Die Weihnachtsbeleuchtung Lucy an der Zürcher Bahnhofstrasse wird am Donnerstag, 19. November 2026, um 18 Uhr eingeschaltet und leuchtet laut Zürich Tourismus bis 4. Januar 2027: Die Installation der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse hängt seit 2010 jeden Advent über der Strasse, ist über einen Kilometer lang und besteht laut ZVV aus fast 12'000 Kristallen und doppelt so vielen Lichtern. Laut SRF verbraucht Lucy dabei nur rund 3 Kilowatt, die Stromkosten lagen 2024 bei 227.80 Franken pro Saison. Ab dem 20. November können Privatpersonen wieder Patenschaften für einzelne Kristalle übernehmen, wie die Redaktion von nume.ch berichtet.
Am selben Abend öffnen die grossen Weihnachtsmärkte der Stadt: laut Zürich Tourismus der Markt im Hauptbahnhof mit über 100 Ständen, das Wiehnachtsdörfli im Niederdorf, der Münsterhof, die Weihnachtsallee an der Europaallee, der Singing Christmas Tree auf dem Werdmühleplatz und erstmals Bellevue Noël auf dem Sechseläutenplatz. Der Name Lucy geht auf den Beatles-Song «Lucy in the Sky with Diamonds» zurück. Entworfen wurde die Beleuchtung vom Architekten Daniele Marques, finanziert 2010 von 28 Sponsoren mit rund 2,5 Millionen Franken. Dieser Überblick zeigt alle Zahlen zu Lucy, die Kosten und die Finanzierung, die Geschichte der Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse, die Weihnachtsmärkte ab 19. November und Tipps für den Abend des Einschaltens.
Wann die Weihnachtsbeleuchtung Lucy 2026 leuchtet
Lucy wird jedes Jahr Ende November eingeschaltet. Der Termin folgt einer Regel der Stadt Zürich.
Einschalten am 19. November um 18 Uhr
Laut Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse und ZVV wird Lucy am Donnerstag, 19. November 2026, um 18 Uhr eingeschaltet. Zürich Tourismus beschreibt den Termin als zweitletzten November-Donnerstag. Laut der Vereinigung leuchtet Lucy jeweils ab dem Zürcher Night Shopping, an dem die Geschäfte am ersten Abend länger offen haben. Ein genaues Datum für das Night Shopping 2026 nennen die Quellen nicht. Die Beleuchtung an der Bahnhofstrasse und am Paradeplatz bleibt laut Zürich Tourismus bis 4. Januar 2027 eingeschaltet.
Die Regel hinter dem Termin
Laut einem Bericht der Bilanz aus dem Jahr 2012 legt eine Dienstanweisung des Zürcher Stadtrats vom 3. September 2003 fest, dass Weihnachtsbeleuchtungen frühestens am Donnerstag der Kalenderwoche 47 eingeschaltet werden dürfen. Abgeschaltet werden muss Lucy spätestens am ersten Arbeitstag nach Neujahr. Der 19. November 2026 ist der Donnerstag der Kalenderwoche 47, also der früheste mögliche Termin.
| Punkt | 2026 |
|---|---|
| Einschalten | Donnerstag, 19. November, 18 Uhr |
| Leuchtet bis | 4. Januar 2027 |
| Patenschaften ab | 20. November 2026 |
| Begehbare Installation | Züghusplatz, seit 2023 |
Die Weihnachtsbeleuchtung Lucy in Zahlen
Hinter Lucy steckt mehr Technik, als man von unten sieht. Die genauesten Zahlen stammen aus einem Bericht von SRF aus dem Jahr 2024.
Kristalle, LED und Kabel
Laut SRF besteht Lucy aus 11'500 Kristallen und über 23'000 LED-Lämpchen. Das Bauwerk ist 1'050 Meter lang. Gehalten wird es von 12'000 Metern Stahlseilen, die an 250 Ankern befestigt sind und in 17 bis 24 Metern Höhe über der Strasse hängen. Dazu kommen 1'600 Meter Elektrokabel. Laut SRF stehen entlang der Strasse rund 180 Bäume, zwischen denen die Installation montiert wird. Die Bilanz nannte 2012 ein Gesamtgewicht von 110 Tonnen.
