Das letzte Juli-Wochenende zeigt Zürich von seiner schönsten Sommerseite – und anders als in früheren Jahren steht diesmal kein einzelnes Grossfestival im Zentrum, sondern die geballte Ladung an sommerlichen Klassikern, die die Stadt Ende Juli zum Freiluft-Wohnzimmer machen. Am Zürichhorn läuft das Allianz Cinema, Zürichs spektakulärstes Open-Air-Kino unter dem Sternenhimmel; an der Limmat feiern die Zürcher Filmnächte am Filmfluss ihr Abschlusswochenende; in der Roten Fabrik am Seeufer spielen Konzerte unter freiem Himmel, und die ganze Stadt lebt am Wasser: Flussbäder an Limmat und Sihl, Seebäder am Zürichsee, der grosse Samstags-Flohmarkt beim Helvetiaplatz und ein dichtes Netz an Sommerbars. Wer ein Wochenende in Zürich verbringt, findet Ende Juli genau die entspannte, südländisch angehauchte Stimmung, für die die Stadt im Hochsommer bekannt ist, berichtet die Redaktion nume.ch.
Wer unterwegs ist, plant die Wege dieses Wochenende am besten mit etwas Reserve – nicht wegen eines Grossanlasses, sondern weil ganz Zürich bei schönem Wetter ans und ins Wasser strömt. Die Flussbäder und Seebäder sind an heissen Samstagen und Sonntagen früh gut gefüllt, die beliebten Buvetten und Sommerbars am Abend rasch besetzt, und die Tramlinien Richtung See sind zu Stosszeiten voll. Dieser Überblick fasst zusammen, was am 25. und 26. Juli in Zürich und der Region läuft, was die Anlässe kosten, wie Sie hinkommen – und welche Alternativen es gibt, wenn das Wetter nicht mitspielt.
Allianz Cinema am Zürichhorn: Grosses Kino unter freiem Himmel
Das grösste und stimmungsvollste Open-Air-Kino der Stadt bespielt Ende Juli das Zürichhorn: Das Allianz Cinema verwandelt das Seeufer den ganzen Sommer über in einen riesigen Kinosaal unter dem Sternenhimmel. In diesem Jahr läuft das Programm vom 16. Juli bis 16. August 2026, sodass das Wochenende vom 25./26. Juli mitten in die erste, oft besonders gut besuchte Festivalphase fällt. Seit über 30 Jahren begeistert das heutige Allianz Cinema jeden Sommer Zehntausende Filmfans – die Kombination aus grosser LED-Leinwand, Blick über den Zürichsee, den Alpen am Horizont und dem gastronomischen Angebot direkt vor Ort ist in der Schweiz einzigartig.
Gezeigt werden jeden Abend wechselnde Filme: eine Mischung aus den grossen Kinohits des vergangenen Jahres, Publikumslieblingen, Vorpremieren und dem einen oder anderen Klassiker. Das Programm für die gesamte Spielzeit wurde Mitte Juni veröffentlicht, die begehrtesten Vorstellungen sind erfahrungsgemäss früh ausverkauft. Wer für das Wochenende ein bestimmtes Datum ins Auge fasst, prüft das Tagesprogramm auf der offiziellen Website und sichert sich die Tickets online im Vorverkauf – gerade für die Samstagabendvorstellung lohnt sich frühes Buchen.
Der Abend beginnt am Zürichhorn lange vor dem Film: Das Areal öffnet jeweils schon am frühen Abend, sodass genug Zeit für ein Nachtessen, einen Apéro am See oder einen Spaziergang dem Ufer entlang bleibt. Die Vorstellungen starten nach Einbruch der Dunkelheit, also im Hochsommer erst gegen 21.30 Uhr. Ein Vorteil des Zürcher Formats: Das Kino findet bei fast jeder Witterung statt; bei Nieselregen werden Pellerinen verteilt, damit der Filmabend nicht ins Wasser fällt. Wer sich unsicher ist, packt sicherheitshalber eine leichte Jacke ein – am See kann es nach Sonnenuntergang auch im Juli angenehm kühl werden.
