Allerheiligen 2026 fällt in der Schweiz auf Sonntag, 1. November, und bringt deshalb in keinem Kanton einen zusätzlichen freien Werktag. Gesetzlich anerkannt ist der Feiertag in den katholisch geprägten Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Tessin, Wallis und Jura. Teilweise gilt er in Freiburg, wo reformierte Gemeinden des Seebezirks wie Murten und Kerzers ausgenommen sind, in Solothurn ohne den Bezirk Bucheggberg, im Aargau in den katholischen Bezirken und Gemeinden, etwa Bremgarten, Muri, Laufenburg und Zurzach, sowie in Graubünden in Teilen der Surselva, in Domat/Ems und Bonaduz, nicht aber in Chur. In Zürich, Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Genf, Waadt, Neuenburg, Schaffhausen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden ist der 1. November kein Feiertag. Weil Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag fällt, gilt überall ohnehin Sonntagsruhe, Läden, Ämter und Banken sind wie an jedem Sonntag geschlossen, Bahn, Bus und Tram fahren nach Sonntagsfahrplan. Einen Ersatzfeiertag am Montag kennt das Schweizer Recht nicht, das Arbeitsgesetz stellt kantonale Feiertage lediglich den Sonntagen gleich, wie die Redaktion von nume.ch berichtet.
Für Arbeitnehmende in den katholischen Kantonen heisst das: Sie verlieren 2026 rechnerisch einen freien Tag gegenüber Jahren, in denen der 1. November auf einen Werktag fällt. Anspruch auf Kompensation besteht nur, wenn ein Gesamtarbeitsvertrag, ein Personalreglement oder der Arbeitsvertrag das ausdrücklich vorsieht, bundesrechtlich bezahlt ist einzig der 1. August. Der Montag, 2. November, ist Allerseelen. Er ist in keinem Kanton ein gesetzlicher Feiertag und damit ein normaler Arbeits- und Schultag, viele Pfarreien legen deshalb die Gräbersegnung auf den Nachmittag von Allerheiligen. 2027 sieht es anders aus: Dann fällt Allerheiligen auf einen Montag und schafft in den katholischen Kantonen ein langes Wochenende, 2029 lässt sich mit einem Brückentag am Freitag ein verlängertes Wochenende bauen. Das Wochenende vom 31. Oktober und 1. November verbindet Halloween am Samstag, dessen Name vom englischen All Hallows' Eve stammt, mit Allerheiligen am Sonntag. In Basel läuft gleichzeitig die Herbstmesse, in der St. Jakobshalle findet am Sonntag der Final der Swiss Indoors statt, und seit der Zeitumstellung eine Woche zuvor wird es bereits gegen 17 Uhr dunkel. Im Tessin heisst der Feiertag Ognissanti, im Wallis und im Jura Toussaint. Wer an diesem Sonntag Gräber besucht, kauft Gestecke und Grablichter am besten bis Samstag. Dieser Überblick zeigt, wo Allerheiligen gilt, welche Ausnahmen es in den gemischten Kantonen gibt, was für Arbeit, Läden und Verkehr gilt, woher der Feiertag kommt und wie die Termine bis 2031 fallen.
Wo Allerheiligen 2026 ein Feiertag ist
Die Schweiz hat neben dem Bundesfeiertag am 1. August keine landesweit einheitlichen Feiertage. Jeder Kanton legt bis zu acht Feiertage fest, die laut Arbeitsgesetz den Sonntagen gleichgestellt sind. Allerheiligen gehört in den katholisch geprägten Kantonen fast immer dazu, in den reformierten Kantonen fehlt er.
Kantone mit Allerheiligen als Feiertag
| Kanton | Allerheiligen | Hinweis |
|---|---|---|
| Luzern | ja | ganzer Kanton |
| Uri | ja | ganzer Kanton |
| Schwyz | ja | ganzer Kanton |
| Obwalden | ja | ganzer Kanton |
| Nidwalden | ja | ganzer Kanton |
| Glarus | ja | ganzer Kanton |
| Zug | ja | ganzer Kanton |
| Appenzell Innerrhoden | ja | ganzer Kanton |
| St. Gallen | ja | ganzer Kanton |
| Tessin | ja | Ognissanti |
| Wallis | ja | Toussaint |
| Jura | ja | Toussaint |
In diesen Kantonen ist der 1. November ein gesetzlicher Ruhetag. Da er 2026 auf einen Sonntag fällt, ändert sich für Beschäftigte und Schulen nichts gegenüber einem gewöhnlichen Wochenende.
Kantone mit Ausnahmen und Kantone ohne Feiertag
In vier Kantonen gilt Allerheiligen nur in einem Teil des Gebiets. Laut Verzeichnis des Bundesamts für Justiz ist der Feiertag in Freiburg mit Ausnahme reformierter Gemeinden des Seebezirks anerkannt, darunter Murten, Kerzers und die beiden Vully-Gemeinden. In Solothurn gilt er im ganzen Kanton mit Ausnahme des Bezirks Bucheggberg. Im Aargau regelt das Seco-Verzeichnis den Feiertag nach Bezirken und Gemeinden, aufgeführt sind unter anderem die Bezirke Bremgarten, Laufenburg, Muri und Zurzach sowie Gemeinden im Bezirk Rheinfelden. In Graubünden ist Allerheiligen laut Südostschweiz in Teilen der Surselva, in Domat/Ems und Bonaduz ein Feiertag, in Chur, Landquart, Tamins und Felsberg dagegen nicht.
