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Am Donnerstag sank die Mining-Difficulty des Bitcoin-Netzwerks bei der ersten Anpassung 2026 leicht auf 146,4 Billionen. Diese Änderung betrifft global alle Miner, einschließlich derjenigen, die in der Schweiz aktiv sind, von professionellen Mining-Farmen über börsennotierte Unternehmen bis hin zu privaten Betreibern von Mining-Hardware. Zum Zeitpunkt der Anpassung liegt die durchschnittliche Blockzeit bei 9,88 Minuten, leicht unter dem Zielwert von 10 Minuten. Dies bedeutet, dass die nächste Difficulty-Anpassung, geplant für den 22. Januar 2026 um 04:08:12 UTC, voraussichtlich auf etwa 148,2 Billionen steigen wird, um die Zielblockzeit wiederherzustellen. Die Anpassungen erfolgen automatisch alle 2016 Blöcke und sollen die Stabilität des Netzwerks gewährleisten.
Dies berichtet die Redaktion von Nume.chunter Berufung auf CoinWarz.

Aktuelle Mining-Difficulty in der Schweiz: Bedeutung für Miner

Die Bitcoin-Mining-Difficulty ist ein zentraler Parameter des Protokolls, der die Geschwindigkeit bestimmt, mit der neue Blöcke in die Blockchain eingefügt werden. Dieses System ist global standardisiert, wodurch Änderungen der Difficulty auch Miner in der Schweiz direkt betreffen.

In der Schweiz gibt es keine großflächigen Mining-Farmen wie in den USA, Kanada oder Kasachstan, aber es existieren kleinere Betreiber, Rechenzentren und private Miner, die ASIC-Hardware verwenden. Ein Rückgang der Difficulty auf 146,4 Billionen bedeutet eine kurzfristige Entlastung: Schweizer Miner benötigen für die gleiche Blockchance etwas weniger Rechenleistung. Dies kann die Rentabilität marginal erhöhen, insbesondere bei hohen Schweizer Stromkosten, die im europäischen Vergleich zu den teuersten gehören.

Aktuelle Daten zu Difficulty, Hashrate und Blockzeiten sind öffentlich einsehbar, z. B. über CoinWarz, Blockchain.com und Mempool.space, die auch von Schweizer Minern genutzt werden.

Nächste Difficulty-Anpassung: Zeitplan und Prognosen

Die nächste Difficulty-Anpassung ist für den 22. Januar 2026 um 04:08:12 UTC geplant. CoinWarz prognostiziert einen Anstieg von 146,47 Billionen auf etwa 148,2 Billionen. Grund dafür ist die aktuell zu schnelle Blockproduktion von 9,88 Minuten im Durchschnitt.

Für Schweizer Miner bedeutet dies potenziell höhere Betriebskosten pro Block. Angesichts der vergleichsweise hohen Energiepreise in der Schweiz kann dies insbesondere für kleine Miner problematisch sein. Eine stabile und kosteneffiziente Energieversorgung ist für die Rentabilität entscheidend.

Die Prognosen können sich dynamisch ändern, abhängig von der globalen Hashrate. Zuverlässige Datenquellen sind Glassnode, Coin Metrics und BTC.com, die auch Schweizer Marktteilnehmer nutzen.

Historische Rekorde und Lage 2025

Im Jahr 2025 erreichte die Bitcoin-Mining-Difficulty historische Höchststände. Im November 2025 lag sie bei 155,9 Billionen – ein Rekordwert. Die letzte Korrektur 2025 führte zu einem leichten Anstieg, bevor die Difficulty Anfang 2026 nun etwas sank.

Für Schweizer Miner bedeutete die hohe Difficulty erhebliche Investitionen in moderne ASIC-Geräte, Kühlung und Infrastruktur. Viele private Miner wurden durch größere internationale Betreiber verdrängt. Historische Daten sind über öffentliche Blockchain-Explorer sowie Branchenberichte von Cointelegraph und The Block abrufbar.

Rentabilität: Hash Price und Schweizer Energiepreise

Ein wichtiger Indikator für die Wirtschaftlichkeit ist der Hash Price – der tägliche Ertrag pro Einheit Rechenleistung in USD pro Petahash pro Sekunde. Im November 2025 fiel dieser Wert unter 35 USD/PH/s/Tag, während 40 USD/PH/s/Tag oft als Grenze der Rentabilität gilt.

Für Schweizer Miner, wo Strompreise in vielen Kantonen zwischen 0,20 und 0,35 CHF/kWh liegen, waren die Margen besonders stark belastet. Die niedrigen Hash Prices führten teilweise zu temporären Abschaltungen von Mining-Hardware. Live-Daten sind z. B. auf Hashrateindex.com verfügbar.

Halving-Effekt und makroökonomische Einflüsse

Das Bitcoin-Halving im April 2024 reduzierte die Blockbelohnung auf 3,125 BTC. Für Schweizer Miner, deren Energiepreise hoch und Finanzierungsmöglichkeiten begrenzt sind, bedeutete dies zusätzliche Belastung. Der Rückgang der Einnahmen fiel zusammen mit steigender Difficulty und globalen makroökonomischen Unsicherheiten.

Auch die Stabilität der Finanzierung ist ein Thema. Einige internationale Unternehmen, die in der Schweiz aktiv sind, müssen BTC verkaufen, um Liquidität sicherzustellen.

Politische und globale Marktfaktoren

Die Situation wurde durch internationale politische Maßnahmen beeinflusst, z. B. US-Handelszölle, die die Kosten für importierte ASIC-Geräte erhöhten. Dies traf auch Schweizer Miner, die Geräte aus Asien beziehen.

Zusätzlich erlebte der Kryptomarkt einen starken Rückgang. Nach dem Flash-Crash im Oktober 2025 fiel der BTC-Kurs im November um über 30 %, auf unter 80.000 USD. Auch Anfang 2026 liegen die Kurse noch deutlich unter dem Rekordhoch von über 125.000 USD im Oktober 2025.

Aktuelle Preise können über Binance, Coinbase, Kraken sowie CoinMarketCap oder CoinGecko abgerufen werden.

Kernzahlen: Vergleich November 2025 – Januar 2026 – Prognose

ParameterNovember 2025Januar 2026Prognose 22.01.2026
Mining Difficulty155,9 Billionen146,4 Billionenca. 148,2 Billionen
Durchschnittliche Blockzeitca. 10,2 min9,88 min~10 min
Hash Price<35 USDca. 38 USDabhängig von BTC
Blockbelohnung3,125 BTC3,125 BTC3,125 BTC

Die Tabelle zeigt, dass trotz leichter Entlastung die Bedingungen weiterhin herausfordernd bleiben, insbesondere für kleine Schweizer Miner.

Auswirkungen auf Schweizer Miner und Nutzer

Für private Nutzer in der Schweiz hat die Difficulty-Korrektur keine direkten Auswirkungen auf das tägliche Nutzen von Bitcoin. Die Anpassungen betreffen hauptsächlich Miner und die Infrastruktur, beeinflussen jedoch die Netzwerksicherheit und das Tempo der BTC-Emission.

Schweizer Miner sollten aktuelle Netzwerkparameter, BTC-Kurse und Strompreise beobachten, um die Rentabilität zu planen. Alle relevanten Daten sind öffentlich zugänglich und können ohne Mittler überprüft werden.

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