Anreise: Das Zürichhorn liegt am rechten Seeufer und ist mit dem Tram Nummer 2 oder 4 bis zur Haltestelle Fröhlichstrasse oder Höschgasse gut erschlossen, ebenso mit dem Bus. Besonders schön ist die Anreise per Schiff über den Zürichsee oder zu Fuss dem Seeufer entlang vom Bellevue aus – ein Spaziergang von rund 20 bis 25 Minuten, der bei Abendsonne für sich schon ein Erlebnis ist.
Filmfluss – die letzten Zürcher Filmnächte an der Limmat
Wer es intimer und ursprünglicher mag, ist am anderen Ende der Stadt richtig: An der Flussbadi Unterer Letten laufen am Wochenende die letzten Vorstellungen der Zürcher Filmnächte, besser bekannt als Filmfluss. Das Freiluftkino der besonderen Art findet 2026 vom 8. bis 26. Juli statt – der Sonntag, 26. Juli, ist somit der Schlussabend dieser Ausgabe. Seit 1994 präsentiert der Filmfluss seine sorgfältig kuratierten Filmnächte direkt an der Limmat, zwischen zwei Flüssen und zwei Brücken, wo tagsüber dem feucht-nassen Badevergnügen nachgegangen wird und der Ort sich abends in ein Refugium für Kino unter freiem Himmel verwandelt.
Der Charme des Filmfluss liegt in seiner Kulisse: Man sitzt auf dem Areal der Badi, das Wasser der Limmat gleich daneben, und schaut Kino, während die Stadt langsam zur Ruhe kommt. Der Filmbeginn ist jeweils nach Eindunkeln, also gegen 21.30 Uhr, und die Vorstellungen finden bei jeder Witterung statt. An der flussssbar gibt es Drinks und Snacks – von Tortilla-Chips über Hotdogs und Grillwürste bis zu vegetarischen Optionen. Zu beachten: Selbst mitgebrachtes Essen und Getränke dürfen im Kinobereich nicht konsumiert werden, dafür ist die Bar vor Ort bestens sortiert. Bezahlt wird bar oder per Twint.
Für Besucherinnen und Besucher ist das Abschlusswochenende besonders reizvoll, weil die Filmnächte am Unteren Letten traditionell eine treue Fangemeinde haben und die Stimmung am letzten Abend entsprechend dicht ist. Wer beide Kino-Welten erleben will, kann das Wochenende geschickt aufteilen: den Samstag am grossen Allianz Cinema am See, den Sonntag zum Abschluss am Filmfluss an der Limmat.
Anreise: Die Flussbadi Unterer Letten liegt an der Wasserwerkstrasse im Kreis 5, wenige Gehminuten vom Bahnhof Wipkingen und gut erreichbar mit Tram und Bus. Vom Hauptbahnhof aus ist das Areal in einem angenehmen Spaziergang der Limmat entlang zu erreichen.
Konzerte und Nachtleben: Rote Fabrik und die Zürcher Sommerbühnen
Auch musikalisch bietet das Wochenende einiges. Die Rote Fabrik am linken Seeufer in Wollishofen – eines der wichtigsten alternativen Kulturzentren der Schweiz – bespielt an diesem Wochenende ihre Bühnen mit Konzerten quer durch die Genres. Am Samstag, 25. Juli 2026, stehen unter anderem Auftritte im Programm, die von Weltmusik über psychedelische Klänge bis zu elektronischeren Sets reichen; die Seebühne der Roten Fabrik ist bei schönem Wetter eine der atmosphärischsten Konzertlocations der Stadt, mit dem Wasser direkt vor der Bühne. Das genaue Line-up und die Anfangszeiten finden sich auf der Website der Roten Fabrik – ein Blick ins aktuelle Programm lohnt sich, da hier oft kurzfristig spannende Acts dazukommen.
Darüber hinaus ist Zürich Ende Juli reich an kleineren Open-Air-Bühnen, Bar-Konzerten und DJ-Sets. In den Ausgangsvierteln rund um die Langstrasse im Kreis 4 und im Kreis 5 pulsiert das Nachtleben besonders am Samstagabend, während sich entlang der Flüsse und am See zahlreiche Sommerbars und Buvetten aneinanderreihen. Wer einfach durch die Stadt zieht und sich treiben lässt, findet an einem lauen Juliabend fast überall Musik, Menschen und gute Stimmung – Zürich im Hochsommer hat viel von der Leichtigkeit einer südlichen Stadt.