- Teilweise: Freiburg, Solothurn, Aargau, Graubünden
- Kein Feiertag: Zürich, Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden
- Kein Feiertag in der Romandie: Genf, Waadt, Neuenburg
- Im benachbarten Fürstentum Liechtenstein ist Allerheiligen ebenfalls ein Feiertag
Was gilt, wenn Allerheiligen auf einen Sonntag fällt
2026 ist ein Jahr, in dem Allerheiligen praktisch unsichtbar wird. Der Feiertag deckt sich mit dem Sonntag, an dem ohnehin Arbeitsverbot nach Arbeitsgesetz gilt. Für die meisten Beschäftigten ändert sich nichts, für einige Gruppen schon.
Kein Ersatztag am Montag
Anders als etwa im Vereinigten Königreich kennt die Schweiz keine allgemeine Regel, nach der ein auf das Wochenende fallender Feiertag am Montag nachgeholt wird. Das Arbeitsgesetz stellt die kantonalen Feiertage lediglich den Sonntagen gleich. Einen Anspruch auf bezahlte Freizeit an Feiertagen sieht das Bundesrecht ausdrücklich nur für den 1. August vor. Ob Angestellte für einen auf den Sonntag fallenden Feiertag entschädigt werden, hängt vom Arbeitsvertrag, vom Personalreglement oder vom Gesamtarbeitsvertrag ab. Bei Teilzeitangestellten und im Stundenlohn ist eine Entschädigung ohnehin nur geschuldet, wenn sie vereinbart ist.
| Situation | Regel 2026 |
|---|---|
| Vollzeit, Montag bis Freitag | kein zusätzlicher freier Tag |
| Arbeit am Sonntag, 1. November | Sonntagsarbeit, bewilligungspflichtig, Lohnzuschlag nach Arbeitsgesetz |
| Stundenlohn | keine Entschädigung, ausser vertraglich vereinbart |
| Montag, 2. November | normaler Arbeitstag in allen Kantonen |
Wer am Sonntag arbeitet
Für Beschäftigte in Spitälern, Heimen, Hotellerie, Gastronomie, Verkehr und Sicherheit ist der 1. November 2026 ein normaler Sonntagsdienst. Wer an einem Feiertag arbeitet, der auf einen Werktag fällt, hat je nach Branche Anspruch auf Zuschläge oder Ersatzruhe. Fällt der Feiertag wie 2026 auf einen Sonntag, gelten die üblichen Sonntagsregeln. Wer unsicher ist, prüft den Gesamtarbeitsvertrag der eigenen Branche oder fragt bei der Personalabteilung nach.
- Sonntagsarbeit braucht in der Regel eine Bewilligung oder eine Ausnahme nach Arbeitsgesetz
- Vorübergehende Sonntagsarbeit wird mit einem Lohnzuschlag von 50 Prozent abgegolten
- Spitäler, Heime und Gastgewerbe arbeiten nach Sonderbestimmungen
- Gesamtarbeitsverträge können grosszügigere Regeln vorsehen
Was Allerseelen am 2. November bedeutet
Allerseelen folgt jedes Jahr am 2. November auf Allerheiligen. 2026 ist das ein Montag. Der Tag ist in der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag, auch nicht in den katholischen Kantonen. Für viele Familien ist er trotzdem wichtiger als Allerheiligen selbst, weil er dem Gedenken an die eigenen Verstorbenen gilt.
Unterschied zwischen Allerheiligen und Allerseelen
| Merkmal | Allerheiligen | Allerseelen |
|---|---|---|
| Datum 2026 | Sonntag, 1. November | Montag, 2. November |
| Inhalt | Gedenken an alle Heiligen, auch die unbekannten | Gedenken an alle Verstorbenen |
| Status in der Schweiz | Feiertag in katholischen Kantonen | kein gesetzlicher Feiertag |
| Brauch | Gottesdienst, Gräberbesuch, oft Gräbersegnung am Nachmittag | Totengedenken, Requiem, Gräberbesuch |
Weil Allerseelen ein Werktag ist, finden die Gräbersegnungen in vielen Pfarreien bereits am Nachmittag von Allerheiligen statt. So können auch Berufstätige teilnehmen.
Allerseelen im Alltag
Viele Pfarreien feiern am 2. November einen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des vergangenen Jahres und lesen deren Namen vor. Für Angehörige ist das oft der wichtigste Termin im Kirchenjahr nach Weihnachten und Ostern. Wer am Montag an einem solchen Gottesdienst teilnehmen will, muss in der Regel frei nehmen oder Gleitzeit nutzen, einen Anspruch auf Freistellung gibt es nicht.
- Gedenkgottesdienste meist am Abend des 2. November
- Namen der im Jahr Verstorbenen werden in vielen Pfarreien verlesen
- Kein Anspruch auf Freistellung, Absprache mit dem Arbeitgeber nötig
- Schulen haben normalen Unterricht
Welche Bräuche zu Allerheiligen gehören
Allerheiligen ist in der Schweiz ein stiller Feiertag. Anders als an Ostern oder Weihnachten steht nicht das Fest im Vordergrund, sondern das Gedenken. Die Bräuche ähneln sich in der ganzen katholischen Schweiz, unterscheiden sich aber im Detail nach Region.
