Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet in der gesamten Schweiz der test alarme suisse 2026 statt. Ab 13:30 Uhr werden landesweit rund 5.000 Sirenen bis 16:30 Uhr ausgelöst, um die Funktionsfähigkeit des nationalen Alarmsystems zu überprüfen. Der jährliche Test dient der technischen Kontrolle der Sirenen, der Überprüfung der Warnabläufe sowie der parallelen Informationsverbreitung über die App Alertswiss. Die Bevölkerung muss keine Schutzmassnahmen ergreifen, da es sich ausdrücklich um einen routinemässigen Test handelt. Dies berichtet die Redaktion von NUME.ch unter Berufung auf das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS/OFPP) sowie die Nachrichtenagentur ATS Keystone-SDA.
Wie klingt der Alarm der allgemeinen Warnung
Das Signal der allgemeinen Alarmierung besteht aus einem regelmässig auf- und abschwellenden Dauerton von einer Minute. Dieser ertönt erstmals um 13:30 Uhr. Falls notwendig, kann der Test bis 14:00 Uhr wiederholt werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Sirenen auch unter Alltagsbedingungen zuverlässig wahrgenommen werden.
Test der Wasseralarm-Signale in Risikogebieten
Zwischen 14:00 und 16:30 Uhr wird zusätzlich der sogenannte Wasseralarm getestet. Dieser betrifft ausschliesslich Regionen unterhalb von Stauanlagen und Talsperren. Das Signal besteht aus zwölf tiefen Tönen von je 20 Sekunden, getrennt durch 10 Sekunden Pause. Im Ernstfall würde dieser Alarm auf eine akute Gefahr durch Wasser hinweisen.
Information über Alertswiss
Parallel zum Sirenentest senden die Kantone über die App Alertswiss eine Meldung der Stufe „Information“. Diese Benachrichtigung erscheint auf dem Smartphone, ohne einen akustischen Alarm auszulösen. Seit dem Start der App im Oktober 2018 wurden mehr als 2,3 Millionen Installationen registriert. Jährlich werden über Alertswiss rund 300 Ereignismeldungen veröffentlicht.

Empfehlung zur persönlichen Vorsorge
Die Behörden empfehlen, den test alarme suisse 2026 als Anlass zu nutzen, um die eigene Notfallvorsorge zu überprüfen. Dazu zählen ein funktionierender persönlicher oder familiärer Notfallplan, ausreichende Haushaltsvorräte sowie die Installation von Alertswiss auf allen mobilen Geräten. Bewohnerinnen und Bewohner im Umkreis von 50 Kilometern um Kernkraftwerke werden zudem gebeten zu prüfen, ob sie noch über die zuletzt im Herbst 2023 verteilten Jodtabletten verfügen. In weiter entfernten Regionen werden diese zentral durch die Kantone gelagert und nur im Ernstfall ausgegeben.
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