Zürich am und im Wasser: Flussbäder, Seebäder und Sommerklassiker
Das eigentliche Herz des Zürcher Sommers schlägt am Wasser – und das kostet fast nichts. Zürich ist berühmt für seine öffentlichen Bäder, und Ende Juli sind sie das natürliche Zentrum des Wochenendes. Die Flussbäder an der Limmat gehören zum Schönsten, was die Stadt im Sommer zu bieten hat.
Das Flussbad Oberer Letten ist der Inbegriff des Zürcher Sommers: Auf einer langen Kanalstrecke lässt man sich mit der Strömung treiben, klettert die Leitern wieder hoch und beginnt von vorn – dazwischen sonnt man sich auf dem Holzdeck, es gibt eine Bar, Beachvolleyball und viel entspanntes Treiben. Etwas ruhiger und familiärer ist das Flussbad Unterer Letten gleich daneben, wo am Abend der Filmfluss stattfindet. Beide Bäder sind kostenlos zugänglich. Für Frauen und Kinder bietet das historische Frauenbad Stadthausquai am unteren Ende der Limmat einen geschützten Ort mit besonderem Charme; abends verwandelt es sich zeitweise in die Bar «Barfussbar». Das Männerbad Schanzengraben ist das entsprechende Pendant für Männer, ebenfalls eine kleine Oase mitten in der Stadt.
Am Zürichsee locken die grossen Seebäder: Das Strandbad Mythenquai am linken Ufer mit weitläufiger Liegewiese und Blick auf die Alpen, das Seebad Enge mit seiner schwimmenden Plattform und der beliebten Barkultur am Abend, sowie das Strandbad Tiefenbrunnen am rechten Ufer, ganz in der Nähe des Zürichhorns und damit ideal für einen Tag, der mit Baden beginnt und im Allianz Cinema endet. An heissen Wochenenden empfiehlt sich frühes Kommen, denn die schönsten Plätze auf den Liegewiesen sind schnell belegt.
Wer nicht baden, sondern einfach nur am Wasser sein will, findet entlang von See und Flüssen unzählige Buvetten und Sommerbars. Das Seebecken beim Bürkliplatz, die Uferpromenaden in Enge und Wollishofen und die Limmat-Ufer im Kreis 5 sind die klassischen Orte für einen Apéro mit Aussicht. Ein Zürcher Sommertag Ende Juli lässt sich damit fast beliebig zusammenstellen: vormittags baden, nachmittags über den Flohmarkt bummeln, abends Apéro am See und danach Open-Air-Kino – alles ohne grosses Budget.
Flohmarkt beim Helvetiaplatz und Bürkliplatz: Stöbern am Samstag
Der Samstag ist in Zürich traditionell Flohmarkt-Tag. Der grösste und lebendigste ist der Flohmarkt Kanzlei beim Helvetiaplatz im Kreis 4 – Zürichs einziger grosser Ganzjahres-Flohmarkt, der bei praktisch jedem Wetter stattfindet. Jeden Samstag von rund 7.20 bis 16 Uhr breiten bis zu 300 Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Stände aus und bieten Schallplatten, Vintage-Kleidung, Fahrräder, Werkzeuge, Kleinmöbel, Elektronik, Schmuck und allerlei Kurioses an. Die Atmosphäre ist urban, multikulturell und wunderbar unvorhersehbar – weniger durchgestylter Vintage-Markt, mehr lebendiger Querschnitt der Stadt. Die Faustregel für Schnäppchenjäger: früh kommen für die besten Fundstücke, spät kommen für die besten Preise. Der Eintritt ist frei.
Am Seeufer öffnet parallel der traditionsreiche Bürkliplatz-Flohmarkt in der frisch umgebauten Stadthausanlage. Er findet in der Sommersaison jeden Samstag von 7 bis 17 Uhr statt – an schönster Lage direkt am Zürichsee, mit einem Angebot, das stärker Richtung Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten geht als der etwas rauere Kanzlei-Markt. Nach der Renovation präsentiert sich die Anlage mit neuem Kiosk und überarbeitetem Standlayout. Ein Bummel über den Bürkliplatz-Flohmarkt lässt sich hervorragend mit einem anschliessenden Spaziergang der Seepromenade entlang oder einer Schifffahrt auf dem Zürichsee verbinden.