Gräberbesuch, Kerzen und Gestecke
Der wichtigste Brauch ist der Besuch auf dem Friedhof. In den Tagen vor Allerheiligen werden die Gräber gereinigt, neu bepflanzt und mit Gestecken aus Tannenzweigen, Heidekraut und Chrysanthemen geschmückt. Am Feiertag selbst brennen Grablichter, die sogenannten Seelenlichter. Nach dem Gottesdienst ziehen die Gläubigen in vielen Gemeinden gemeinsam auf den Friedhof, wo der Priester die Gräber mit Weihwasser segnet. Gärtnereien und Blumengeschäfte erleben in der letzten Oktoberwoche ihre wichtigste Zeit im Herbst.
- Grabpflege in der Woche vor dem 1. November
- Gestecke aus Tannenzweigen, Heidekraut und Chrysanthemen
- Grablichter als Zeichen der Erinnerung
- Gräbersegnung mit Weihwasser nach dem Gottesdienst

Chrysanthemen gehören zu Allerheiligen zum klassischen Grabschmuck (Symbolbild).
Ognissanti im Tessin und Toussaint im Wallis
Im Tessin heisst der Feiertag Ognissanti, der folgende Tag Giorno dei Morti. Viele Tessiner Familien kehren an diesem Wochenende in ihr Herkunftsdorf zurück, um die Gräber zu besuchen. Im Tessin und im Wallis gehört laut nume.ch auch das Pane dei Morti, ein süsses Totenbrot, zur Tradition. Im Wallis und im Jura heisst der Tag Toussaint, die Friedhöfe der Bergdörfer sind an diesem Sonntag besonders belebt. In der reformierten Romandie, in Genf, Waadt und Neuenburg, ist der 1. November dagegen kein Feiertag, der reformierte Totengedenktag ist der Ewigkeitssonntag am letzten Sonntag im Kirchenjahr, 2026 der 22. November.
Wie die gemischten Kantone Allerheiligen regeln
In vier Kantonen hängt die Antwort auf die Frage nach dem freien Tag vom Wohn- oder Arbeitsort ab. Für Arbeitsverhältnisse entscheidet in der Regel der Arbeitsort, nicht der Wohnort. Wer in Kerzers wohnt und in Freiburg arbeitet, hat in Jahren mit Allerheiligen an einem Werktag frei, wer in Freiburg wohnt und in Murten arbeitet, nicht.
Freiburg und Solothurn
Im Kanton Freiburg ist Allerheiligen laut Verzeichnis des Bundesamts für Justiz im ganzen Kanton anerkannt, ausgenommen sind reformierte Gemeinden des Seebezirks. Genannt werden unter anderem Agriswil, Büchslen, Courgevaux, Fräschels, Galmiz, Gempenach, Greng, Kerzers, Lurtigen, Meyriez, Muntelier, Murten, Salvenach, Ulmiz sowie Bas-Vully und Haut-Vully, Ried bei Kerzers zur Hälfte. Einige dieser Gemeinden haben inzwischen fusioniert, die Feiertagsregel gilt für die früheren Gemeindegebiete weiter. Im Kanton Solothurn gilt Allerheiligen im ganzen Kanton mit Ausnahme des reformierten Bezirks Bucheggberg.
| Kanton | Allerheiligen gilt | Ausgenommen |
|---|---|---|
| Freiburg | ganzer Kanton | reformierte Gemeinden im Seebezirk, unter anderem Murten, Kerzers, Vully |
| Solothurn | ganzer Kanton | Bezirk Bucheggberg |
Aargau und Graubünden
Im Aargau regelt das Seco-Verzeichnis die Feiertage nach Bezirken und teilweise nach Gemeinden. Allerheiligen ist in den katholisch geprägten Bezirken Bremgarten, Laufenburg, Muri und Zurzach aufgeführt, im Bezirk Rheinfelden nur in einzelnen Gemeinden. In den übrigen Bezirken, etwa Aarau, Kulm, Lenzburg, Brugg oder Zofingen, ist Allerheiligen im Verzeichnis nicht aufgeführt. Graubünden überlässt die Regelung weitgehend den Gemeinden. Laut Südostschweiz ist Allerheiligen in Teilen der Surselva, in Domat/Ems und Bonaduz ein Feiertag, in Chur, Landquart, Tamins und Felsberg nicht. In Jahren mit Allerheiligen an einem Werktag sind die Läden in Chur deshalb offen und ziehen Kundschaft aus den katholischen Nachbargemeinden an.
Die Geschäfte haben geöffnet und zählen auf viele Besucherinnen und Besucher (Südostschweiz, 1. November 2023, über Allerheiligen in Chur)
- Aargau: Bremgarten, Laufenburg, Muri, Zurzach und Teile von Rheinfelden
- Aargau, im Verzeichnis nicht aufgeführt: unter anderem Aarau, Kulm, Lenzburg, Brugg, Zofingen
- Graubünden: Teile der Surselva, Domat/Ems, Bonaduz
- Graubünden ohne Allerheiligen: Chur, Landquart, Tamins, Felsberg
Was Allerheiligen für Schulen und Familien bedeutet
Für Schulen hat Allerheiligen 2026 keine Auswirkung, weil der Sonntag ohnehin schulfrei ist. In Jahren mit Allerheiligen an einem Werktag haben Schulen in den katholischen Kantonen frei, in den reformierten Kantonen nicht. Familien mit Kindern in verschiedenen Kantonen müssen deshalb je nach Jahr unterschiedlich planen.
