Teilen Sie dies:

Zürich bleibt auch im Sommer 2026 einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Tagesausflüge mit der Bahn in der Schweiz, da sich innerhalb von ein bis zwei Stunden spektakuläre Seenlandschaften, Alpenpanoramen, historische Städte und wetterfeste Indoor-Destinationen erreichen lassen, berichtet Renewz.de. Dank der dichten SBB-Infrastruktur, der hohen Taktung regionaler Züge und der Kombination aus Natur, Kulinarik und urbaner Kultur gilt die Region rund um Zürich als eine der vielseitigsten Kurzreise-Destinationen Europas.

Besonders gefragt sind derzeit Tagesziele, die sich spontan ohne Auto organisieren lassen und sowohl bei Sonnenschein als auch bei Regen funktionieren. Reisende suchen zunehmend nach nachhaltigen, entschleunigten, NUME meldet, Mikroreisen mit klaren Erlebnisprofilen — etwa Bergpanorama, Thermalbad, Seeufer, Designmuseum oder historische Altstadt. Der Trend zum „Slow Travel“ verändert damit auch die Schweizer Inlandsmobilität: Nicht die Distanz entscheidet, sondern die Erlebnisdichte innerhalb eines Tages. Zürich profitiert davon enorm, weil kaum eine andere europäische Metropole gleichzeitig Zugang zu Alpen, Seen, Weinregionen und internationalen Bahnverbindungen bietet.

Luzern bleibt der Klassiker für den perfekten Zürich Tagesausflug mit Zug

Luzern gehört weiterhin zu den meistgebuchten Tageszielen ab Zürich, weil die Stadt in weniger als einer Stunde per Direktzug erreichbar ist und gleich mehrere typische Schweiz-Erlebnisse kombiniert. Besucher erhalten dort Zugang zu Vierwaldstättersee, Altstadt, Bergpanorama und klassischer Schweizer Architektur innerhalb weniger Gehminuten. Besonders die Kapellbrücke, die Jesuitenkirche und die Seepromenade zählen zu den meistfotografierten Orten der Zentralschweiz. Im Sommer 2026 profitieren Reisende zusätzlich von erweiterten Schifffahrtsangeboten auf dem Vierwaldstättersee sowie häufigeren Verbindungen Richtung Rigi und Pilatus.

Luzern funktioniert zudem außergewöhnlich gut bei wechselhaftem Wetter, da Museen, Cafés und Seerundfahrten flexibel kombiniert werden können. Viele Besucher nutzen den Ort inzwischen nicht nur für klassische Sightseeing-Touren, sondern auch für kulinarische Wochenendtrips oder hybride „Work-and-Travel“-Tagesreisen mit Laptop und Bahnabo. Die Verbindung aus internationalem Tourismus und kompakter Altstadtstruktur macht Luzern zu einem der effizientesten Tagesziele der Schweiz.

Wichtigste Highlights in Luzern

OrtBesonderheit
KapellbrückeWahrzeichen der Stadt
VierwaldstätterseeSchifffahrt und Panorama
LöwendenkmalHistorisches Monument
Pilatus-BahnBergzugang
AltstadtMittelalterliche Architektur
VerkehrshausFamilien- und Technikmuseum

Die Rigi entwickelt sich zum beliebtesten Bergziel ohne Auto

Die Rigi profitiert 2026 massiv vom Trend zu autofreien Bergreisen und gilt als eines der zugänglichsten Alpenziele für Tagesgäste ab Zürich. Die Kombination aus SBB-Zug, Schiff und Zahnradbahn macht die Anreise selbst zum touristischen Erlebnis. Viele Reisende starten morgens in Zürich HB und erreichen innerhalb von rund zwei Stunden die Panoramawege oberhalb des Vierwaldstättersees. Besonders beliebt bleiben die Strecken Rigi Kulm und Rigi Kaltbad.

Im Gegensatz zu hochalpinen Destinationen bietet die Rigi moderate Wanderwege, die auch für Familien und ältere Besucher geeignet sind. Thermenangebote, Aussichtspunkte und Berghotels ziehen zunehmend Gäste an, die Wellness und Natur kombinieren möchten. Die Rigi zeigt exemplarisch, wie stark sich Schweizer Bergtourismus in Richtung nachhaltiger Bahnreisen verschiebt.

