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CARACAS / WASHINGTON — Samstag, 3. Januar 2026 In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 haben die Vereinigten Staaten eine Serie von Luftangriffen auf Venezuela durchgeführt. Mehrere Explosionen erschütterten die Hauptstadt Caracas, woraufhin Präsident Nicolás Maduro einen landesweiten Ausnahmezustand verhängte und das Land in erhöhte militärische Alarmbereitschaft versetzte, berichtet die Redaktion Nume.

Bewohner der venezolanischen Hauptstadt meldeten mehrere heftige Detonationen kurz nach 02:00 Uhr, begleitet vom Dröhnen tief fliegender Militärflugzeuge und dichten Rauchwolken, die über verschiedenen Stadtteilen aufstiegen. Stromausfälle wurden in weiten Teilen des Südens von Caracas registriert, insbesondere in Vierteln in der Nähe wichtiger Militär- und Sicherheitsanlagen, während Einsatzkräfte in grosser Zahl ausrückten.

Nach Angaben venezolanischer Behörden wurden mindestens zehn Ziele angegriffen. Dazu gehörten Gebiete rund um Fort Tiuna, das wichtigste Militärzentrum des Landes, sowie der Luftwaffenstützpunkt Generalissimo Francisco de Miranda. Auch in der Nähe der Nationalversammlung und bei Objekten mit Verbindung zum Verteidigungsminister Vladimir Padrino López wurden Schäden gemeldet.

Ausserhalb der Hauptstadt kam es ebenfalls zu Angriffen. Explosionen wurden vom Marine-Stützpunkt La Guaira an der Karibikküste gemeldet, wo sich die Marineakademie Venezuelas befindet. Auch der Hafen von Caracas sowie militärische Einrichtungen auf der Insel Margarita wurden getroffen, auf der sich Radar-, Luftabwehr- und Logistikeinheiten der Streitkräfte befinden.

Luftraum gesperrt – Militäroperation im Gang

Kurz nach Beginn der Angriffe wurde der venezolanische Luftraum für US-Flugzeuge vollständig gesperrt. Die Massnahme deutete auf eine laufende militärische Operation hin. Offizielle Stellungnahmen aus Washington blieben zunächst aus, während mehrere internationale Medien bestätigten, dass US-Kampfflugzeuge aktiv über Venezuela operierten.

Maduro ruft «äusseren Ausnahmezustand» aus

Der venezolanische Aussenminister Yván Gil Pinto verurteilte die Angriffe als militärische Aggression. Er erklärte, dass sowohl zivile als auch militärische Ziele in Caracas sowie in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guairagetroffen worden seien. Venezuela werde den Fall vor den UNO-Sicherheitsrat bringen und sich das Recht auf Selbstverteidigung vorbehalten.

Präsident Maduro ordnete die vollständige Aktivierung der Streitkräfte, der Luftabwehr und der inneren Sicherheitsdienste an. Sein Aufenthaltsort wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.

Eskalation nach Wochen wachsender Spannungen

Die Angriffe folgen auf eine Phase zunehmender Konfrontation zwischen Washington und Caracas. Im Dezember hatte die US-Regierung eine Blockade sanktionierter Öltanker angekündigt, um die Einnahmen des Maduro-Regimes zu unterbinden. Mehrere Schiffe wurden in den vergangenen Wochen abgefangen oder zum Abdrehen gezwungen.

Das US-Finanzministerium verhängte zudem neue Sanktionen gegen venezolanische und iranische Personen, Reedereien und Energiehändler, denen vorgeworfen wird, illegale Ölexporte, Waffenlieferungen und Umgehung von Sanktionen organisiert zu haben. Die US-Regierung erklärte die Regierung Maduro im Dezember offiziell zu einer ausländischen Terrororganisation und warf ihr vor, ein staatlich gestütztes Drogen- und Schmuggelnetzwerk zu betreiben.

Über Opferzahlen und das volle Ausmass der Zerstörung lagen am Samstagmorgen noch keine gesicherten Angabenvor. Mit dem geschlossenen Luftraum, der Alarmbereitschaft der venezolanischen Streitkräfte und dem Rückzug der US-Flugzeuge

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Sources for this report: local media, The WP Times, CBS News and Fox News.

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