Schule, Kita und Betreuung
Am Montag, 2. November 2026, findet in den meisten Kantonen normaler Unterricht statt. Eine Ausnahme ist das Tessin, wo die Herbstferien zusammen mit dem Moesano vom 31. Oktober bis 8. November dauern, Ognissanti und Allerseelen fallen dort mitten in die Ferien. Kitas und Tagesstrukturen sind am Montag regulär geöffnet. Wer 2027 plant, sollte beachten, dass am Montag, 1. November 2027, Schulen und viele Kitas in den katholischen Kantonen geschlossen sind.
| Jahr | Schulen in katholischen Kantonen | Schulen in reformierten Kantonen |
|---|---|---|
| 2026 | Sonntag, ohnehin schulfrei | Sonntag, ohnehin schulfrei |
| 2027 | Montag frei | Unterricht |
| 2028 | Mittwoch frei | Unterricht |
Mit Kindern über Erinnerung sprechen
Der Friedhofsbesuch an Allerheiligen ist für viele Kinder die erste bewusste Begegnung mit dem Thema Tod. Bewährt hat sich, Kinder einzubeziehen, ohne sie zu überfordern: eine Kerze anzünden lassen, gemeinsam Blumen aussuchen, Geschichten über die verstorbenen Grosseltern erzählen. Wer möchte, verbindet den Besuch mit einem Spaziergang oder einem gemeinsamen Essen. So wird der Tag für Kinder zu einem Familienritual statt zu einem bedrückenden Pflichttermin.
- Kinder eine Kerze oder ein Grablicht selbst anzünden lassen
- Gemeinsam Blumen oder ein Gesteck auswählen
- Erinnerungen und Fotos der Verstorbenen teilen
- Fragen ehrlich und altersgerecht beantworten
Woher Allerheiligen kommt
Allerheiligen ist eines der ältesten Feste der westlichen Kirche. Es entstand aus dem Wunsch, nicht nur einzelner Heiliger zu gedenken, sondern aller, auch derer, die niemand kennt.
Vom Pantheon zum 1. November
Im Jahr 609 oder 610 weihte Papst Bonifatius IV. das römische Pantheon der Maria und allen Märtyrern, gefeiert wurde damals am 13. Mai. Im 8. Jahrhundert verlegte Papst Gregor III. das Gedenken in Rom auf den 1. November, Papst Gregor IV. dehnte den Termin im 9. Jahrhundert auf die ganze westliche Kirche aus. Das Fest Allerseelen am 2. November geht auf Abt Odilo von Cluny zurück, der es um das Jahr 1000 für die Klöster seines Ordens einführte. Von dort verbreitete es sich in der ganzen Kirche.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 609 oder 610 | Weihe des Pantheons an Maria und alle Märtyrer |
| 8. Jahrhundert | Gregor III. legt in Rom den 1. November fest |
| 9. Jahrhundert | Gregor IV. führt das Fest in der ganzen Westkirche ein |
| um 1000 | Odilo von Cluny führt Allerseelen ein |
| 16. Jahrhundert | Reformierte Orte schaffen Heiligenfeste ab |
Warum die Schweiz zweigeteilt ist
Die heutige Feiertagskarte der Schweiz ist ein Erbe der Reformation. Zürich, Bern, Basel und Genf schafften im 16. Jahrhundert die Heiligenfeste ab, die katholischen Orte der Innerschweiz, das Tessin und das Wallis behielten sie. Weil die Kantone bis heute selbst über ihre Feiertage entscheiden, verläuft die Grenze zwischen Feiertag und Werktag am 1. November noch immer fast entlang der alten Konfessionsgrenzen. In gemischten Kantonen wie Aargau, Freiburg, Solothurn und Graubünden entscheidet die Gemeinde oder der Bezirk. Ähnlich ist es bei Fronleichnam und Mariä Himmelfahrt.
Was am Wochenende vom 31. Oktober und 1. November los ist
Das Allerheiligenwochenende 2026 ist dicht. Am Samstag ist Halloween, am Sonntag Allerheiligen, und eine Woche vorher wurde die Uhr auf Winterzeit zurückgestellt. Damit wird es schon um etwa 17 Uhr dunkel.
Halloween am Samstag, 31. Oktober
Der Name Halloween kommt vom englischen All Hallows' Eve, dem Vorabend von Allerheiligen. In der Schweiz hat sich Halloween in den letzten Jahrzehnten vor allem als Fest für Kinder und Partygänger etabliert. 2026 fällt es auf einen Samstag, die Partys dauern bis in den frühen Sonntag. Programme und Preise in Zürich, Basel und Bern zeigt unser Überblick zu Halloween 2026 in der Schweiz, Tipps für Familien der Beitrag zu Halloween 2026 mit Kindern.