| Merkmal | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Kristalle | 11'500 | SRF 2024 |
| LED-Lämpchen | über 23'000 | SRF 2024 |
| Länge | 1'050 Meter | SRF 2024 |
| Stahlseile | 12'000 Meter | SRF 2024 |
| Anker | 250 | SRF 2024 |
| Höhe | 17 bis 24 Meter | SRF 2024 |
| Elektrische Leistung | 3 Kilowatt | SRF 2024 |
| Stromkosten pro Saison | 227.80 Franken | SRF 2024 |
| Gewicht | 110 Tonnen | Bilanz 2012 |
Aufbau in Nachtarbeit
Der Aufbau dauert laut SRF drei bis vier Wochen und erfolgt vollständig in der Nacht. Die Bilanz beschrieb 2012 Arbeiten zwischen 21 und 6 Uhr. Montiert wurde Lucy damals von Kummler und Matter, einer Tochterfirma des Energiekonzerns Alpiq. Die grösste Herausforderung sind laut der Vereinigung die Fahrleitungen der Trams, die unter der Installation verlaufen.
Der Aufbau sei «enorm anspruchsvoll und eine grosse Herausforderung», vor allem wegen der Tram-Fahrleitungen.
(Anthony Welbergen, Sekretär der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, gegenüber dem Newsportal Nau, November 2021)

Was die Weihnachtsbeleuchtung Lucy kostet und wer sie bezahlt
Die Stromkosten sind bei Lucy laut Vereinigung kein Thema. Teuer sind Unterhalt, Montage und dereinst der Ersatz.
Rund eine Viertelmillion pro Jahr
Laut SRF gibt die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, die Eigentümerin von Lucy, jedes Jahr rund eine Viertelmillion Franken für die Weihnachtsstimmung an der Strasse aus. «Der Stromverbrauch ist dabei nicht das Kostenproblem», heisst es im Bericht. Mit 3 Kilowatt Leistung verbraucht Lucy weniger als viele Haushaltsgeräte. Als die Städte 2022 wegen der Energiekrise Weihnachtsbeleuchtungen kürzer brennen liessen, verkürzte auch Lucy laut Blick ihre Leuchtdauer um 3,5 Stunden pro Tag. Die Vereinigung hielt damals fest, wegen der Energieeffizienz und des ohnehin tiefen Verbrauchs sei der Spareffekt minimal.
Die Zahlen zu Lucy unterscheiden sich je nach Quelle leicht. Nau nannte 2021 genau 11'550 Kristalle und 23'100 LED, die über sechs Wochen mit lediglich 3'000 Watt leuchten. Die Bilanz sprach 2012 ebenfalls von 23'100 LED-Leuchten. Der ZVV rundet auf fast 12'000 Kristalle und doppelt so viele Lichter. Allen Angaben gemeinsam ist der tiefe Verbrauch, der vor allem auf die LED-Technik zurückgeht. Im Herbst 2022, als Bund und Städte wegen der drohenden Strommangellage zum Sparen aufriefen, wurde Lucy laut Blick am 24. November eingeschaltet und brannte täglich 3,5 Stunden weniger lang als üblich.
Ersatz in rund 15 Jahren
Lucy wird nicht ewig halten. Laut SRF rechnet die Vereinigung damit, dass die Installation in rund fünfzehn Jahren ersetzt werden muss. Die Kosten dafür bezifferte Co-Präsident Marc-André Schuler gegenüber SRF so: «Da reden wir von mehreren Millionen Franken.» Bereits die erste Lucy kostete 2010 laut swissinfo rund 2,5 Millionen Franken, finanziert von 28 Sponsoren, darunter UBS, Credit Suisse und Lindt und Sprüngli. Die Stadt Zürich zahlte damals nichts, sie war nur als Grundeigentümerin beteiligt.
«Wir wollen jedem die Möglichkeit geben, mit einer Patenschaft etwas dazu beizutragen.»
(Marc-André Schuler, Co-Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, gegenüber SRF, 22. November 2024)
Warum die Stadt nicht mitzahlt
Die Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse ist ein privates Projekt. Laut swissinfo war die Stadt Zürich bei Lucy 2010 nur als Grundeigentümerin beteiligt, die Kosten trugen die Sponsoren und die Vereinigung. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Laut SRF ist die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse Eigentümerin der Installation und kommt für Unterhalt und Betrieb auf. Die Patenschaften sollen helfen, diese Kosten breiter abzustützen. Gleichzeitig regelt die Stadt mit ihrer Dienstanweisung, wann die Beleuchtung frühestens leuchten darf und wann sie abgeschaltet werden muss.
