwehren und Polizei.
  • Ausnahmen für private Grundstücke, sofern die geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Strukturiertes Element: Schritte für Bürger

SchrittAktionAnlaufstelleDokumente/Grundlage
1Prüfen, ob eine Genehmigung zur Nutzung von Feuerwerk vorliegtOffizielle IOTH-Website: www.ioth.chAngaben zum Veranstaltungsort, Sicherheitsplan
2Kontaktaufnahme mit der örtlichen FeuerwehrLokale FeuerwehrenAntrag auf Ausnahmegenehmigung
3Einhaltung des VerbotsKantonspolizeiBußgelder bei Verstoß

Analyse der Konsultation und der öffentlichen Meinung

Rund 11.000 Rückmeldungen zeigten, dass der Ansatz, Ressourcen auf die risikoreichsten Zonen zu konzentrieren:

  • Die Kontrolle an stark frequentierten Orten verstärkt.
  • Einheitliche Anwendung der Brandschutzvorschriften in allen 26 Kantonen gewährleistet.
  • Verstärkte Kontrolle in Risikogebieten vorsieht.

Auswirkungen auf Unternehmen und Veranstalter

Organisationen, die öffentliche Veranstaltungen durchführen, müssen:

  • Ihre Pläne für den Einsatz von Feuerwerk bis zur Einführung des Verbots überprüfen.
  • Anträge für Ausnahmen unter klar definierten Bedingungen einreichen.
  • Sicherheitspläne mit der örtlichen Feuerwehr und Polizei abstimmen.

Das vorübergehende Verbot gilt bis Herbst 2027, wenn die vollständig überarbeiteten Brandschutzvorschriften in Kraft treten.

Vergleich der Regulierungsoptionen

VarianteGeltungsbereichKontrolleInkrafttreten
Vorübergehendes VerbotÖffentliche OrteLokale FeuerwehrenMärz 2026
Neue IOTH-VorschriftenAlle BereicheZentrale Kontrolle IOTHHerbst 2027
Ausnahmen für private GrundstückePrivate FlächenLokale KontrolleBis zum Inkrafttreten des Verbots – bestehende Regeln

Folgen für die Bevölkerung

Das Verbot soll das Risiko von Bränden und Verletzungen durch Feuerwerk in dicht besiedelten Gebieten verringern. Bürger müssen offizielle Mitteilungen der kantonalen Dienste beachten und die neuen Vorschriften einhalten.

Wie Informationen überprüft und Vorschriften eingehalten werden

  • Offizielle IOTH-Website: www.ioth.ch
  • Lokale Feuerwehren: Kontakte auf den kantonalen Websites
  • Kantonspolizei: Kontrolle der Einhaltung des Verbots

Die Informationen werden laufend aktualisiert, basierend auf neuen technischen Konsultationen und den Ergebnissen der Brandermittlungen.

Das vorübergehende Verbot von Feuerwerk an öffentlichen Orten bedeutet, dass sich sichere Feierstandards durchsetzen, und Veranstalter ihre Pläne für öffentliche Events anpassen müssen, um die Vorschriften in den nächsten zwei Jahren einzuhalten.

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