- Samstag, 31. Oktober: Halloween, Läden normal geöffnet
- Sonntag, 1. November: Allerheiligen, Sonntagsruhe überall
- Montag, 2. November: Allerseelen, normaler Arbeitstag
- Seit 25. Oktober gilt die Winterzeit, Sonnenuntergang um rund 17 Uhr
Herbstmesse, Swiss Indoors und Ausflüge
In Basel läuft am Allerheiligenwochenende die Basler Herbstmesse 2026, Basel-Stadt kennt Allerheiligen nicht als Feiertag, die Messe ist an beiden Tagen offen. Am Sonntag, 1. November, findet in der St. Jakobshalle der Final der Swiss Indoors statt. Wer an diesem Wochenende einen Ausflug in einen katholischen Kanton plant, findet die Museen und Bergbahnen in der Regel wie an jedem Sonntag offen, Gottesdienste und Friedhofsbesuche bestimmen aber das Bild in den Dörfern.
Wie Läden, Ämter und öffentlicher Verkehr geöffnet sind
Weil Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag fällt, gelten in der ganzen Schweiz die Sonntagsregeln. Unterschiede zwischen katholischen und reformierten Kantonen fallen damit weg. Das ist eine Ausnahme: In Jahren mit Allerheiligen an einem Werktag sind die Läden in Luzern geschlossen, in Zürich offen.
Einkaufen und Ämter
| Bereich | Sonntag, 1. November 2026 | Montag, 2. November 2026 |
|---|---|---|
| Läden | geschlossen, ausser Bahnhofs- und Tankstellenshops | normal geöffnet |
| Ämter und Verwaltungen | geschlossen | normal geöffnet |
| Post | geschlossen, ausser Sonntagsstellen | normal geöffnet |
| Banken | geschlossen | normal geöffnet |
| Schulen | kein Unterricht | normaler Unterricht |
Wer am Sonntag Blumen für den Friedhof braucht, kauft sie am besten bis Samstag, 31. Oktober. Am Sonntag sind Blumengeschäfte geschlossen, ausser in Bahnhöfen.
Öffentlicher Verkehr und Strassen
Bahn, Bus und Tram fahren am 1. November in der ganzen Schweiz nach Sonntagsfahrplan. Da der Feiertag mit dem Sonntag zusammenfällt, gibt es keine zusätzlichen Fahrplanänderungen. Auf den Strassen ist an diesem Wochenende vor allem mit Rückreiseverkehr aus den Herbstferien zu rechnen. Wer in die Zentralschweiz oder ins Tessin zu den Familiengräbern fährt, sollte die Gotthardachse am Sonntagnachmittag meiden.
- Sonntagsfahrplan bei SBB, Postauto und städtischen Verkehrsbetrieben
- Montag, 2. November: normaler Werktagsfahrplan
- Rückreiseverkehr am Gotthard am Sonntagnachmittag möglich
- Parkplätze bei Friedhöfen am Sonntagnachmittag knapp
Wann Allerheiligen in den nächsten Jahren fällt
Ob Allerheiligen einen zusätzlichen freien Tag bringt, hängt vom Wochentag ab. 2026 ist für Beschäftigte in den katholischen Kantonen ein schlechtes Jahr, die folgenden Jahre sind deutlich günstiger.
Termine bis 2031
| Jahr | Allerheiligen | Allerseelen | Folge für katholische Kantone |
|---|---|---|---|
| 2026 | Sonntag | Montag | kein zusätzlicher freier Tag |
| 2027 | Montag | Dienstag | langes Wochenende |
| 2028 | Mittwoch | Donnerstag | freier Tag mitten in der Woche |
| 2029 | Donnerstag | Freitag | Brückentag am Freitag möglich |
| 2030 | Freitag | Samstag | langes Wochenende |
| 2031 | Samstag | Sonntag | kein zusätzlicher freier Tag |
Allerheiligen 2027 als langes Wochenende
2027 fällt Allerheiligen auf Montag, 1. November. In Luzern, der Innerschweiz, St. Gallen, dem Tessin, dem Wallis und den anderen katholischen Kantonen entsteht damit ein verlängertes Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November. Wer langfristig plant, findet alle Termine im Überblick zu den Feiertagen 2027 in der Schweiz, Tipps zum Kombinieren mit Ferientagen im Beitrag zu den Brückentagen 2027.
Wie die Nachbarländer Allerheiligen feiern
Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger und für alle, die im Ausland einkaufen, lohnt sich ein Blick über die Grenze. In allen Nachbarländern der Schweiz hat Allerheiligen einen höheren Stellenwert als in den reformierten Kantonen.
Deutschland, Österreich und Liechtenstein
In Deutschland ist Allerheiligen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein gesetzlicher Feiertag. Für die Schweiz wichtig ist vor allem Baden-Württemberg: In Konstanz, Singen, Waldshut, Lörrach und Weil am Rhein sind die Läden an Allerheiligen geschlossen. 2026 fällt das nicht ins Gewicht, weil ohnehin Sonntag ist, 2027 dagegen bleibt am Montag, 1. November, der Einkaufstourismus nach Süddeutschland aus. In Österreich ist Allerheiligen landesweit ein Feiertag, ebenso im Fürstentum Liechtenstein.
| Land oder Region | Allerheiligen | Bedeutung für Schweizer |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Feiertag | Läden in Konstanz, Lörrach und Waldshut geschlossen |
| Bayern | Feiertag | Läden in Lindau und im Allgäu geschlossen |
| Österreich | Feiertag | Läden in Bregenz und Feldkirch geschlossen |
| Liechtenstein | Feiertag | Läden und Ämter geschlossen |
Frankreich und Italien
In Frankreich ist Toussaint ein landesweiter gesetzlicher Feiertag, ebenso Ognissanti in Italien. In beiden Ländern gehört der Gräberbesuch mit Chrysanthemen zu den wichtigsten Familienritualen des Jahres, die Chrysantheme gilt dort als typische Friedhofsblume. Wer an diesem Wochenende nach Norditalien oder ins Elsass reist, muss mit vollen Strassen in Richtung der Herkunftsorte und mit geschlossenen Ämtern rechnen.
