Am 8. März 2026 steht Zürich vor einem der wichtigsten politischen Entscheidungstage der laufenden Legislaturperiode. Die Stimmberechtigten wählen gleichzeitig den Gemeinderat, den Stadtrat sowie das Stadtpräsidium für die Amtsdauer 2026–2030. Parallel dazu finden eidgenössische Abstimmungen statt, was den Wahlsonntag zusätzlich verdichtet. Der Urnengang ist damit nicht nur politisch von grosser Bedeutung, sondern auch organisatorisch anspruchsvoll. Mehrere Wahlzettel, unterschiedliche Wahlverfahren wie Proporz und Majorz sowie klare formale Vorgaben entscheiden darüber, ob eine abgegebene Stimme gültig ist oder als ungültig gewertet wird. Darüber berichtet die Redaktion Nume Schweiz.
Welche Wahlen finden am 8. März 2026 in Zürich statt
Am Wahlsonntag, 8. März 2026, entscheiden die Stimmberechtigten in der Stadt Zürich über die vollständige personelle Erneuerung der kommunalen politischen Führung. Gleichzeitig werden drei zentrale städtische Organe neu bestellt: der Gemeinderat, der Stadtrat und das Stadtpräsidium. Jede dieser Wahlen folgt eigenen rechtlichen Grundlagen, nutzt unterschiedliche Wahlverfahren und stellt konkrete formale Anforderungen an die Stimmabgabe.
Für die Wählerinnen und Wähler bedeutet dies, dass sie sich nicht nur inhaltlich mit Personen und politischen Richtungen befassen müssen, sondern auch mit den Unterschieden zwischen Proporz- und Majorzwahl, der korrekten Ausfüllung mehrerer Wahlzettel sowie spezifischen Gültigkeitsregeln. Fehler bei nur einem dieser Punkte können dazu führen, dass Stimmen teilweise oder vollständig ungültig werden. Genau deshalb kommt der korrekten Durchführung der Stimmabgabe an diesem Wahlsonntag eine besondere Bedeutung zu.
Gemeinderat: das Parlament der Stadt
Der Gemeinderat ist das gesetzgebende Organ der Stadt Zürich. Er besteht aus 125 Mitgliedern und wird alle vier Jahre neu gewählt. Die Stadt ist in neun Wahlkreise eingeteilt, deren Sitzverteilung sich nach der Wohnbevölkerung richtet. Für die Erneuerungswahl 2026 haben sich über 1.000 Personen offiziell um ein Mandat beworben. Damit gehört der Zürcher Gemeinderat zu den am stärksten umkämpften kommunalen Parlamenten der Schweiz. Inhaltlich entscheidet der Gemeinderat über Vorstösse, bewilligt Kredite im Rahmen seiner Kompetenzen und übt die politische Aufsicht über den Stadtrat aus.
Stadtrat: die Exekutive
Der Stadtrat bildet die Regierung der Stadt Zürich. Er besteht aus neun Mitgliedern, die jeweils ein Departement führen. Der Stadtrat ist für die operative Umsetzung der politischen Beschlüsse verantwortlich und prägt die strategische Ausrichtung der Stadtverwaltung. Die Wahl erfolgt personenbezogen. Wird das erforderliche Mehr nicht erreicht, ist ein zweiter Wahlgang vorgesehen. Für 2026 ist dieser bereits auf den 10. Mai terminiert.
Stadtpräsidium: politische und repräsentative Spitze
Zusätzlich wird das Stadtpräsidium neu besetzt. Das Präsidium übernimmt eine Doppelrolle: Es leitet ein Departement und vertritt die Stadt nach aussen politisch und repräsentativ. Für viele Wählerinnen und Wähler ist dies die sichtbarste Personalentscheidung des Wahlsonntags. Rechtlich entscheidend ist eine Besonderheit: Eine Stimme für das Stadtpräsidium ist nur gültig, wenn dieselbe Person auch als Mitglied des Stadtrats auf dem Wahlzettel aufgeführt wird. Diese formale Vorgabe gehört zu den häufigsten Fehlerquellen.