Warum die Rigi 2026 besonders gefragt ist

  • autofreie Anreise möglich;
  • spektakuläre Seeblicke;
  • einfache Wanderwege;
  • gute Erreichbarkeit ab Zürich;
  • Kombination aus Schiff und Bahn;
  • Thermen in Rigi Kaltbad;
  • Ganzjahresdestination.

Rheinfall bei Schaffhausen bleibt das stärkste Naturziel nahe Zürich

Der Rheinfall bei Schaffhausen bleibt einer der kraftvollsten Naturorte für spontane Tagesausflüge ab Zürich. Europas größter Wasserfall zieht jedes Jahr Millionen Besucher an und ist mit dem Zug in etwa einer Stunde erreichbar. Besonders im Frühsommer und nach regenreichen Wochen beeindruckt die enorme Wassermenge des Rheins. Plattformen direkt am Wasser ermöglichen extrem nahe Perspektiven auf die Strömung und erzeugen eine beinahe dramatische Geräuschkulisse.

Viele Reisende kombinieren den Rheinfall inzwischen mit der historischen Altstadt von Schaffhausen oder mit kurzen Schiffstouren entlang des Rheins. Restaurants und Aussichtsterrassen rund um Schloss Laufen profitieren stark vom internationalen Tourismus. Der Rheinfall bleibt eines der wenigen Naturziele Europas, das sich innerhalb eines einzigen Tages ohne Auto vollständig erleben lässt.

„Der Rheinfall ist kein Ort, den man nur sieht — man spürt ihn“, sagte der Schweizer Schriftsteller Hermann Hesse einst über die Kraft der Landschaft am Hochrhein.

Beste Aktivitäten am Rheinfall

AktivitätDauer
Panorama-Plattformen1 Stunde
Bootsfahrt zum Felsen30 Minuten
Schloss Laufen1–2 Stunden
Altstadt SchaffhausenHalbtagesprogramm
RheinpromenadeSpaziergang

Baden AG wird zum Geheimtipp für Wellness und Schlechtwetter-Tage

Während viele Touristen direkt Richtung Alpen reisen, entwickelt sich Baden AG zunehmend zu einem der intelligentesten Tagesziele bei Regen oder wechselhaftem Wetter. Die Stadt liegt nur etwa 20 Minuten von Zürich entfernt und verbindet Thermalbäder, historische Altstadt und moderne Architektur. Besonders das neue Thermalbad von Mario Botta hat Baden international sichtbarer gemacht. Besucher kombinieren dort Wellness, Gastronomie und Kultur in einem kompakten urbanen Rahmen.

Baden profitiert zudem stark vom Trend zu kurzen Entspannungsausflügen ohne lange Reisezeiten. Viele Zürcher verbringen dort spontane Halbtage nach der Arbeit oder kombinieren Homeoffice mit Thermalaufenthalten. Die Stadt zeigt exemplarisch, wie sich traditionelle Kurorte in moderne Lifestyle-Destinationen verwandeln.

Warum Baden bei Regen ideal ist

  • moderne Thermalbäder;
  • kurze Zugfahrt ab Zürich;
  • historische Altstadt;
  • hochwertige Restaurants;
  • wetterunabhängige Aktivitäten;
  • Spa- und Wellnessangebote.

Interlaken bleibt das Tor zu spektakulären Alpenpanoramen

Interlaken gehört trotz der etwas längeren Zugfahrt weiterhin zu den wichtigsten Tageszielen für internationale Gäste ab Zürich. Der Ort liegt zwischen Thunersee und Brienzersee und bietet Zugang zu einigen der berühmtesten Alpenlandschaften Europas. Besonders beliebt bleiben Ausflüge Richtung Jungfraujoch, Lauterbrunnen und Harder Kulm. Im Sommer 2026 profitieren Besucher von häufigeren Bahnverbindungen und optimierten Touristenpässen für Bergbahnen.

Die Region zieht zunehmend auch Content-Creator, Fotografen und internationale Remote-Worker an, die spektakuläre Naturkulissen mit digitaler Infrastruktur verbinden möchten. Viele Reisende planen Interlaken inzwischen bewusst außerhalb der Hauptreisezeiten am Vormittag oder späten Nachmittag, um Touristenströme zu vermeiden. Die Kombination aus Seen, Bergen und Zugpanorama macht Interlaken weiterhin zu einem Kernsymbol des Schweizer Tourismus.