- Frankreich: Toussaint landesweit Feiertag
- Italien: Ognissanti landesweit Feiertag
- Viele Familien reisen zu den Gräbern in ihre Herkunftsorte
- Chrysanthemen sind in beiden Ländern die klassische Grabblume
Welche Feiertage im November und Dezember folgen
Nach Allerheiligen folgen bis Jahresende nur noch wenige Feiertage. Der nächste kantonale Feiertag ist Mariä Empfängnis am 8. Dezember, danach Weihnachten und der Stephanstag.
Die nächsten Termine
| Datum 2026 | Feiertag | Wo frei |
|---|---|---|
| Sonntag, 1. November | Allerheiligen | katholische Kantone |
| Sonntag, 22. November | Ewigkeitssonntag | reformierter Gedenktag, kein zusätzlicher Feiertag |
| Dienstag, 8. Dezember | Mariä Empfängnis | mehrere katholische Kantone |
| Freitag, 25. Dezember | Weihnachten | alle Kantone |
| Samstag, 26. Dezember | Stephanstag | fast alle Kantone |
Details zu jedem Kanton enthält der Überblick zu den Feiertagen im November und Dezember 2026, zu den freien Tagen über den Jahreswechsel der Beitrag zu Weihnachten 2026 und Neujahr 2027.
Was sich ab November sonst ändert
Der November bringt neben dem Feiertagskalender auch Fristen für Haushalte. Wer die Krankenkasse für 2027 wechseln will, muss bis Ende November kündigen. Weitere Fristen und Änderungen fasst der Beitrag Was ab November 2026 in der Schweiz gilt zusammen.
- Krankenkassenwechsel: Kündigung bis 30. November
- Winterzeit seit 25. Oktober
- Mariä Empfängnis am Dienstag, 8. Dezember, in mehreren katholischen Kantonen frei
- Weihnachten und Stephanstag fallen 2026 auf Freitag und Samstag
Wie man den Friedhofsbesuch an Allerheiligen plant
Für viele Familien ist der Besuch auf dem Friedhof der eigentliche Inhalt des Feiertags. Damit er ohne Stress gelingt, hilft eine kleine Planung.
Vor dem Feiertag
- Grab in der Woche vor Allerheiligen reinigen und neu bepflanzen
- Gestecke und Grablichter bis Samstag besorgen
- Zeiten der Gräbersegnung bei der Pfarrei prüfen, meist am Nachmittag
- Bei weiter Anreise den Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag einplanen
Viele Friedhöfe in den katholischen Kantonen sind am Allerheiligennachmittag stark besucht. Wer Ruhe sucht, kommt am Vormittag oder am Abend des Allerseelentags, wenn die Grablichter brennen.
Grablichter und Sicherheit
Grablichter brennen oft mehrere Tage. Geschlossene Laternen und windgeschützte Kerzen verhindern, dass Gestecke Feuer fangen. Zunehmend werden LED-Grablichter verwendet, die keinen Abfall hinterlassen. Leere Kerzenbecher gehören in die Abfallbehälter beim Friedhof, Glas und Kunststoff werden vielerorts getrennt gesammelt.
Häufige Fragen zu Allerheiligen 2026 in der Schweiz
Wann ist Allerheiligen 2026 und auf welchen Wochentag fällt der Feiertag?
Allerheiligen fällt 2026 auf Sonntag, 1. November, und liegt in der Kalenderwoche 44. Das Datum bleibt jedes Jahr gleich, der Wochentag wechselt jedoch. Einen zusätzlichen freien Tag erhalten Beschäftigte mit einer regulären Arbeitswoche von Montag bis Freitag deshalb nicht automatisch. Am Montag, 2. November 2026, folgt Allerseelen, der kirchliche Gedenktag für die Verstorbenen.
In welchen Kantonen ist Allerheiligen 2026 ein gesetzlicher Feiertag?
Allerheiligen wird in Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Tessin, Wallis und Jura kantonsweit als Feiertag beziehungsweise öffentlicher Ruhetag anerkannt. In Freiburg, Solothurn und Aargau gelten regionale Ausnahmen. Auch in Teilen Graubündens und Basel-Landschaft bestehen lokale beziehungsweise konfessionell geprägte Regelungen, deren rechtliche Bedeutung gesondert geprüft werden muss.
In den Kantonen Zürich, Bern, Basel-Stadt, Genf und Waadt ist Allerheiligen kein kantonsweiter gesetzlicher Feiertag. Entscheidend ist der konkrete Arbeitsort und nicht allein der Wohnkanton. Zudem sind öffentliche Ruhetage nicht in jedem Fall arbeitsrechtlich den Sonntagen gleichgestellt.
