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Der Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in der Schweiz hat sich über die Jahre hinweg als eine der traditionsreichsten und friedlichsten Sportveranstaltungen etabliert. Obwohl in diesem Jahr bestimmte Gegenstände wie Lautsprecher und pyrotechnische Artikel strikt untersagt sind, bleibt die allgemeine Sicherheitslage entspannt. Ein Vorfall vor zwei Wochen, bei dem ein Böller auf der Schwägalp explodierte, rief jedoch einige Fragen zur Sicherheitslage und möglichen Gefahren auf. Darüber berichtet nume.ch unter Berufung auf 20min.

Das ESAF ermöglicht traditionell das Mitbringen von Sackmessern, was für viele als Teil der schwingerischen Tradition angesehen wird. Trotz der potenziellen Gefährdung durch Alkohol und das Mitführen von Glasbehältern bleibt die Veranstaltung insgesamt unbesorgt. Die Polizei vertraut weiterhin auf die friedliche Natur der Schwingfeste und sieht kein erhöhtes Risiko für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer. Es gibt keine rivalisierenden Fangruppen wie im Fußball oder Eishockey, und die Atmosphäre ist von Respekt und fairer Konkurrenz geprägt. Das schwingerische Verhalten überträgt sich dabei auf das Publikum, was zu einem ruhigen und sicheren Fest beiträgt.

Dennoch hat der Vorfall auf der Schwägalp, bei dem der Knall eines Böllers das Publikum erschreckte, Fragen aufgeworfen. Die Explosion löste Bedenken aus, ob der Schwingsport in Gefahr geraten könnte, in die Negativwahrnehmung der Öffentlichkeit zu geraten. Es wurde gefragt, ob dieser Vorfall Nachahmer anregen könnte und ob künftig die Sicherheitsmaßnahmen beim ESAF verschärft werden müssten. Obwohl der Vorfall kein großes Sicherheitsproblem darstellt, sorgt er für Diskussionen über die Zukunft der Veranstaltung.

Besonders hervorzuheben ist, dass trotz der Bedenken das Mitführen von Messer, Alkohol und Glasbehältern weiterhin erlaubt ist. Das Waffengesetz wird in Bezug auf die Traditionen etwas lockerer ausgelegt, insbesondere wenn es um das traditionelle Schwingen geht, bei dem ein Sackmesser zum Schneiden von Käse und Wurst verwendet wird. Die Veranstalter haben klargestellt, dass alle Arten von Messern, die für diese Zwecke gebraucht werden, geduldet werden, ebenso wie Glasbehälter für alkoholische Getränke.

Die Polizei von Glarus, die für die Sicherheit der Veranstaltung verantwortlich ist, bleibt unbesorgt. „Schwingfeste bringen erfahrungsgemäß friedlich gesinnte Schwingfreunde zusammen, und es herrscht jeweils eine respektvolle Stimmung vor“, erklärt Markus Denzler, Kommandant der Kantonspolizei Glarus. „Die Situation ist für uns nicht beunruhigend.“ Trotz des Verbots von pyrotechnischen Gegenständen und der potenziellen Gefahr durch Alkohol bleibt die allgemeine Einschätzung der Sicherheitslage positiv.

Es scheint, dass die Sicherheitsvorkehrungen beim ESAF trotz der Herausforderungen, die mit der Menge und den mitgebrachten Gegenständen verbunden sind, nicht als kritisch angesehen werden. Die Polizei setzt weiterhin auf die friedliche Natur des Schwingfests und hat bislang keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko. Die Schwingfeste bleiben somit ein Ort der Tradition, der Kameradschaft und des fairen Wettbewerbs.

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Foto von Nussli

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