Friends of Lucy: Patenschaften für Kristalle
Seit einigen Jahren können Privatpersonen und Firmen Lucy direkt unterstützen. Das Projekt heisst Friends of Lucy.
So funktioniert die Patenschaft
Laut Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse kostet eine Patenschaft ab 45 Franken pro Kristall und gilt für ein Jahr. 2026 sind die Patenschaften ab dem 20. November erhältlich. Laut SRF gingen 2024 von den 45 Franken jeweils 10 Franken an das Kinderspital Zürich, der Rest fliesst in den Unterhalt. Auf der deutschsprachigen Website der Vereinigung ist von den Kispi-Clowns des Kinderspitals die Rede, auf der englischsprachigen von den Spitalclowns der Eleonoren-Stiftung, der Trägerin des Kinderspitals.
Für wen sich das eignet
Eine Patenschaft ist ein persönliches Weihnachtsgeschenk mit Bezug zu Zürich. Weil sie nur ein Jahr gilt, lässt sie sich jedes Jahr erneuern. Gekauft wird über den Online-Shop der Vereinigung. Für Firmen ist eine Patenschaft eine Möglichkeit, Kundschaft oder Mitarbeitenden ein Zürcher Geschenk mit gutem Zweck zu machen.
Die Patenschaften werden laut Vereinigung über ihren Online-Shop verkauft. Wie viele Kristalle bisher eine Patenschaft erhalten haben, gibt die Vereinigung nicht bekannt. Der Beitrag an das Kinderspital Zürich verbindet die Weihnachtsbeleuchtung zudem mit einem sozialen Zweck: Ein Teil jeder Patenschaft geht laut SRF direkt an das Spital, der grössere Teil sichert den Betrieb der Lucy für die kommenden Jahre. Wer eine Patenschaft verschenken will, kauft sie am besten in den ersten Adventswochen, damit sie noch vor Weihnachten bei den Beschenkten ankommt.
Die Geschichte der Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse
Lucy ist bereits die dritte grosse Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse. Ihre Vorgängerinnen waren sehr unterschiedlich.
Von 1971 bis zum Timepiece
Laut swissinfo hing ab 1971 eine Beleuchtung über der Strasse, die von Willi Walter und Charlotte Schmid entworfen worden war. 2005 folgte das «World's Largest Timepiece» der Architekten Fabio Gramazio und Matthias Kohler, eine Installation mit 275 Leuchtröhren, die 2,4 Millionen Franken kostete. Beim Publikum kam sie laut swissinfo schlecht an.
Der Wechsel vom Timepiece zur Lucy war auch eine Rückkehr zu einer klassischeren Weihnachtsoptik. Statt abstrakter Leuchtröhren hängen seit 2010 funkelnde Kristalle über der Strasse, die an Schmuck und Diamanten erinnern. Der Bezug zum Beatles-Song im Namen passt dazu. Für die Bahnhofstrasse, die für Uhren- und Schmuckgeschäfte bekannt ist, wurde damit ein Motiv gewählt, das zur Strasse passt.
Lucy seit 2010
2010 wurde Lucy erstmals eingeschaltet. Verantwortlicher Architekt war laut swissinfo Daniele Marques, für das Projekt wurde eigens ein Kristall entwickelt, der die LED umhüllt. Leuchten und Steuertechnik lieferte der italienische Hersteller Artemide. Seit 2023 steht im Advent zusätzlich eine begehbare Kristallinstallation auf dem Züghusplatz.
«We developed a crystal to put round the LEDs.»
(Daniele Marques, Architekt von Lucy, gegenüber swissinfo, 26. November 2010)
| Jahr | Beleuchtung |
|---|---|
| 1971 | Beleuchtung von Willi Walter und Charlotte Schmid |
| 2005 | World's Largest Timepiece, 275 Röhren, 2,4 Millionen Franken |
| 2010 | Lucy, Architekt Daniele Marques, rund 2,5 Millionen Franken |
| 2023 | Begehbare Kristallinstallation auf dem Züghusplatz |
| 2026 | Einschalten am 19. November, 18 Uhr |
Was die Gründer 2010 erwarteten
Als Lucy 2010 erstmals leuchtete, war die Erleichterung bei der Vereinigung gross. Das Timepiece war beim Publikum durchgefallen, Lucy sollte die traditionelle Weihnachtsstimmung zurückbringen. Laut swissinfo zeigte sich der damalige Präsident der Vereinigung, Markus Hünig, sehr zufrieden, die Menschen würden die Beleuchtung mögen und sie bringe die erhoffte Atmosphäre. Seither gehört Lucy zu den bekanntesten Fotomotiven im Zürcher Advent und wird von Einheimischen wie von Touristinnen und Touristen fotografiert.
Welche Weihnachtsmärkte am 19. November öffnen
Der Abend des Einschaltens ist zugleich der Start der Zürcher Marktsaison. Fast alle grossen Märkte öffnen am selben Tag.
Die Märkte und ihre Daten
| Markt | Ort | Dauer 2026 |
|---|---|---|
| Weihnachtsmarkt Hauptbahnhof | Zürich HB, über 100 Stände | 19. November bis 24. Dezember |
| Bellevue Noël | Sechseläutenplatz | 19. November bis 23. Dezember |
| Wiehnachtsdörfli | Niederdorf | 19. November bis 23. Dezember |
| Münsterhof | Altstadt | 19. November bis 24. Dezember |
| Zürcher Weihnachtsallee | Europaallee | 19. November bis 23. Dezember |
| Singing Christmas Tree | Werdmühleplatz | 19. November bis 23. Dezember |
Was die einzelnen Märkte auszeichnet
Laut Zürich Tourismus steht der grösste Markt im Hauptbahnhof, er heisst Polarzauber und bietet über 100 Stände, einen hohen Weihnachtsbaum und schimmernde Polarlichter. Im Wiehnachtsdörfli im Niederdorf verkaufen Händlerinnen und Händler Kunsthandwerk und internationale Spezialitäten, auf dem Rosenhof gibt es eine kleine Eisbahn für Kinder. Der Markt auf dem Münsterhof setzt auf lokale Produkte und Zürcher Marken vor historischen Fassaden. An der Europaallee bietet die Zürcher Weihnachtsallee internationale Spezialitäten, Designstände, eine Karaoke-Bar und ein Fondue-Chalet. Auf dem Werdmühleplatz singen beim Singing Christmas Tree im Advent täglich Chöre auf einer Holzbühne in Form eines Weihnachtsbaums, nebenan steht ein Fondue-Chalet mit Käsefondue bei Kerzenlicht.
- Hauptbahnhof: Polarzauber, über 100 Stände
- Niederdorf: Kunsthandwerk, Kinder-Eisbahn auf dem Rosenhof
- Münsterhof: lokale Produkte und Zürcher Marken
- Europaallee: Design, Karaoke-Bar, Fondue-Chalet
- Werdmühleplatz: tägliche Chorkonzerte, Fondue-Chalet
Neu: Bellevue Noël statt Wienachtsdorf
Auf dem Sechseläutenplatz steht 2026 nicht mehr das Wienachtsdorf, sondern Bellevue Noël der Future Events GmbH. Herzstück ist laut Blick ein begehbarer Adventskranz mit 50 Metern Durchmesser und einer Plattform auf rund fünf Metern Höhe. Dazu kommen Marktstände und ein Fondue-Chalet vor dem Opernhaus. Bei der Vergabe durch die Stadt spielte laut Blick auch Nachhaltigkeit eine Rolle, mit Mehrweggeschirr und einem Konzept gegen Food Waste.
Die Vergabe des Sechseläutenplatzes sorgte Ende 2025 für Diskussionen. Laut Blick und 20 Minuten hatte die Stadt fünf Bewerbungen von einem Gremium aus Quartiervertretungen, Zürich Tourismus, dem Schweizer Marktverband und der Stadt beurteilen lassen. Den Zuschlag erhielt Future Events, das bisherige Wienachtsdorf der Schöne Bescherung AG musste den Platz nach zehn Jahren räumen. Eine Petition forderte laut 20 Minuten den Erhalt des Wienachtsdorfs.
«Wir sind etwas überrascht worden von dem Entscheid in unserem zehnten Jahr.»
(Katja Weber, Gründerin des Wienachtsdorfs, gegenüber dem Newsportal Nau, 23. Dezember 2025)
Was im Zürcher Advent sonst ansteht
Lucy und die Märkte sind der Auftakt. Laut Zürich Tourismus folgen bis Weihnachten weitere Anlässe.
