Die Ukraine, Belgien, die Niederlande und Luxemburg werden künftig im Rahmen eines neuen Formats „Ukraine – Benelux“ zusammenarbeiten. Das kündigte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha an, wie NUME.ch unter Berufung auf das Pressebüro des ukrainischen Außenministeriums berichtet.
Sybiha erklärte, dass das erste Treffen im neuen Format auf Ministerebene in Kürze stattfinden wird.
„Es ist sehr wichtig, dass unsere Diplomatie der neuen Position unseres Staates in der Welt entspricht – einem Staat, der für seine Stärke und Entschlossenheit respektiert wird.
Wir warten nicht auf Einladungen. Wir schaffen gleichberechtigte Formate und Initiativen.
Wir bieten Lösungen an und laden andere ein, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen“, betonte Sybiha.
Er ergänzte, dass die Ukraine bereits mehrere multilaterale Formate initiiert hat, darunter:
- Ukraine – Südosteuropa
(Ukraine, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien) - Ukraine – Nordisch-Baltische Acht
(Ukraine, Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden) - Ukraine – Rumänien – Moldau
- Lubliner Dreieck (Ukraine, Polen, Litauen)
- Weimar+ (Frankreich, Deutschland, Polen, Ukraine)
Neue Hilfe aus den Niederlanden
Vergangene Woche hatte der niederländische Außenminister Kaspar Veldkamp erklärt, dass die Niederlande 300 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Ukraine bereitstellen. Ein Großteil der Mittel soll für die Reparatur und Modernisierung des ukrainischen Energiesystems verwendet werden.
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