Für Auswärtige, die den Samstag mit Shopping verbinden wollen: Die Geschäfte an der Bahnhofstrasse und in der Altstadt haben normal geöffnet. Am Sonntag, 26. Juli, bleiben die Läden in Zürich dagegen geschlossen – dafür haben die Museen offen, und die Bäder, Restaurants und Buvetten laufen ohnehin auf Hochtouren.
Sonntag, 26. Juli: Altstadt, Museen und ein Ausflug auf den Uetliberg
Der Sonntag gehört in Zürich der Musse. Da die Läden geschlossen sind, konzentriert sich das Programm auf Spaziergänge, Museen, Wasser und Natur – und davon hat die Stadt reichlich.
Ein Bummel durch die verwinkelte Altstadt beidseits der Limmat führt vorbei am Grossmünster mit seinen markanten Doppeltürmen, der Fraumünster-Kirche mit den berühmten Chagall-Fenstern und über die Gassen des Niederdorfs, das am Sonntagvormittag angenehm ruhig ist. Von der Kirche St. Peter mit dem grössten Zifferblatt Europas ist es nur ein kurzer Weg zum Lindenhof, der Anhöhe über der Altstadt, von der aus sich der schönste Blick über die Dächer, die Limmat und hinüber zum Grossmünster öffnet.
Wer Kultur sucht, hat die Qual der Wahl. Das Kunsthaus Zürich zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz und zeigt Werke von Munch, Giacometti, Chagall und der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Das Landesmuseum direkt beim Hauptbahnhof erzählt die Geschichte der Schweiz in einem märchenschlossartigen Bau und ist besonders bei Regen ein perfektes Sonntagsziel. Für Familien mit Kindern sind das Zoologische Museum, das Museum für Gestaltung oder ein Ausflug in den Zoo Zürich mit der grossen Masoala-Regenwaldhalle und der weitläufigen Elefantenanlage Kaeng Krachan lohnende Ziele für den ganzen Tag.
Wer nach einem Wochenende in der Stadt frische Luft und Weitblick sucht, fährt auf den Uetliberg, den Hausberg Zürichs. Mit der S10 ab Hauptbahnhof ist man in rund 20 Minuten oben, und vom Aussichtsturm reicht der Blick über die Stadt, den See und bis zu den Alpen. Der Höhenweg vom Uetliberg zur Felsenegg – der sogenannte Planetenweg – ist eine der beliebtesten Wanderungen der Region und lässt sich bequem an einem Nachmittag bewältigen. Ein idealer, ruhiger Ausklang für ein Zürcher Sommerwochenende.
Ausflüge in die Region: Zürichsee, Rheinfall und Weinland
Wer das Wochenende nutzen möchte, um über die Stadtgrenzen hinauszukommen, hat rund um Zürich eine grosse Auswahl an lohnenden Zielen – die meisten davon bequem mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.
Der Klassiker ist eine Schifffahrt auf dem Zürichsee. Von der Anlegestelle beim Bürkliplatz fahren regelmässig Kursschiffe hinaus, von der kurzen Rundfahrt im Seebecken bis zur grossen Seerundfahrt hinauf nach Rapperswil, der «Rosenstadt» mit ihrem malerischen Schloss und dem Holzsteg über den oberen Seeteil. Ein Ausflug nach Rapperswil-Jona lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang durch die Altstadt und einem Besuch der Rosengärten verbinden.
Etwas weiter nördlich liegt eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Schweiz: der Rheinfall bei Schaffhausen, der grösste Wasserfall Europas. Mit dem Zug ist man in gut einer Stunde dort, und das Tosen der Wassermassen, die Felsen mitten im Fall und die Bootsfahrten hautnah ans Wasser sind ein Erlebnis für die ganze Familie. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein Abstecher ins beschauliche Städtchen Stein am Rhein mit seinen berühmten bemalten Fassaden am Rheinufer.
Auch das Zürcher Weinland und das Tösstal bieten sich für Velotouren und Wanderungen an, ebenso die sanften Hügel des Zürcher Oberlands mit dem Pfäffikersee und dem Bachtel. Und wer es mit Kindern unternehmungslustig mag, findet mit dem Wildnispark Zürich Sihlwald – dem einzigen Naturerlebnispark im Schweizer Mittelland – ein grünes Ausflugsziel direkt vor den Toren der Stadt. All diese Ziele lassen sich als Tagesausflug bewältigen und sind mit dem dichten S-Bahn-Netz der Region unkompliziert zu erreichen.
Wenn das Wetter nicht mitspielt: Museen und Indoor-Alternativen
Ein Sommergewitter muss das Wochenende nicht ruinieren – Zürich hat für den Regenfall eine dichte Auswahl an Indoor-Alternativen, und die beiden Open-Air-Kinos spielen bei fast jeder Witterung sowieso weiter.
Neben dem Kunsthaus und dem Landesmuseum lohnen sich das Museum für Gestaltung mit seinen wechselnden Design- und Fotoausstellungen, das Museum Rietberg mit aussereuropäischer Kunst in einem schönen Parkgelände sowie das FIFA Museum für Fussballbegeisterte. Familien mit Kindern sind im Zoologischen Museum – das gratis ist – oder im Zoo Zürich bestens aufgehoben, dessen grosse Hallen auch bei Regen für einen ganzen Tag Programm sorgen. Wer es aktiver mag, findet in den zahlreichen Hallenbädern und Boulderhallen der Region einen Regentagsausgleich, und für Shoppingfreudige bietet die Bahnhofstrasse am Samstag ohnehin überdachte Alternativen.
Der grosse Vorteil Zürichs: Fast alles liegt zentral und ist mit dem dichten Tramnetz in wenigen Minuten erreichbar. Ein verregneter Nachmittag lässt sich problemlos mit einem Museumsbesuch, einem Kaffee in der Altstadt und einem gemütlichen Nachtessen füllen – und wer für den Abend ein Kino-Ticket am See oder an der Limmat hat, erlebt den Film trotzdem.
ÖV am Wochenende: So kommen Sie entspannt hin
Zürich verfügt über eines der dichtesten und zuverlässigsten öffentlichen Verkehrsnetze Europas – die Anreise zu den Anlässen ist entsprechend unkompliziert. Hier die wichtigsten Verbindungen für dieses Wochenende:
| Ziel / Anlass | Beste Verbindung |
|---|---|
| Allianz Cinema Zürichhorn | Tram 2 oder 4 bis Fröhlichstrasse/Höschgasse; zu Fuss oder per Schiff ab Bellevue |
| Filmfluss / Flussbad Unterer Letten | Ab Bahnhof Wipkingen zu Fuss; Tram und Bus Richtung Kreis 5 |
| Rote Fabrik Wollishofen | Tram 7 bis Post Wollishofen; Bus 161/165; oder per Schiff |
| Flohmarkt Kanzlei / Helvetiaplatz | Tram 2, 3 oder 8 bis Bezirksgebäude/Helvetiaplatz |
| Bürkliplatz-Flohmarkt | Tram 2, 5, 8, 9, 11; Bus 161/165 bis Bürkliplatz |
| Seebäder Mythenquai / Enge / Tiefenbrunnen | Tram und Bus ans jeweilige Seeufer; Tiefenbrunnen per S-Bahn |
| Uetliberg | S10 ab Hauptbahnhof, rund 20 Minuten bis zur Bergstation |
Die Faustregel für dieses Wochenende: Der Hauptbahnhof ist der zentrale Umsteigeknoten, von dem aus praktisch alle Ziele in wenigen Minuten erreichbar sind. Innerhalb der Innenstadt und der Altstadt ist man zu Fuss oft am schnellsten – vieles liegt in Gehdistanz beieinander. Und wer einen Tag am und auf dem Wasser plant, kombiniert die Anreise am schönsten mit dem Schiff, das im Sommer regelmässig verkehrt und einen ganz eigenen Blick auf die Stadt bietet.