Ist Allerheiligen 2026 in Zürich, Bern, Basel und St. Gallen frei?
In Zürich, Bern und Basel-Stadt ist der 1. November kein gesetzlicher Feiertag. Da Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag fällt, gelten dort die gewöhnlichen Sonntagsregelungen. Im Kanton St. Gallen ist der Tag hingegen als Feiertag anerkannt. Bei Betrieben mit Wochenendbetrieb sind die arbeitsrechtlichen Sonderregelungen zu beachten. Ein zusätzlicher freier Montag entsteht daraus nicht automatisch.
Wo gelten in Aargau, Freiburg und Solothurn besondere Regeln?
Im Kanton Aargau gilt Allerheiligen insbesondere in den Bezirken Bremgarten, Laufenburg, Muri, Rheinfelden und Zurzach. Im Kanton Freiburg ist der Feiertag vor allem im katholischen Kantonsteil anerkannt; in bestimmten reformierten Gemeinden gelten Ausnahmen. Im Kanton Solothurn ist Allerheiligen grundsätzlich ein öffentlicher Ruhetag, jedoch nicht im Bezirk Bucheggberg.
Wer in einem dieser Kantone arbeitet, sollte deshalb die Feiertagsregelung der jeweiligen Gemeinde beziehungsweise des Bezirks prüfen. Eine pauschale Einstufung des gesamten Kantons kann zu falschen Angaben bei der Ferien- und Arbeitsplanung führen.
Gibt es am Montag, 2. November 2026, einen Ersatzfeiertag?
Nein, es besteht kein allgemeiner Anspruch auf einen Ersatzfeiertag. Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen ohnehin arbeitsfreien Tag, muss er gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) grundsätzlich nicht nachgewährt werden. Der Montag, 2. November 2026, bleibt deshalb normalerweise ein regulärer Arbeitstag.
Eine günstigere Regelung kann sich aus einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV), einem Einzelarbeitsvertrag oder einem betrieblichen Personalreglement ergeben. Davon zu unterscheiden ist die gesetzlich vorgeschriebene Ersatzruhe, wenn Beschäftigte tatsächlich Sonntagsarbeit leisten.
Ist Allerheiligen 2026 ein bezahlter Feiertag?
Bei Arbeitnehmenden mit Monatslohn bleibt das reguläre Gehalt grundsätzlich unverändert. Für Beschäftigte im Stundenlohn besteht dagegen ausserhalb besonderer gesetzlicher Regelungen nicht automatisch ein Anspruch auf Feiertagsentschädigung. Massgebend sind Arbeitsvertrag, GAV und allfällige betriebliche Vereinbarungen.
Da Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag fällt, entsteht allein durch den Feiertag kein zusätzlicher Lohnanspruch. Wer an diesem Sonntag tatsächlich arbeitet, muss die anwendbaren Bestimmungen zur Sonntagsarbeit und Ersatzruhe berücksichtigen.
Ist Allerseelen am 2. November 2026 ein Feiertag?
Allerseelen fällt 2026 auf Montag, 2. November und ist in der Schweiz kein allgemein anerkannter gesetzlicher arbeitsfreier Feiertag. Schulen, Verwaltungen und Unternehmen nehmen grundsätzlich ihren normalen Betrieb auf, sofern nicht lokale Regelungen oder Ferienpläne etwas anderes vorsehen.
Die katholische Kirche gedenkt an Allerseelen besonders der Verstorbenen. vielerorts finden Gottesdienste, Gebete und Friedhofsbesuche statt. Während Allerheiligen allen Heiligen gewidmet ist, steht an Allerseelen ausdrücklich das Gedenken an die Verstorbenen im Mittelpunkt.
Sind die Geschäfte und Einkaufszentren an Allerheiligen 2026 geöffnet?
Weil Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag fällt, bleiben die meisten gewöhnlichen Detailhandelsgeschäfte und Einkaufszentren geschlossen. Einkaufsmöglichkeiten bestehen vor allem an grösseren Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen und an weiteren Standorten mit zulässiger Sonntagsöffnung.
Restaurants, Cafés, Bäckereien und touristische Betriebe können ebenfalls geöffnet sein. Die konkreten Öffnungszeiten hängen vom Standort, vom kantonalen Recht und vom jeweiligen Betrieb ab. Für den Einkauf empfiehlt es sich, die benötigten Lebensmittel bereits am Samstag, 31. Oktober, zu besorgen.
Haben Coop, Migros, Aldi und Lidl am 1. November 2026 geöffnet?
Reguläre Filialen von Coop, Migros, Aldi Suisse und Lidl Schweiz bleiben sonntags überwiegend geschlossen. Einzelne Filialen an Bahnhöfen oder anderen Standorten mit Sonntagsöffnung können dagegen geöffnet sein. Eine allgemeine Öffnung aller Filialen gibt es nicht.
Wer am 1. November einkaufen möchte, sollte den jeweiligen Filialfinder nutzen und die Sonntagsöffnungszeiten kontrollieren. Auch innerhalb derselben Stadt können unterschiedliche Regelungen gelten.
Fahren SBB, PostAuto, Busse und Trams an Allerheiligen normal?