Für Familien bietet der Advent in Zürich mehrere Anlässe, die sich gut mit einem Besuch der Bahnhofstrasse verbinden lassen. Das Märlitram fährt laut Zürich Tourismus vom 20. November bis 23. Dezember mit Kindern durch die Stadt. Der Samichlaus-Umzug am Sonntag, 29. November, startet um 17 Uhr beim Werdmühleplatz, also in unmittelbarer Nähe des Singing Christmas Tree, und führt zum Bürkliplatz. Am 6. Dezember wagen sich beim Samichlausschwimmen Mutige ins kalte Wasser, am 13. Dezember läuft der Silvesterlauf durch die Altstadt.
Termine bis Mitte Dezember
- 20. November bis 23. Dezember: Märlitram für Kinder
- 29. November, 17 Uhr: Samichlaus-Umzug
- 6. Dezember: Samichlausschwimmen
- 13. Dezember: Silvesterlauf
- bis 30. Dezember: Illuminarium im Landesmuseum
- 18. November bis 6. Dezember: Zauberpark am Flughafen
Tipps für den Abend des Einschaltens
Am 19. November ist die Bahnhofstrasse voll. Wer das Einschalten sehen will, ist vor 17.30 Uhr vor Ort. Gute Standorte liegen zwischen Paradeplatz und Rennweg mit Blick entlang der Strasse. Danach lohnt sich ein Rundgang zu den Märkten im Hauptbahnhof und an der Europaallee, beide liegen in Gehdistanz. Die Anreise erfolgt am besten mit dem öffentlichen Verkehr bis Zürich HB oder mit dem Tram direkt an die Bahnhofstrasse, Parkhäuser sind an diesem Abend schnell voll.
Wie man den Abend mit der Weihnachtsbeleuchtung Lucy plant
Der 19. November ist einer der vollsten Abende des Zürcher Jahres. Mit einem Plan lässt sich das Einschalten der Lucy mit den Märkten verbinden.
Ein Rundgang vom Hauptbahnhof zum See
| Zeit | Station |
|---|---|
| 17 Uhr | Ankunft Zürich HB, Weihnachtsmarkt Polarzauber |
| 17.30 Uhr | Bahnhofstrasse, Standort zwischen Rennweg und Paradeplatz |
| 18 Uhr | Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung Lucy |
| 18.30 Uhr | Singing Christmas Tree, Werdmühleplatz |
| 19.30 Uhr | Münsterhof oder Niederdorf |
| 20.30 Uhr | Bellevue Noël, begehbarer Adventskranz |
Wer mit Kindern unterwegs ist, kürzt den Rundgang ab und bleibt in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo Polarzauber und Weihnachtsallee nur wenige Minuten auseinanderliegen. Die Eisbahn auf dem Rosenhof im Niederdorf ist für Kinder ein zusätzliches Ziel.
Lucy fotografieren
Die besten Bilder entstehen kurz nach dem Einschalten in der Dämmerung, wenn der Himmel noch blau ist und die Kristalle bereits leuchten. Weil Lucy in 17 bis 24 Metern Höhe hängt, wirkt sie mit Blick entlang der Strasse am stärksten, etwa vom Paradeplatz oder vom Rennweg aus. Wer ein Stativ nutzt, achtet auf die Trams, die durch die Bahnhofstrasse fahren. Eine Alternative für Nahaufnahmen ist die begehbare Kristallinstallation auf dem Züghusplatz, wo die Kristalle aus nächster Nähe zu sehen sind. Für Handyfotos empfiehlt sich der Nachtmodus, damit die Lichter nicht überstrahlen und die Strasse darunter noch erkennbar bleibt.
Anreise zur Bahnhofstrasse am 19. November
Am Abend des Einschaltens sind die Innenstadt und die Trams voll. Wer früh losfährt, kommt entspannter an.
Mit Tram und Bahn
Die Bahnhofstrasse beginnt direkt beim Hauptbahnhof Zürich, der mit S-Bahn und Fernverkehr aus der ganzen Region erreichbar ist. Mehrere Tramlinien fahren durch die Bahnhofstrasse und halten unter anderem an den Haltestellen Rennweg und Paradeplatz. Zu Fuss ist man vom Hauptbahnhof in wenigen Minuten mitten unter der Lucy. Wer vom See her kommt, steigt am Bürkliplatz aus und geht die Bahnhofstrasse hinauf.