Ausblick: Das bringt der Zürcher Sommer nach dem 26. Juli
Wer dieses Wochenende verpasst oder Lust auf mehr hat, kann sich den Kalender bereits weiterfüllen – der Zürcher Kultursommer läuft nahtlos weiter. Das Allianz Cinema am Zürichhorn spielt noch bis zum 16. August, sodass Open-Air-Kino den ganzen restlichen Sommer garantiert ist. Am Samstag, 8. August 2026, verwandelt die legendäre Street Parade das Seebecken in die grösste Technoparade der Welt, bei der Hunderttausende rund um den See tanzen – der wohl grösste Einzelanlass des Zürcher Sommers. Und ab dem 13. August steigt mit dem Zürcher Theater Spektakel auf der Landiwiese am See eines der bedeutendsten internationalen Festivals für zeitgenössische Bühnenkunst, das mit Theater, Tanz, Performance und einem entspannten Festivalgelände am Wasser bis Ende August rund 100'000 Besucherinnen und Besucher anzieht.
Bis dahin bleibt das Wasser das Zentrum des Zürcher Sommers, und die Region bietet mit See, Flüssen, Bergen und Ausflugszielen genug Abwechslung für jedes Wochenende. Das letzte Juli-Wochenende aber gehört ganz den entspannten Klassikern: Baden, Bummeln, Open-Air-Kino und ein Apéro am See, wenn die Sonne hinter dem Uetliberg untergeht.
Häufige Fragen zum Wochenende vom 25. und 26. Juli in Zürich
Was läuft am Wochenende vom 25./26. Juli 2026 in Zürich? Die grössten Anlässe sind das Allianz Cinema am Zürichhorn (Open-Air-Kino, 16. Juli bis 16. August) und das Abschlusswochenende der Zürcher Filmnächte am Filmfluss (8. bis 26. Juli). Dazu kommen Konzerte in der Roten Fabrik, der grosse Samstags-Flohmarkt beim Helvetiaplatz und am Bürkliplatz sowie der ganze Bäder- und Sommerbar-Betrieb an See und Flüssen.
Wann und wo läuft das Allianz Cinema? Am Zürichhorn, täglich vom 16. Juli bis 16. August 2026. Die Vorstellungen beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, im Hochsommer gegen 21.30 Uhr. Das Tagesprogramm und die Tickets gibt es online; für den Samstagabend lohnt sich frühes Buchen.
Ist der Filmfluss am Wochenende noch geöffnet? Ja. Die Zürcher Filmnächte am Unteren Letten laufen bis Sonntag, 26. Juli 2026 – das Wochenende ist also das Abschlusswochenende. Filmbeginn jeweils nach Eindunkeln, bei jeder Witterung.
Kostet der Flohmarkt Eintritt? Nein. Sowohl der Kanzlei-Flohmarkt beim Helvetiaplatz (samstags ca. 7.20 bis 16 Uhr) als auch der Bürkliplatz-Flohmarkt (samstags 7 bis 17 Uhr) sind für Besucherinnen und Besucher gratis.
Kann man in Zürich in den Flüssen und im See baden? Ja. Die Flussbäder Oberer und Unterer Letten an der Limmat sind kostenlos, ebenso zugänglich sind die Seebäder Mythenquai, Enge und Tiefenbrunnen am Zürichsee (teils mit Eintritt). Das Frauenbad Stadthausquai und das Männerbad Schanzengraben bieten geschützte Alternativen mitten in der Stadt.
Sind die Geschäfte am Sonntag offen? Nein, in Zürich gilt am Sonntag Ladenschluss. Geöffnet sind Museen, Restaurants, Buvetten, Bäder und die Open-Air-Kinos.
Was mache ich bei Regen? Kunsthaus, Landesmuseum, Museum für Gestaltung, Museum Rietberg und das FIFA Museum sind am Wochenende geöffnet und zentral gelegen. Die Open-Air-Kinos am See und an der Limmat spielen zudem bei fast jeder Witterung.
Was ist ein guter Ausflug in die Region? Eine Schifffahrt auf dem Zürichsee nach Rapperswil, ein Ausflug zum Rheinfall bei Schaffhausen (grösster Wasserfall Europas) oder eine Wanderung auf dem Uetliberg-Planetenweg – alle bequem mit ÖV erreichbar.
Was ist das nächste grosse Ereignis nach dem 26. Juli? Die Street Parade am 8. August 2026 rund ums Seebecken sowie das Zürcher Theater Spektakel auf der Landiwiese ab dem 13. August 2026.
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