Am Sonntag, 1. November 2026, gilt im öffentlichen Verkehr grundsätzlich der Sonntagsfahrplan. Das betrifft viele Bahn-, Bus-, Tram- und PostAuto-Verbindungen. Die Häufigkeit einzelner Fahrten kann gegenüber einem Werktag reduziert sein. Für Montag, 2. November, gilt grundsätzlich wieder der jeweilige Montagsfahrplan.
Bei einzelnen Linien sind lokale Anpassungen, Bauarbeiten oder besondere Feiertagsregelungen möglich. Verbindlich ist die konkrete Verbindung in der SBB-Fahrplanauskunft beziehungsweise beim zuständigen Verkehrsunternehmen.
Haben Schulen und Kindergärten an Allerheiligen 2026 frei?
Am Sonntag, 1. November, findet ohnehin kein regulärer Schulunterricht statt. Daraus ergibt sich für Montag, 2. November, kein automatischer zusätzlicher Ferientag. Ob Schulen am Montag geöffnet sind, hängt vom kantonalen beziehungsweise kommunalen Schulkalender und von allfälligen schulfreien Tagen ab.
Eltern sollten insbesondere regionale Schulkalender prüfen, statt allein von der gesetzlichen Feiertagsregelung auszugehen.
Sind Friedhöfe an Allerheiligen geöffnet und wann finden Gottesdienste statt?
Viele Friedhöfe sind an Allerheiligen zugänglich. In katholisch geprägten Regionen werden häufig besondere Gottesdienste, Totengedenken und Gräbersegnungen organisiert. Die genauen Zeiten unterscheiden sich je nach Pfarrei und Friedhof. Manche Feiern finden am Nachmittag des 1. November statt, andere erst am Allerseelentag.
Wer eine Gräbersegnung oder eine Messe besuchen möchte, sollte das Programm der örtlichen Kirchgemeinde rechtzeitig prüfen. Für Friedhofshallen, Kapellen und Parkplätze können besondere Öffnungs- und Zufahrtsregelungen gelten.
Was ist an Allerheiligen erlaubt und was ist verboten?
Allerheiligen ist kein Tag mit einem landesweit einheitlichen Verbotskatalog. In Kantonen und Gemeinden, in denen besondere Ruhetagsbestimmungen gelten, können Einschränkungen für lärmintensive Arbeiten, öffentliche Veranstaltungen oder Ladenöffnungen bestehen.
Da der 1. November 2026 auf einen Sonntag fällt, gelten ohnehin die einschlägigen Sonntagsruhebestimmungen. Ob beispielsweise Rasenmähen, Bohren, grössere Bauarbeiten oder bestimmte Veranstaltungen zulässig sind, richtet sich nach dem jeweiligen kantonalen und kommunalen Recht.
Was ist der Unterschied zwischen Halloween, Allerheiligen und Allerseelen?
Die drei Tage folgen unmittelbar aufeinander, haben aber unterschiedliche Bedeutungen:
31. Oktober – Halloween: Der Name leitet sich von All Hallows’ Eve, dem Vorabend von Allerheiligen, ab. Heute prägen Kostüme, Kürbisse und Partys den Brauch.
1. November – Allerheiligen: Die katholische Kirche erinnert an alle Heiligen, auch an jene ohne eigenen Gedenktag.
2. November – Allerseelen: Katholische Gläubige gedenken besonders der Verstorbenen und beten für sie.
Halloween ist in der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag. Allerheiligen ist dagegen regional gesetzlich anerkannt.
Wann fällt Allerheiligen 2027 und wann gibt es wieder ein langes Wochenende?
Im Jahr 2027 fällt Allerheiligen auf Montag, 1. November. In Kantonen und Regionen, in denen der Tag arbeitsfrei ist, ergibt sich für Beschäftigte mit einer regulären Fünftagewoche damit ein verlängertes Wochenende vom Samstag, 30. Oktober, bis Montag, 1. November 2027.
Die nächsten Termine:
| Jahr | Datum | Wochentag |
|---|---|---|
| 2026 | 1. November | Sonntag |
| 2027 | 1. November | Montag |
| 2028 | 1. November | Mittwoch |
| 2029 | 1. November | Donnerstag |
| 2030 | 1. November | Freitag |
| 2031 | 1. November | Samstag |
Lohnt es sich, für Allerheiligen 2026 einen Ferientag einzuplanen?
Für Beschäftigte, die gewöhnlich von Montag bis Freitag arbeiten, bringt Allerheiligen 2026 keinen zusätzlichen arbeitsfreien Tag. Wer das Wochenende verlängern möchte, kann – sofern betrieblich möglich – am Freitag, 30. Oktober, oder Montag, 2. November, einen Ferientag beziehen.
2027 ist die Situation günstiger: In Regionen mit arbeitsfreiem Allerheiligen entsteht bereits ohne zusätzlichen Ferienbezug ein dreitägiges Wochenende.
Verwendete Materialien: Bundesamt für Justiz (Verzeichnis der kantonalen Feiertage), Staatssekretariat für Wirtschaft Seco (Feiertage der Kantone, Anhang Arbeitsgesetz), Arbeitsgesetz, Südostschweiz, pfeffersack.ch, magicheidi.ch, nume.ch
Mehr Feiertage, Ferien und Service-Infos laufend auf nume.ch entdecken. Lesen Sie auch: Feiertage im November und Dezember 2026, Feiertage 2027 in der Schweiz, Halloween 2026 in der Schweiz.









