Für Schweizer Privathaushalte hat das neue Jahr mit einer positiven Nachricht für das Haushaltsbudget begonnen: Seit dem 1. Januar 2026 sind die Tarife für Elektrizität im landesweiten Durchschnitt um rund 4 Prozent gesunken. Nach einer Phase massiver Preissteigerungen in den Vorjahren markiert diese Entwicklung eine Trendwende auf dem heimischen Energiemarkt, die primär auf gesunkene Beschaffungskosten im Grosshandel und stabilisierte Lieferketten zurückzuführen ist. Dies berichtet Nume.
Unterschiede nach Kantonen und Netzbetreibern
Obwohl der nationale Trend nach unten zeigt, variiert die tatsächliche Ersparnis je nach Wohnort erheblich. Da die Schweiz über hunderte lokale Verteilnetzbetreiber verfügt, die ihren Strom zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Konditionen einkaufen, spüren einige Regionen die Entlastung stärker als andere. Die ElCom betont, dass neben den reinen Energiekosten auch die Netznutzungstarife sowie die gesetzlichen Abgaben in die finale Preisgestaltung einfliessen. Für einen typischen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.500 Kilowattstunden bedeutet die Senkung um 4 Prozent eine spürbare Reduktion der Fixkosten im ersten Quartal.
Ausblick auf die Energiestrategie 2026
Experten sehen in der aktuellen Preissenkung ein Zeichen für die zunehmende Resilienz der Schweizer Energieversorgung. Die verstärkte Integration erneuerbarer Energien und die effiziente Bewirtschaftung der Wasserkraftwerke haben massgeblich dazu beigetragen, die Volatilität der Preise abzufedern. Dennoch mahnen Behörden zur Vorsicht: Die langfristige Preisstabilität hängt weiterhin stark von der geopolitischen Lage in Europa und der erfolgreichen Umsetzung der nationalen Energiestrategie ab. Trotz der aktuellen Senkung bleibt das allgemeine Preisniveau im historischen Vergleich weiterhin auf einem moderat hohen Stand, was Anreize für Energieeffizienzmassnahmen in der Bevölkerung aufrechterhält.
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