Beliebte Ziele rund um Interlaken

  • Harder Kulm;
  • Lauterbrunnen;
  • Jungfraujoch;
  • Brienzersee;
  • Thunersee;
  • Grindelwald;
  • Panorama-Zugstrecken.

Zug entwickelt sich zum elegantesten Tagesziel für langsame Schweiz-Reisen

Zug wird im Sommer 2026 zunehmend als Alternative zu den überfüllteren klassischen Touristenzielen wahrgenommen und profitiert stark vom Trend zu entschleunigten Tagesreisen. Die Stadt liegt direkt am Zugersee und verbindet historische Architektur mit einer ungewöhnlich ruhigen Atmosphäre, die selbst im Hochsommer vergleichsweise entspannt bleibt. Besucher erreichen Zug von Zürich aus in weniger als 30 Minuten mit Direktzügen der SBB. Besonders beliebt sind Spaziergänge entlang der Seepromenade sowie die kleinen Gassen der Altstadt mit Blick auf die Alpenkette.

Kulinarisch gewinnt Zug ebenfalls an Bedeutung, da viele Reisende gezielt regionale Restaurants, Cafés und traditionelle Konditoreien besuchen. Gleichzeitig bleibt die Stadt ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit internationalem Charakter, was dem Zentrum eine moderne, aber dennoch sehr schweizerische Identität verleiht. Zug zeigt, wie sich Business-Destinationen zunehmend zu hochwertigen Slow-Travel-Orten entwickeln.

Was Besucher in Zug besonders schätzen

HighlightBesonderheit
ZugerseeRuhige Seepromenade
AltstadtHistorische Häuser
SeebäderBaden mit Alpenblick
RestaurantsRegionale Küche
SonnenuntergängeBesonders beliebt im Sommer

Appenzell bleibt eines der authentischsten Ziele für traditionelle Schweiz-Erlebnisse

Appenzell gehört weiterhin zu den kulturell eigenständigsten Regionen der Schweiz und wird besonders von Reisenden geschätzt, die alpine Traditionen erleben möchten. Bereits die Zugfahrt von Zürich durch die hügeligen Landschaften der Ostschweiz gilt als landschaftliches Highlight. Vor Ort treffen Besucher auf bemalte Häuserfassaden, kleine Dorfplätze und traditionelle Gasthäuser mit regionaler Küche. Gleichzeitig bietet die Region zahlreiche Wanderwege mit Blick auf den Alpstein und den Säntis.

Im Sommer 2026 wächst insbesondere das Interesse internationaler Gäste an lokalen Handwerksbetrieben, Käsereien und kleineren Familienhotels. Viele Reisende kombinieren Appenzell inzwischen bewusst mit kulinarischem Tourismus und regionalen Spezialitäten. Die Region bleibt eines der stärksten Gegenbilder zur urbanen Dynamik Zürichs.

Typische Erlebnisse in Appenzell

  • Käseverkostungen;
  • Wanderungen im Alpstein;
  • traditionelle Gasthäuser;
  • regionale Handwerksläden;
  • historische Dorfarchitektur;
  • Säntis-Panoramen.

Bern eignet sich ideal für Kultur- und Regentage ab Zürich

Die Schweizer Bundesstadt Bern bleibt eines der intelligentesten Tagesziele für Reisende, die Kultur, Geschichte und wetterunabhängige Aktivitäten kombinieren möchten. Von Zürich aus dauert die Zugfahrt knapp eine Stunde. Die UNESCO-geschützte Altstadt mit ihren Arkaden ermöglicht selbst bei Regen entspannte Spaziergänge durch das Zentrum. Museen, Cafés und kleinere Boutiquen sorgen dafür, dass sich der Besuch flexibel an wechselnde Wetterbedingungen anpassen lässt.

Besonders gefragt bleiben das Zentrum Paul Klee, das Bundeshaus und die Aare-Promenaden rund um die Altstadt. Bern profitiert außerdem davon, dass die Stadt touristisch deutlich ruhiger wirkt als Zürich oder Luzern. Viele Besucher beschreiben Bern als die „entschleunigte Hauptstadt“ der Schweiz.

