Einsatz der Schweizer Armee in Davos und die Sicherung des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2026 haben offiziell begonnen, um den Schutz der hochkarätigen internationalen Veranstaltung zu gewährleisten. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mobilisiert hierfür ein Großaufgebot von bis zu 5.000 Armeeangehörigen, die den zivilen Behörden des Kantons Graubünden im Assistenzdienst zur Seite stehen. Die Einsatzkräfte übernehmen vielseitige Aufgaben, die vom Objektschutz über die Logistik bis hin zur Sanitätsdienstleistung reichen, wobei der Bundesrat bereits im Vorfeld die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen für diesen Unterstützungseinsatz verabschiedet hat. Dies berichtet Nume.
Neben der Präsenz am Boden wird der Luftraum über Davos während des gesamten Forums, das vom 19. bis 23. Januar 2026 stattfindet, massiv überwacht. Die Schweizer Luftwaffe stellt hierbei sicher, dass Beschränkungen des Luftraums konsequent durchgesetzt werden, wofür unter anderem Kampfflieger und Überwachungssysteme zum Einsatz kommen. Die Kosten für diesen großangelegten Sicherheitseinsatz werden durch ein Budget gedeckt, das gemeinsam vom Bund, dem Kanton Graubünden und der Stiftung WEF getragen wird. Ziel der militärischen Unterstützung ist es, einen reibungslosen Ablauf der Gespräche zwischen den globalen Führungspersönlichkeiten zu ermöglichen und potenzielle Bedrohungen präventiv zu neutralisieren.
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