Am 15. Februar 2026 zeigt der Schweizer Anlagemarkt eine gefestigte Tendenz bei Sachwerten und digitalen Assets. Der Goldpreis in Zürich hat sich bei 74.250 CHF pro Kilogramm stabilisiert, während Bitcoin (BTC) an den lokalen Börsen bei rund 62.400 CHF gehandelt wird. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verzeichnete im letzten Quartal einen Anstieg der privaten Goldkäufe um 15 %, was auf eine anhaltende Risikoaversion der Anleger hindeutet. Gleichzeitig hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) neue Richtlinien für die Verwahrung von Krypto-Assets durch Kantonalbanken in Kraft gesetzt, was das Vertrauen institutioneller Investoren stärkt. Diese Entwicklung führt zu einer erhöhten Liquidität am Finanzplatz Schweiz, insbesondere im Crypto Valley Zug. Experten erwarten für den Rest des Februars eine Seitwärtsbewegung, sofern keine neuen geopolitischen Impulse eintreten. Dies berichtet Nume.ch unter Berufung auf six-group.

Analyse der Edelmetallpreise und Marktmechanismen

Die Preisbildung für Edelmetalle in der Schweiz folgt im Februar 2026 den globalen Spot-Preisen, weist jedoch aufgrund der Frankenstärke eine geringere Volatilität auf. Gold bleibt die bevorzugte Wahl für die langfristige Absicherung, während Silber vor allem durch industrielle Nachfrage getrieben wird.

Aktuelle Konditionen für physische Metalle

  • Gold (999,9): Der Preis für eine Feinunze liegt bei 2.310 CHF. Anlagegold ist in der Schweiz von der Mehrwertsteuer befreit, was den Direkterwerb begünstigt.
  • Silber (Industriestandard): Ein Kilogramm wird für 840 CHF gehandelt. Hier fällt die reguläre Mehrwertsteuer von 8,1 % an.
  • Platin: Aktueller Kurs bei 910 CHF pro Unze, vornehmlich für Uhrenmanufakturen und Automobiltechnik relevant.
  • Verwahrungsgebühren: Schweizer Banken verlangen für Schließfächer durchschnittlich zwischen 200 und 800 CHF pro Jahr, abhängig von der Versicherungssumme.
  • Spread: Die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis liegt bei Goldbarren aktuell bei sehr niedrigen 1,5 % bis 2,2 %.
  • Verfügbarkeit: Führende Händler wie Degussa oder Pro Aurum melden volle Lagerbestände für alle gängigen Barrengrößen (10g bis 1kg).

Kryptowährungen im Schweizer Finanzsystem

Die Schweiz hat im Februar 2026 die Integration von Kryptowährungen in das klassische Retail-Banking weitgehend abgeschlossen. Bitcoin und Ethereum werden nicht mehr nur als Spekulationsobjekte, sondern als fest etablierte Assetklassen in diversifizierten Portfolios geführt.

Vergleich der digitalen Top-Assets

MerkmalBitcoin (BTC)Ethereum (ETH)Solana (SOL)
Kurs in CHF62.4003.150145
Wochenveränderung-1,4 %+0,7 %+4,2 %
HandelsplatzSIX / SDXSIX / SDXDiverse Broker
Primäre NutzungWertspeicherSmart ContractsHigh-Speed DeFi
SteuerstatusVermögenssteuerVermögenssteuerVermögenssteuer
VerwahrungHardware-Wallet / BankHardware-Wallet / BankMeist Software-Wallet

Regulatorische Anforderungen und Steuervorgaben 2026

Für Anleger in der Schweiz ist die rechtliche Klarheit ein wesentlicher Standortvorteil. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) und den kantonalen Praxisvorgaben.

Wichtige regulatorische Schritte für Investoren

  1. Deklarationspflicht: Alle Bestände müssen im Wertschriftenverzeichnis zum Kurswert vom 31. Dezember aufgeführt werden.
  2. Steuerfreie Gewinne: Private Kapitalgewinne sind steuerfrei, sofern man nicht als "gewerbsmäßiger Wertschriftenhändler" eingestuft wird (Kriterien: Haltedauer > 6 Monate, Transaktionsvolumen).
  3. Identifikation: Bei Käufen über 1.000 CHF ist eine Identitätsprüfung (KYC) durch den VASP (Virtual Asset Service Provider) zwingend erforderlich.
  4. Herkunftsnachweis: Banken fordern bei Einzahlungen von Krypto-Gewinnen auf Fiat-Konten lückenlose Belege über die Historie der Transaktionen.
  5. Vermögenssteuer: Je nach Kanton (z. B. Zürich 0,1-0,3 %) wird der Gesamtwert der Metalle und Kryptos jährlich besteuert.
  6. Zollfreilager: Für Silber und Platin nutzen Schweizer Anleger oft Lager in Gebieten wie Embrach, um die Mehrwertsteuer legal aufzuschieben.

Strategische Einordnung der aktuellen Marktlage

Die Preisentwicklung im Februar 2026 markiert eine Reifephase des Schweizer Finanzmarktes. Die Parität zwischen digitalen und physischen Werten schafft eine neue Balance für Sparer, die sich gegen die Entwertung traditioneller Währungen schützen wollen. Während Gold durch seine physische Präsenz und jahrhundertelange Tradition besticht, bietet Bitcoin eine unerreichte Portabilität und digitale Transparenz. Für die Schweizer Bevölkerung bedeutet dies eine Erweiterung des "Safe Haven"-Konzepts auf den digitalen Raum. Die SNB signalisiert für das kommende Quartal eine Fortführung der aktuellen Zinspolitik, was Sachwerte weiterhin attraktiv hält. Langfristig festigt die Schweiz damit ihre Position als globaler Hub für modernes Wealth Management, in dem Tradition und Innovation gleichberechtigt nebeneinander existieren.

Bleiben Sie informiert – Relevantes. Jeden Tag. Lesen Sie, worum es heute wirklich geht – in der Schweiz und der Welt: Bitcoin besteht Stresstest: Markt prüft Chance auf 81.000 US-Dollar in dieser Woche