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Trainer Deutschland Frauen: Acht EM-Titel – jetzt zählt das Viertelfinale gegen Frankreich. Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft geht mit beeindruckender Bilanz ins Viertelfinale der Frauen-EM 2025: Acht Titel bei nur elf Turnierteilnahmen. Doch vor dem brisanten Duell mit Frankreich wackelt die Favoritenrolle – darüber berichtet NUME.ch unter Berufung auf Bild.

Deutschlands K.-o.-Bilanz: Dominanz mit wenigen Ausnahmen

Insgesamt standen die DFB-Frauen in 25 K.-o.-Spielen, davon konnten sie 21 gewinnen – eine historische Quote. Nur viermal scheiterten sie in einer entscheidenden Phase: 1993, 1997, 2017 und zuletzt 2022 im Finale gegen England.

Zuletzt lief es durchwachsen: knapper Sieg gegen Polen, schwieriges Comeback gegen Dänemark, deutliche Niederlage gegen Schweden (1:4). Nun wartet Frankreich mit elf Siegen in Folge – doch die Statistik spricht (noch) für Deutschland.

Tabelle: Alle EM-Titel Deutschlands

JahrFinaleErgebnisOrt
1989Deutschland – Norwegen4:1Osnabrück
1991Deutschland – Norwegen (n.V.)3:1Dänemark
1995Deutschland – Schweden3:2Deutschland
1997Deutschland – Italien2:0Norwegen
2001Deutschland – Schweden1:0Deutschland
2005Deutschland – Norwegen3:1England
2009Deutschland – England6:2Finnland
2013Deutschland – Norwegen1:0Schweden

Hrubesch als Trainer: Erfahrung soll Titel bringen

Mit Horst Hrubesch steht ein erfahrener Mann an der Seitenlinie, der bereits im Männer- und Frauenbereich für große Erfolge sorgte. Er übernahm kurzfristig erneut das Amt – in einer Phase, als das Team dringend Stabilität brauchte.
Sein Plan: defensive Kompaktheit, mentale Stärke und Vertrauen in die DFB-DNA.

Frankreich im Viertelfinale – Favorit oder Wackelkandidat

Frankreich hat sich in diesem Turnier souverän gezeigt – mit elf Siegen in Serie. Doch ihr Trainer Laurent Bonadei sagt selbst: "Deutschland ist Favorit – acht Titel, das spricht für sich." Und in K.-o.-Duellen war auf die DFB-Frauen fast immer Verlass.

Beim letzten EM-Duell 2022 standen sie im Finale, verloren knapp gegen England – nun soll die Revanche folgen.

Die EM 2025: Letzte Chancen für eine goldene Generation

Spielerinnen wie Ann-Kathrin Berger, Alexandra Popp oder Lina Magull zählen zu den Gesichtern einer Generation, die alles gewonnen hat – aber auch schwere Niederlagen kennt.
Besonders emotional: Torhüterin Berger widmet ihre Spiele ihrem 92-jährigen Opa – eine Geschichte, die viele Herzen berührt.

Mit acht EM-Titeln ist Deutschland unangefochten Rekordsieger. Doch 2025 könnte das Turnier der Entscheidung werden: Ein neunter Triumph – oder ein Umbruch mit neuer Generation. Alles hängt am Spiel gegen Frankreich.

Schweiz verpasst Viertelfinale – Platz 3 in Gruppe A

Die Schweiz ist bei der Heim-EM 2025 in der Vorrunde gescheitert und belegte in Gruppe A nur den dritten Platz hinter England und Österreich. Die Mannschaft von Trainerin Inka Grings konnte aus drei Spielen lediglich zwei Punkte holen und erzielte dabei drei Tore bei fünf Gegentreffern.

Zum Auftakt erreichte das Team ein 1:1 gegen Italien, zeigte aber im Angriff Schwächen. Gegen England unterlag die Nati mit 0:2, bevor im letzten Spiel gegen Österreich ein später Gegentreffer zum 2:2 die Minimalchance auf das Weiterkommen zunichtemachte.

Trotz leidenschaftlicher Unterstützung in Zürich und Basel fehlte es der Schweiz an Effizienz, Spielkontrolle und mentaler Stabilität in den entscheidenden Momenten. Die erfahrenen Spielerinnen wie Ramona Bachmann und Lia Wälti konnten das Team nicht entscheidend tragen.

Mit zwei Remis und einer Niederlage bedeutete dies das vorgezogene Aus – besonders bitter bei einem Heimturnier. Sportlich enttäuschend, doch organisatorisch gelang der Schweiz ein stimmungsvoller Auftritt, der dem Frauenfußball im Land neue Aufmerksamkeit beschert hat.

Bleiben Sie informiert – Relevantes. Jeden Tag. Lesen Sie, worum es heute wirklich geht: Frauen-EM 2025: Schweizer Fussballverband investiert in die Zukunft trotz hoher Verluste

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