Die wichtigsten Orte in Bern

OrtFokus
BundeshausPolitik und Architektur
Zentrum Paul KleeKunst
ZytgloggeHistorischer Uhrturm
RosengartenPanorama über die Altstadt
AareuferSpaziergänge und Erholung

Die Stoosbahn wird selbst zur Sehenswürdigkeit für Tagesgäste

Die Stoosbahn in der Zentralschweiz zieht 2026 weiterhin enorme Aufmerksamkeit auf sich, da sie als steilste Standseilbahn der Welt gilt. Viele Tagesausflügler reisen nicht nur wegen der Berglandschaft, sondern explizit wegen der spektakulären Fahrt selbst an. Von Zürich aus erreichen Besucher die Talstation relativ unkompliziert mit Bahn und Bus. Oben eröffnet sich ein autofreies Bergdorf mit Wanderwegen, Panoramaausblicken und direktem Zugang zum Fronalpstock.

Besonders Familien und internationale Touristen kombinieren die Stoosbahn inzwischen mit kürzeren Wanderungen und alpiner Gastronomie. Die Region profitiert davon, dass sie deutlich kompakter und ruhiger wirkt als größere Alpenresorts. Der Stoos zeigt exemplarisch, wie technische Infrastruktur selbst Teil des touristischen Erlebnisses werden kann.

Warum die Stoosbahn so gefragt ist

  • steilste Standseilbahn der Welt;
  • spektakuläre Bergpanoramen;
  • autofreies Dorf;
  • familienfreundliche Wanderwege;
  • einfache Tagesanreise;
  • ruhiger als große Alpenorte.

Lausanne zieht zunehmend junge Reisende und Food-Touristen an

Lausanne entwickelt sich im Sommer 2026 immer stärker zu einem Ziel für jüngere Bahnreisende, die Design, Kulinarik und Seepromenaden kombinieren möchten. Die Lage direkt am Genfersee verleiht der Stadt ein deutlich internationaleres und mediterraneres Gefühl als vielen deutschsprachigen Schweizer Städten. Besonders beliebt bleiben die Viertel rund um Flon und Ouchy mit Cafés, Bars und direktem Zugang zum Wasser.

Die Olympische Hauptstadt profitiert zudem von ihrer universitären Atmosphäre und einer aktiven Kulturszene. Viele Besucher reisen gezielt wegen Weinbars, moderner Gastronomie und kleiner Designläden an. Lausanne zeigt, wie urbaner Lifestyle und klassische Schweiz-Landschaft zunehmend verschmelzen.

Typische Lausanne-Erlebnisse

AktivitätBesonderheit
Spaziergang in OuchyGenfersee-Promenade
Olympisches MuseumInternationale Sportgeschichte
WeinbarsWaadtländer Weine
AltstadtHügelige Gassen
Metro LausanneEinzigartig in der Schweiz

Der Walensee wird zum Alternativziel für Naturfans ohne Massentourismus

Während viele Besucher Richtung Vierwaldstättersee oder Interlaken reisen, gewinnt der Walensee als ruhigeres Naturziel deutlich an Popularität. Die Region erinnert landschaftlich fast an norwegische Fjorde, bleibt aber touristisch wesentlich entspannter. Besonders Orte wie Weesen und Quinten profitieren vom Trend zu ruhigeren See-Destinationen. Von Zürich aus ist die Region in etwa einer Stunde erreichbar.

Wanderungen entlang steiler Felswände und Bootsfahrten auf dem türkisfarbenen See gelten als Hauptattraktionen. Gleichzeitig zieht die Region zunehmend Menschen an, die bewusst Orte ohne großen internationalen Tourismus suchen. Der Walensee entwickelt sich damit zu einem der stärksten Geheimtipps für naturnahe Tagesreisen ab Zürich.

Warum der Walensee 2026 beliebt wird

  • ruhige Atmosphäre;
  • dramatische Bergkulisse;
  • Bootsfahrten;
  • weniger Touristen;
  • gute Zugverbindung;
  • türkisfarbenes Wasser.

Basel verbindet Kunst, Architektur und internationale Atmosphäre

Basel bleibt eines der vielseitigsten Tagesziele für kulturinteressierte Reisende ab Zürich. Die Stadt kombiniert internationale Kunstmessen, historische Altstadt und moderne Architektur entlang des Rheins. Besonders Museen wie die Fondation Beyeler oder das Kunstmuseum Basel ziehen Besucher aus ganz Europa an. Gleichzeitig entwickelt sich die Rheinpromenade zunehmend zu einem urbanen Freizeit-Hotspot während der Sommermonate.