Wer ist wahlberechtigt
Wahlberechtigt bei den städtischen Wahlen am 8. März 2026 sind alle Personen, die in der Stadt Zürich im Stimmregister eingetragen sind und die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausübung der politischen Rechte erfüllen. Massgeblich ist dabei nicht der Besitz der Wahlunterlagen allein, sondern der formelle Eintrag im offiziellen Register. Zu den zentralen Voraussetzungen zählen insbesondere:
- Schweizer Bürgerrecht
- Erreichen des gesetzlichen Stimmrechtsalters
- Hauptwohnsitz in der Stadt Zürich zum massgeblichen Stichtag
Personen, die unsicher sind, ob sie korrekt registriert sind oder kürzlich umgezogen sind, sollten sich frühzeitig an die zuständige kommunale Stelle wenden. Entscheidend für die Teilnahme an der Wahl ist der Stimmrechtsausweis, der den Wahlunterlagen beiliegt. Ohne diesen Ausweis gilt eine Stimmabgabe als ungültig, selbst wenn die Wahlzettel korrekt ausgefüllt wurden.
Wahlunterlagen: Zustellung, Ersatz und Fristen
Die Stadt Zürich versendet die Wahlunterlagen in der Regel drei bis vier Wochen vor dem Urnengang an alle stimmberechtigten Personen. Der Versand erfolgt automatisch an die im Stimmregister eingetragene Wohnadresse. Ein rechtzeitiger Erhalt der Unterlagen ist Voraussetzung für die korrekte Vorbereitung der Stimmabgabe. Die Wahlunterlagen umfassen in der Regel:
- den Stimmrechtsausweis,
- die Wahlzettel für Gemeinderat, Stadtrat und Stadtpräsidium,
- Beiblätter mit den offiziellen Kandidaturen,
- Erläuterungen zur korrekten Stimmabgabe,
- sowie die Unterlagen zu den eidgenössischen Abstimmungen, die am selben Tag stattfinden.
Fehlende, beschädigte oder verloren gegangene Unterlagen können bei der zuständigen kommunalen Stelle ersetzt werden. Entscheidend ist jedoch, dass der Stimmrechtsausweis vollständig und korrekt beigelegt wird. Ohne diesen Ausweis gilt jede Stimmabgabe als ungültig, unabhängig davon, ob die Wahlzettel korrekt ausgefüllt wurden.
So stimmen Sie korrekt ab – Überblick über die Wahlverfahren
Die städtischen Wahlen in der Stadt Zürich am 8. März 2026 folgen zwei unterschiedlichen Wahlverfahren, die sich deutlich in ihrer Logik und in den formalen Anforderungen unterscheiden. Während der Gemeinderat nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird, kommen beim Stadtrat und beim Stadtpräsidium das Mehrheitswahlrecht zur Anwendung. Für die Stimmberechtigten ist es entscheidend, diese Unterschiede zu kennen, da Fehler beim Ausfüllen der Wahlzettel direkt zur Ungültigkeit einzelner Stimmen führen können.
Gemeinderatswahl: Verhältniswahl (Proporz)
Die Wahl des Gemeinderats erfolgt nach dem Proporzsystem. Ziel dieses Verfahrens ist es, die politischen Kräfteverhältnisse im Parlament möglichst genau abzubilden. Wählerinnen und Wähler verfügen dabei über mehrere Gestaltungsmöglichkeiten, um ihre politischen Präferenzen auszudrücken.
Unveränderte Liste einlegen:
Alle Kandidierenden der gewählten Liste erhalten je eine Stimme. Zusätzlich zählt jede leere Zeile als Parteistimme für diese Liste.
Streichen:
Einzelne Namen können gestrichen werden. Die frei werdenden Zeilen werden automatisch als Parteistimmen der gewählten Liste gezählt.