Mit dem Auto
Die Parkhäuser in der Innenstadt sind in der Adventszeit teuer und am Abend des Einschaltens schnell besetzt. Wer trotzdem mit dem Auto kommt, plant mehr Zeit ein. Für Familien mit Kinderwagen sind die breiten Trottoirs der Bahnhofstrasse gut geeignet, an den Märkten wird es aber eng.
Häufige Fragen zur Weihnachtsbeleuchtung Lucy
Rund um die Weihnachtsbeleuchtung Lucy gibt es einige wiederkehrende Fragen. Hier die wichtigsten Antworten.
Wann wird Lucy 2026 eingeschaltet
Am Donnerstag, 19. November 2026, um 18 Uhr.
Wie lange leuchtet Lucy
Laut Zürich Tourismus bis 4. Januar 2027.
Wie viele Kristalle hat Lucy
Laut SRF 11'500 Kristalle mit über 23'000 LED-Lämpchen, laut ZVV fast 12'000 Kristalle und doppelt so viele Lichter.
Wie viel Strom braucht Lucy
Laut SRF rund 3 Kilowatt, die Stromkosten lagen 2024 bei 227.80 Franken pro Saison.
Seit wann gibt es Lucy
Seit 2010. Entworfen wurde sie vom Architekten Daniele Marques.
Woher hat Lucy ihren Namen
Vom Beatles-Song «Lucy in the Sky with Diamonds».
Was kostet eine Patenschaft
Ab 45 Franken pro Kristall für ein Jahr, erhältlich ab 20. November 2026.
Wer bezahlt Lucy
Die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse als Eigentümerin, unterstützt durch Patenschaften. Die Stadt Zürich beteiligt sich nicht an den Kosten.
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte in Zürich
Am Donnerstag, 19. November 2026, am selben Abend wie Lucy. Die meisten Märkte laufen bis 23. oder 24. Dezember.
Wer hat Lucy entworfen
Laut swissinfo der Architekt Daniele Marques. Leuchten und Steuertechnik stammen vom Hersteller Artemide.
Wie lange dauert der Aufbau
Laut SRF drei bis vier Wochen, ausschliesslich in Nachtarbeit.
Wo kann man Lucy aus der Nähe sehen
Auf dem Züghusplatz, wo seit 2023 im Advent eine begehbare Kristallinstallation steht.
Wie viele LED hat Lucy
Laut SRF über 23'000 LED-Lämpchen, die Bilanz nannte 2012 genau 23'100.
Wie hoch hängt Lucy
Laut SRF zwischen 17 und 24 Metern über der Strasse, befestigt an 12'000 Metern Stahlseilen.
Wo öffnet Bellevue Noël
Auf dem Sechseläutenplatz vor dem Opernhaus, vom 19. November bis 23. Dezember 2026, mit einem begehbaren Adventskranz von 50 Metern Durchmesser.
Ist das Einschalten der Lucy gratis
Ja, das Einschalten an der Bahnhofstrasse ist öffentlich und kostenlos. Wer gute Sicht will, sollte vor 17.30 Uhr vor Ort sein, weil sich die Strasse schnell füllt.
Was kostete Lucy 2010
Laut swissinfo rund 2,5 Millionen Franken, bezahlt von 28 Sponsoren.
Wann muss Lucy abgeschaltet werden
Laut Dienstanweisung der Stadt spätestens am ersten Arbeitstag nach Neujahr. 2026 leuchtet sie laut Zürich Tourismus bis 4. Januar 2027.
Was war vor Lucy
Von 2005 bis 2009 das World's Largest Timepiece von Gramazio und Kohler, davor ab 1971 eine Beleuchtung von Willi Walter und Charlotte Schmid.
Mit der Weihnachtsbeleuchtung Lucy und den Märkten beginnt am 19. November der Zürcher Advent. Wer früh an der Bahnhofstrasse ist, erlebt das Einschalten aus nächster Nähe.
Verwendete Materialien: Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, Zürich Tourismus, ZVV, SRF, Blick, Nau, swissinfo, Bilanz, nume.ch
Mehr zum Advent finden Sie bei nume.ch, etwa zu den Weihnachtsmärkten 2026 in der Schweiz, zum Wienachtsdorf, das neu Bellevue Noël heisst, und zu Weihnachten 2026 und Neujahr 2027.