Basel profitiert außerdem von seiner Grenzlage zu Deutschland und Frankreich, wodurch die Stadt deutlich internationaler wirkt als viele andere Schweizer Destinationen. Kulinarik, Design und Architektur verschmelzen dort besonders stark. Für viele Reisende bleibt Basel die kulturell dichteste Tagesdestination der Schweiz.

Wichtige Orte in Basel

OrtSchwerpunkt
Fondation BeyelerModerne Kunst
Kunstmuseum BaselKlassische Sammlungen
RheinpromenadeSommer und Gastronomie
AltstadtMittelalterliche Architektur
Messe BaselInternationale Events

Die SBB verändert das Reiseverhalten für spontane Tagestrips

Die hohe Zuverlässigkeit und Frequenz der Schweizer Bahn bleibt einer der wichtigsten Gründe für den Boom von Tagesreisen ab Zürich. Immer mehr Menschen verzichten bewusst auf das Auto und organisieren spontane Mikroreisen ausschließlich über digitale Fahrplan-Apps. Besonders Generalabonnement- und Halbtax-Nutzer profitieren von flexiblen Reisemöglichkeiten ohne langfristige Planung.

Die SBB reagiert darauf mit zusätzlichen Freizeitverbindungen und saisonalen Angeboten. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach sogenannten „Panorama-Strecken“, bei denen die Zugfahrt selbst Teil des Erlebnisses wird. Die Schweiz entwickelt sich damit zunehmend zu einem Modellland für nachhaltigen Inlandtourismus per Bahn.

Gründe für den Boom von Zug-Tagesreisen

  • hohe Taktung;
  • zuverlässige Verbindungen;
  • keine Parkplatzsuche;
  • nachhaltiges Reisen;
  • flexible Planung;
  • Panorama-Zugstrecken.

Schlechtwetter-Ausflüge gewinnen 2026 deutlich an Bedeutung

Reisende planen Tagesausflüge inzwischen wesentlich wetterflexibler als noch vor wenigen Jahren. Besonders Museen, Thermalbäder, Designzentren und historische Städte profitieren davon. Zürich selbst dient dabei häufig als Ausgangspunkt für kurzfristige Wetterentscheidungen, da viele Ziele innerhalb kurzer Zeit erreichbar sind. Orte wie Baden, Bern oder Basel gelten deshalb als besonders sichere Optionen bei instabiler Wetterlage.

Tourismusanalysten beobachten außerdem, dass Besucher heute stärker auf Erlebnisqualität statt auf reine Sonnenstunden achten. Kulinarik, Architektur und Indoor-Kultur werden zunehmend gleichwertig mit Naturerlebnissen betrachtet. Der moderne Schweiz-Tourismus wird damit wetterresistenter und vielseitiger.

Beliebte Indoor-Ziele ab Zürich

ZielSchwerpunkt
BadenThermalbäder
BaselMuseen
BernArkaden und Kultur
LuzernVerkehrshaus
LausanneOlympisches Museum

Die Genfersee-Region bleibt ein Premiumziel für Bahnreisende

Die Regionen rund um den Genfersee ziehen weiterhin besonders viele internationale Gäste an, die luxuriöse Landschaften mit urbaner Kultur kombinieren möchten. Städte wie Montreux und Vevey profitieren stark von ihrer Lage zwischen Weinbergen, See und Alpenkulisse. Die Zugstrecke entlang des Genfersees gilt dabei selbst als landschaftliches Highlight.

Besonders beliebt bleiben Weinregionen des Lavaux, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Viele Besucher reisen gezielt wegen der Kombination aus Kulinarik, Seeblick und langsamer Bahnreise an. Die Genfersee-Region bleibt eines der elegantesten Reiseziele der Schweiz.

Winterthur entwickelt sich zum unterschätzten Kulturziel nahe Zürich

Winterthur wird oft unterschätzt, entwickelt sich aber zunehmend zu einer eigenständigen Kultur- und Museumsstadt. Die Nähe zu Zürich macht spontane Tagesbesuche besonders einfach. Kunstsammlungen, Industriegeschichte und moderne Cafés verleihen der Stadt ein eigenständiges urbanes Profil ohne die Hektik der Großstadt.