Kumulieren:
Bestimmte Kandidierende können gezielt gestärkt werden, indem ihr Name maximal zweimal auf der Liste aufgeführt wird.
Panaschieren:
Es ist zulässig, Kandidierende aus anderen Listen desselben Wahlkreises zu übernehmen und mit der gewählten Liste zu kombinieren.
Wichtige formale Regeln:
Es dürfen nicht mehr Namen als vorgedruckte Zeilen auf dem Wahlzettel stehen. Wiederholungszeichen, Fantasienamen oder zusätzliche Bemerkungen führen zur Ungültigkeit des Wahlzettels. Zudem muss mindestens eine eindeutig gültige Person aufgeführt sein, damit der Zettel gezählt wird.
Stadtrat und Stadtpräsidium: Mehrheitswahl (Majorz)
Die Wahl des Stadtrats und des Stadtpräsidiums erfolgt nach dem Majorzsystem. Dabei stehen nicht Parteien, sondern einzelne Personen im Mittelpunkt. Die Namen der Kandidierenden werden entweder handschriftlich eingetragen oder aus den offiziellen Beiblättern übernommen.
Zentrale und besonders wichtige Regel:
Eine Stimme für das Stadtpräsidium ist nur dann gültig, wenn die gewählte Person gleichzeitig auch als Mitglied des Stadtrats auf dem Wahlzettel aufgeführt wird. Wer diese sogenannte Doppelnennung vergisst, riskiert, dass die Präsidiumsstimme vollständig ungültig wird, selbst wenn alle übrigen Angaben korrekt sind.
Eine sorgfältige Kontrolle der Wahlzettel vor dem Einlegen ins Couvert ist daher der sicherste Weg, um sicherzustellen, dass jede abgegebene Stimme tatsächlich zählt.
Häufige Fehler – und wie man sie vermeidet
Aus juristischer Sicht führen immer wieder dieselben Formfehler zur Ungültigkeit von Stimmen:
- Fehlender oder nicht unterschriebener Stimmrechtsausweis
- Mehr Namen als zulässige Zeilen
- Ungültige Zusätze oder Kommentare auf dem Wahlzettel
- Präsidium gewählt, aber Person nicht im Stadtrat aufgeführt
- Wahlzettel verspätet eingereicht
Eine sorgfältige Kontrolle vor dem Einwerfen des Couverts reduziert das Risiko erheblich.
Warum diese Wahlen politisch relevant sind
Die Zusammensetzung von Gemeinderat und Stadtrat entscheidet über:
- Haushalts- und Finanzpolitik
- Wohnungs- und Stadtentwicklung
- Verkehr, Energie und Klimastrategien
- Bildung, Kultur und soziale Leistungen
Gerade in einer wachsenden Stadt wie Zürich haben kommunale Entscheide unmittelbare Auswirkungen auf Alltag, Mieten, Infrastruktur und Standortattraktivität.
Gleichzeitig: Eidgenössische Abstimmungen am selben Tag
Am 8. März 2026 wird nicht nur kommunal gewählt. Schweizweit stehen zusätzlich eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung. Für die Stimmberechtigten bedeutet das:
- Mehrere Stimmzettel im selben Couvert
- Unterschiedliche Erläuterungshefte
- Sorgfalt beim Verpacken und Einreichen
Formell sind kommunale Wahlen und nationale Abstimmungen getrennt zu behandeln, organisatorisch aber eng miteinander verbunden.
Kurzübersicht: Was, wann, wie?
Element
Entscheidung
Besonderheit
Gemeinderat
125 Sitze
Proporz, Listenwahl
Stadtrat
9 Mitglieder
Majorz, evtl. 2. Wahlgang
Stadtpräsidium
1 Person
Nur gültig mit Stadtratsnennung
Wahltermin
8. März 2026
Gleichzeitig eidgenössisch
Zweiter Wahlgang
Stadtrat
10. Mai 2026
Einordnung für Wählerinnen und Wähler
Der Zürcher Wahlsonntag am 8. März 2026 ist kein formaler Routineakt, sondern ein politisch wie organisatorisch anspruchsvoller Entscheidungstag für die Stadt Zürich. Drei unterschiedliche Wahlen, die nach zwei verschiedenen Wahlverfahren – Proporz und Majorz – durchgeführt werden, verlangen von den Stimmberechtigten nicht nur politische Orientierung, sondern auch Kenntnis der formalen Regeln und Sorgfalt bei der Stimmabgabe. Nur wer diese Unterschiede versteht und die Unterlagen korrekt ausfüllt, stellt sicher, dass die eigene Stimme nicht lediglich abgegeben, sondern auch rechtsgültig gezählt wird.
Inhaltlich ist der Wahlsonntag von einer aussergewöhnlich breiten politischen Vielfalt geprägt. Für den Gemeinderat treten in allen neun Wahlkreisen zahlreiche Listen an. Vertreten sind sowohl die grossen etablierten Parteien als auch kleinere politische Gruppierungen, thematische Listen und Listenverbindungen, die gezielt bestimmte gesellschaftliche oder stadtpolitische Anliegen bündeln. Insgesamt bewerben sich weit über tausend Kandidatinnen und Kandidaten um die 125 Sitze im Parlament. Diese Vielfalt eröffnet den Wählerinnen und Wählern grosse Gestaltungsmöglichkeiten, erhöht zugleich aber die Verantwortung bei der bewussten Zusammenstellung der eigenen Wahlliste.
Bei der Wahl des Stadtrats und des Stadtpräsidiums verschiebt sich der Fokus deutlich von Listen auf einzelne Persönlichkeiten. Zwar werden die Kandidierenden in der Regel von Parteien oder politischen Lagern unterstützt, im Majorzverfahren stehen sie jedoch primär als Einzelpersonen zur Wahl. Persönliche Erfahrung, politische Führungskompetenz und öffentliche Wahrnehmung spielen hier eine zentrale Rolle. Besonders beim Stadtpräsidium konzentrieren sich die politischen Kräfte auf wenige, klar profilierte Kandidaturen, da jede Stimme unmittelbar darüber entscheidet, wer die Stadt politisch führt und nach aussen repräsentiert.
Gerade vor dem Hintergrund wachsender politischer Komplexität, zunehmender Themenvielfalt auf kommunaler Ebene und der gleichzeitig stattfindenden eidgenössischen Abstimmungen bleibt der Urnengang eines der zentralen Instrumente demokratischer Mitbestimmung. Die Zürcher Wahlen 2026 entscheiden nicht abstrakt oder symbolisch, sondern ganz konkret darüber, wer Zürich in den kommenden vier Jahren politisch prägt, steuert und nach innen wie nach aussen vertritt.
Parteien, Listen und Kandidaturen: wer tritt an – und wo findet man die Programme
Für die Gemeinderatswahlen 2026 in der Stadt Zürich ist traditionell ein breites und stark ausdifferenziertes parteipolitisches Spektrum vertreten. Die Zürcher Kommunalpolitik gilt schweizweit als besonders vielfältig, da neben den grossen Parteien auch kleinere Gruppierungen, Quartierlisten und thematische Zusammenschlüsse regelmässig Mandate erringen. Entsprechend hoch ist die Zahl der Kandidaturen – und entsprechend wichtig die klare Orientierung für die Wählerschaft.
Zentrale Parteien und politische Lager (Gemeinderat)
Die folgenden Parteien treten typischerweise in allen oder den meisten Wahlkreisen an. Die genannten Namen stehen für bekannte politische Figuren auf städtischer Ebene aus den letzten Legislaturen und der öffentlichen Wahrnehmung; sie sind keine offizielle Kandidatenliste 2026.
SP (Sozialdemokratische Partei)
Corine Mauch, Simone Brander, André Odermatt, Raphael Golta
Schwerpunkte: Wohnpolitik, soziale Sicherheit, Service public
Grüne Partei
Daniel Leupi, Karin Rykart
Schwerpunkte: Klima, Verkehrswende, nachhaltige Stadtentwicklung
GLP (Grünliberale Partei)
Ronald Alder, Judith Bellaiche (städtisch bekanntes Umfeld)
Schwerpunkte: Umweltpolitik kombiniert mit wirtschaftlicher Liberalität
FDP (Die Liberalen)
Michael Baumer, Filippo Leutenegger
Schwerpunkte: Wirtschaft, Finanzen, Standortattraktivität
Die Mitte
städtisch bekannte Gemeinderatsfiguren ohne dominierende Exekutivrolle
Schwerpunkte: soziale Marktwirtschaft, Ausgleichspolitik
SVP (Schweizerische Volkspartei)
profilierte Gemeinderatsvertreter mit Fokus Ordnung und Finanzen
Schwerpunkte: Sicherheit, Finanzen, restriktive Stadtentwicklung
AL (Alternative Liste)
führende Köpfe aus Quartier-, Kultur- und Bewegungspolitik
Schwerpunkte: links-alternative Stadt-, Kultur- und Sozialpolitik
EVP (Evangelische Volkspartei)
langjährig aktive Gemeinderatsvertreter
Schwerpunkte: gesellschaftliche Verantwortung, Bildung, Familie
Kleinparteien, Quartier- und Themenlisten
lokal bekannte Persönlichkeiten aus Wohnen, Verkehr, Kultur, Quartierentwicklung
Bedeutung: je nach Wahlkreis wahlentscheidend
Je nach Wahlkreis entstehen zusätzlich Listenverbindungen oder lose politische Bündnisse, die für die Sitzverteilung im Proporzsystem eine zentrale Rolle spielen.
Stadtrat und Stadtpräsidium: Fokus auf Personen
Bei der Wahl des Stadtrats und insbesondere des Stadtpräsidiums verengt sich das Feld deutlich. Hier stehen wenige, stark profilierte Persönlichkeiten im Zentrum, die von Parteien oder politischen Lagern getragen werden. In der öffentlichen Wahrnehmung der letzten Jahre zählen dazu:
Corine Mauch, Daniel Leupi, Karin Rykart, Simone Brander, André Odermatt, Michael Baumer, Filippo Leutenegger, Raphael Golta
Für die Wählerinnen und Wähler steht hier weniger das detaillierte Parteiprogramm im Vordergrund als Führungskompetenz, Verwaltungserfahrung und politische Handschrift. Jede Stimme wirkt direkt auf die personelle Zusammensetzung der Stadtregierung – und beim Stadtpräsidium unmittelbar auf die politische Führung und Repräsentation der Stadt.
FAQ zu den Wahlen in Zürich am 8. März 2026

Am 8. März 2026 finden in der Stadt Zürich mehrere politisch und organisatorisch anspruchsvolle Entscheidungen gleichzeitig statt. Die Stimmberechtigten wählen Gemeinderat, Stadtrat und Stadtpräsidium für die Legislaturperiode 2026–2030 und stimmen parallel über eidgenössische Vorlagen ab. Wegen der unterschiedlichen Wahlverfahren (Proporz und Majorz), mehrerer Wahlzettel und strenger formaler Anforderungen ist es besonders wichtig, die Regeln genau zu kennen. Diese FAQ beantwortet die häufigsten Fragen so, dass sie sowohl für Wählerinnen und Wähler als auch für Google-Snippets verständlich und eindeutig sind.
Wann finden die Wahlen in Zürich 2026 statt?
Die städtischen Wahlen in Zürich finden am Sonntag, 8. März 2026, statt. Am selben Tag werden auch eidgenössische Abstimmungen durchgeführt.
Welche Wahlen werden am 8. März 2026 in Zürich durchgeführt?
Gewählt werden der Gemeinderat (Parlament), der Stadtrat (Exekutive) sowie das Stadtpräsidium. Alle Ämter gelten für die Amtsdauer 2026–2030.
Was ist der Gemeinderat der Stadt Zürich?
Der Gemeinderat ist das gesetzgebende Organ der Stadt. Er beschliesst kommunale Erlasse, bewilligt Kredite und übt die politische Aufsicht über den Stadtrat aus.
Wie viele Mitglieder hat der Gemeinderat Zürich?
Der Gemeinderat besteht aus 125 Mitgliedern.
Nach welchem Wahlsystem wird der Gemeinderat gewählt?
Der Gemeinderat wird nach dem Proporzsystem (Verhältniswahl) gewählt. Die Stadt ist dafür in neun Wahlkreiseeingeteilt.
Was bedeutet Proporz bei der Gemeinderatswahl konkret?
Wählerinnen und Wähler können Listen unverändert einlegen, Namen streichen, einzelne Kandidierende kumulieren oder Personen aus anderen Listen desselben Wahlkreises panaschieren.
Was ist der Stadtrat der Stadt Zürich?
Der Stadtrat ist die Regierung der Stadt. Seine Mitglieder leiten die Departemente und setzen die politischen Beschlüsse operativ um.
Wie viele Mitglieder hat der Stadtrat Zürich?
Der Stadtrat besteht aus neun Mitgliedern.
Nach welchem System wird der Stadtrat gewählt?
Der Stadtrat wird nach dem Majorzsystem (Mehrheitswahl) gewählt, also personenbezogen.
Gibt es einen zweiten Wahlgang für den Stadtrat?
Ja. Wird das absolute Mehr im ersten Wahlgang nicht erreicht, findet ein zweiter Wahlgang am 10. Mai 2026 statt.
Was ist das Stadtpräsidium in Zürich?
Das Stadtpräsidium ist die politische und repräsentative Spitze der Stadt. Die Präsidentin oder der Präsident leitet ein Departement und vertritt Zürich nach aussen.
Wie wird das Stadtpräsidium gewählt?
Das Stadtpräsidium wird ebenfalls nach dem Majorzsystem gewählt.
Wann ist eine Stimme fürs Stadtpräsidium ungültig?
Eine Stimme ist ungültig, wenn die gewählte Person nicht gleichzeitig auch als Mitglied des Stadtrats auf dem Wahlzettel aufgeführt wird. Diese Doppelnennung ist zwingend.
Wer ist in der Stadt Zürich stimmberechtigt?
Stimmberechtigt sind Personen mit Schweizer Bürgerrecht, erreichtem Stimmrechtsalter, Wohnsitz in der Stadt Zürich und Eintrag im Stimmregister.
Woran erkennt man, ob man stimmberechtigt ist?
Massgeblich ist der Stimmrechtsausweis, der den Wahlunterlagen beiliegt.
Wann werden die Wahlunterlagen verschickt?
Die Wahlunterlagen werden in der Regel drei bis vier Wochen vor dem Wahlsonntag zugestellt.
Welche Unterlagen sind für eine gültige Stimmabgabe zwingend nötig?
Unverzichtbar ist der Stimmrechtsausweis. Ohne ihn ist jede Stimmabgabe ungültig, auch wenn die Wahlzettel korrekt ausgefüllt sind.
Was sind die häufigsten Fehler bei den Wahlen in Zürich?
Zu den häufigsten Fehlern zählen ein fehlender Stimmrechtsausweis, zu viele Namen auf einem Wahlzettel, unzulässige Zusätze sowie die fehlende Doppelnennung beim Stadtpräsidium.
Warum sind die Zürcher Wahlen 2026 politisch besonders wichtig?
Die Ergebnisse bestimmen für vier Jahre die Finanzpolitik, den Wohnungsbau, die Stadtentwicklung, den Verkehr, die Klima- und Energiepolitik sowie Bildung, Kultur und soziale Leistungen.
Finden am selben Tag auch nationale Abstimmungen statt?
Ja. Am 8. März 2026 werden zusätzlich eidgenössische Vorlagen abgestimmt, was die Anzahl der Stimmzettel erhöht und besondere Sorgfalt beim Einreichen erfordert.
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