Besonders Familien und Kunstinteressierte entdecken Winterthur neu, da die Stadt kompakter und entspannter wirkt als Zürich selbst. Museen und Grünanlagen lassen sich dort problemlos innerhalb eines Tages kombinieren. Winterthur zeigt, wie stark kleinere Schweizer Städte vom Inlandtourismus profitieren.

Highlights in Winterthur

  • Fotomuseum Winterthur;
  • Technorama;
  • Altstadt;
  • Industriearchitektur;
  • Cafés und Galerien;
  • Grünanlagen.

Schweizer Seen bleiben der wichtigste Sommertrend 2026

Seenreisen dominieren den Schweizer Inlandtourismus im Sommer 2026 stärker denn je. Besonders Tagesziele mit direktem Wasserzugang erleben hohe Besucherzahlen. Reisende suchen gezielt nach Kombinationen aus Schwimmen, Bahnreise und Gastronomie am Wasser. Zürich profitiert enorm davon, da mehrere große Seen innerhalb kurzer Zeit erreichbar bleiben.

Gleichzeitig investieren viele Regionen massiv in Promenaden, Badeinfrastruktur und nachhaltige Schifffahrt. Der Schweizer Sommertourismus entwickelt sich damit zunehmend rund um Wasserlandschaften und langsame Mobilität.

Kulinarische Tagesreisen werden immer wichtiger

Viele Tagesausflüge ab Zürich werden inzwischen bewusst um kulinarische Erlebnisse herum geplant. Regionale Restaurants, Käseproduktionen, Weinregionen und lokale Märkte gewinnen stark an Bedeutung. Besonders Orte wie Appenzell, Lausanne oder die Genfersee-Region profitieren davon.

Reisende interessieren sich zunehmend für regionale Identität statt nur für klassische Sehenswürdigkeiten. Gastronomie wird dabei Teil der kulturellen Erfahrung. Die Schweiz positioniert sich dadurch immer stärker als Premiumziel für Food- und Slow-Travel-Tourismus.

Besonders gefragte kulinarische Regionen

RegionSpezialität
AppenzellKäse
WaadtWein
LuzernFischgerichte
BaselFine Dining
ZugKirschtorte

Nachhaltigkeit verändert die Schweizer Tourismusstrategie

Nachhaltigkeit bleibt 2026 eines der zentralen Themen im Schweizer Tourismus. Regionen fördern verstärkt autofreie Reisen, regionale Gastronomie und umweltfreundliche Infrastruktur. Viele Tagesziele investieren in bessere Bahnanschlüsse statt in neue Parkplätze.

Besucher achten gleichzeitig stärker auf CO₂-arme Reiseformen und lokale Wertschöpfung. Dadurch gewinnen kompakte Tagesreisen mit der Bahn deutlich an Bedeutung. Die Schweiz gilt inzwischen als eines der fortschrittlichsten Länder Europas für nachhaltigen Inlandtourismus.

Warum Zürich der perfekte Ausgangspunkt für Tagesreisen bleibt

Kaum eine andere europäische Stadt bietet vergleichbar schnellen Zugang zu Seen, Bergen, Kulturstädten und Thermaldestinationen innerhalb weniger Stunden. Die Kombination aus zentraler Lage, SBB-Netz und internationalem Flughafen macht Zürich zu einem außergewöhnlich effizienten Mobilitätsknotenpunkt. Reisende können morgens spontan entscheiden, ob sie Bergpanorama, Wellness, Altstadt oder Seeufer erleben möchten.

Diese Flexibilität wird zunehmend zu einem entscheidenden Standortvorteil im europäischen Tourismus. Besonders im Zeitalter kurzer Mikroreisen und hybrider Arbeitsmodelle gewinnt Zürich dadurch weiter an Bedeutung. Die Stadt bleibt damit nicht nur Finanzzentrum, sondern auch einer der wichtigsten Ausgangspunkte für intelligente Bahnreisen in Europa.

Bleiben Sie informiert – Relevantes. Jeden Tag. Lesen Sie, worum es heute wirklich geht – in der Schweiz und der Welt: Wohin am Wochenende ab Zürich, Genf oder Bern? Die besten SBB-Ausflüge im Mai ohne Auto

Teilen Sie dies: