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Das Zurich Film Festival 2026 findet vom 24. September bis 4. Oktober statt und eröffnet seine 22. Ausgabe mit Hollywood-Prominenz: Tom Hiddleston, Willem Dafoe und Regisseurin Jennifer Peedom kommen am 24. September zur Opening Night nach Zürich und präsentieren die Europapremiere von «Tenzing». Das historische Drama erzählt von Tenzing Norgay und Edmund Hillary, die 1953 als erste Menschen den Gipfel des Mount Everest erreichten, und rückt dabei insbesondere Tenzings Rolle, die Bedeutung der Sherpas und die Zusammenarbeit innerhalb der britischen Expedition in den Mittelpunkt, berichtet die Redaktion von NUME.CH.

Unter dem Motto «Dream Big» verbindet das ZFF seinen Eröffnungsfilm mit einer Geschichte über Ehrgeiz, gesellschaftliche Grenzen und eine der bedeutendsten Leistungen der Alpingeschichte. Hiddleston spielt Edmund Hillary, Dafoe den britischen Expeditionsleiter John Hunt, während Genden Phuntsok als Tenzing Norgay im Zentrum des Films steht. Neben den Gästen der Opening Night hat das Festival bereits weitere internationale Namen angekündigt, darunter Naomi Watts, Richard Linklater und Martin McDonagh. Der reguläre Ticketverkauf für das Zurich Film Festival beginnt am 14. September 2026 um 10 Uhr.

Wann findet das Zurich Film Festival 2026 statt

Das 22. Zurich Film Festival beginnt am Donnerstag, 24. September 2026, und dauert bis Sonntag, 4. Oktober 2026. Während dieser elf Tage zeigt das ZFF internationale Premieren, Schweizer Produktionen, Gala-Vorführungen und Wettbewerbsfilme und organisiert Gespräche mit Schauspielern, Regisseuren und weiteren Filmschaffenden. Zürich wird damit erneut für knapp zwei Wochen zu einem Treffpunkt zwischen internationaler Filmindustrie und öffentlichem Festivalbetrieb.

Die Eröffnung gehört traditionell zu den prominentesten Terminen des Festivals. 2026 setzt das ZFF dabei auf «Tenzing» und auf drei Gäste, die den Film persönlich in Zürich präsentieren sollen: Tom Hiddleston, Willem Dafoe und Jennifer Peedom. Für das Festival ist das eine Kombination aus grossem historischem Stoff, bekannten Namen und einem Thema mit besonderem Bezug zu Bergwelt und Alpinismus.

Was ist «Tenzing» für ein Film

«Tenzing» erzählt die Geschichte der Mount-Everest-Expedition von 1953, bei der Tenzing Norgay und Edmund Hillary am 29. Mai erstmals nachweislich den Gipfel erreichten. Im Film steht jedoch nicht nur Hillarys international bekannte Rolle im Mittelpunkt. Regisseurin Jennifer Peedom richtet den Blick besonders auf Tenzing Norgay und damit auf einen Mann, dessen Leistung zwar untrennbar mit der historischen Besteigung verbunden ist, dessen Perspektive in westlichen Darstellungen der Expedition aber lange weniger Raum erhielt.

Tenzing wird von Genden Phuntsok gespielt, während Tom Hiddleston die Rolle des neuseeländischen Bergsteigers Edmund Hillary übernimmt. Willem Dafoe verkörpert John Hunt, den Leiter der britischen Everest-Expedition. Damit erzählt der Film nicht lediglich den Aufstieg zum Gipfel nach, sondern auch von den Strukturen innerhalb des Expeditionsteams, von unterschiedlichen kulturellen Vorstellungen und von der Frage, wem Anerkennung für eine historische Leistung zugesprochen wird.

Gerade darin liegt der journalistisch interessante Kern des Films. Die Everest-Besteigung von 1953 ist längst Teil der globalen Populärkultur, doch «Tenzing» verschiebt die Perspektive weg von der traditionellen Erzählung eines westlichen Expeditionserfolgs. Der Film stellt stärker heraus, welchen Anteil lokale Bergsteiger und Sherpas an solchen Expeditionen hatten und wie stark die Unternehmungen von ihrem Wissen über Gelände, Wetter, Routen und Höhenbedingungen abhängig waren.

Welche Rolle spielt Tom Hiddleston in «Tenzing»

Tom Hiddleston spielt Sir Edmund Hillary, den neuseeländischen Bergsteiger, der gemeinsam mit Tenzing Norgay den Gipfel des Mount Everest erreichte. Hillary wurde nach der Expedition international berühmt und zählt bis heute zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Alpingeschichte. Die historische Partnerschaft zwischen Hillary und Tenzing bildet deshalb einen zentralen Teil des Films. Hiddleston ist einem internationalen Publikum vor allem als Loki aus den Marvel-Produktionen bekannt. Daneben spielte der britische Schauspieler unter anderem in «The Night Manager», «War Horse» und «Midnight in Paris». Mit «Tenzing» übernimmt er eine deutlich realistischere historische Rolle, die weniger auf eine klassische Heldengeschichte als auf die Dynamik zwischen den Expeditionsteilnehmern ausgerichtet ist.

Für das Zurich Film Festival ist seine persönliche Anwesenheit bei der Eröffnung entsprechend relevant. Hiddleston gehört zu den international bekanntesten britischen Schauspielern seiner Generation und dürfte deshalb auch ausserhalb des eigentlichen Festivalpublikums Aufmerksamkeit auf die Opening Night ziehen.

Wen spielt Willem Dafoe im Everest-Drama

Willem Dafoe verkörpert in «Tenzing» den britischen Expeditionsleiter John Hunt. Hunt erhielt 1953 den Auftrag, die britische Everest-Expedition zu führen, nachdem mehrere frühere Versuche den Gipfel nicht erreicht hatten. Seine Aufgabe bestand darin, ein grosses internationales Team organisatorisch und bergsteigerisch zu koordinieren und festzulegen, welche Seilschaften den entscheidenden Gipfelversuch unternehmen sollten.

Dafoe zählt seit Jahrzehnten zu den etabliertesten Charakterdarstellern des amerikanischen Kinos. Seine Filmografie reicht von grossen Studioproduktionen bis zu Independent- und Autorenfilmen. Gerade deshalb ist seine Besetzung als Expeditionsleiter mehr als nur ein weiterer prominenter Name: John Hunt steht innerhalb der Geschichte für die institutionelle Struktur der Expedition und damit auch für jene Hierarchien, die der Film offenbar kritisch betrachtet. Dass Dafoe gemeinsam mit Hiddleston und Peedom zur Europapremiere nach Zürich kommt, macht «Tenzing» zu einem der bisher prominentesten angekündigten Termine des ZFF 2026.

Warum steht Tenzing Norgay im Mittelpunkt

Die Wahl des Filmtitels ist bereits eine klare Aussage. Nicht «Everest» oder «Hillary», sondern «Tenzing» steht über dem Projekt. Der Film erzählt die Expedition damit aus einer Perspektive, die in vielen älteren westlichen Darstellungen weniger stark vertreten war.

Tenzing Norgay war bereits vor 1953 ein aussergewöhnlich erfahrener Himalaya-Bergsteiger. Er hatte an mehreren Everest-Expeditionen teilgenommen und verfügte über Kenntnisse, ohne die der spätere Gipfelerfolg kaum denkbar gewesen wäre. Mit Hillary bildete er schliesslich jene Zweierseilschaft, die am 29. Mai 1953 den Gipfel erreichte.

Peedoms Film interessiert sich deshalb nicht nur für die körperliche Leistung. Nach den bisher veröffentlichten Angaben geht es auch darum, wie Tenzing innerhalb einer von britischen Strukturen geprägten Expedition wahrgenommen wurde und welchen Platz ein nepalesisch-indischer Bergsteiger in einer Unternehmung einnahm, die international zunächst vor allem als britischer Erfolg gefeiert wurde. Diese Perspektive gibt «Tenzing» eine politische und gesellschaftliche Dimension, ohne den Abenteuerstoff zu verdrängen. Die Besteigung bleibt das dramatische Zentrum, doch der Weg dorthin wird zugleich zur Geschichte über gesellschaftliche Grenzen und Anerkennung.

Warum passt «Tenzing» zum Motto «Dream Big»

Das Zurich Film Festival stellt seine 22. Ausgabe unter das Motto «Dream Big». Der Eröffnungsfilm passt dazu in fast wörtlicher Form: Ein Gipfel, der lange als unerreichbar galt, wird zum Ziel einer Expedition, die technische Grenzen, körperliche Belastung und extreme Naturbedingungen überwinden muss. Der Gedanke reicht im Film jedoch weiter. Für Tenzing geht es nicht nur um den Gipfel, sondern auch darum, innerhalb der Expedition als gleichwertiger Bergsteiger wahrgenommen zu werden. Damit wird der persönliche Aufstieg zugleich zu einer Geschichte gesellschaftlicher Selbstbehauptung.

ZFF-CEO Christian Jungen hatte bei der Ankündigung des Films hervorgehoben, dass die Geschichte zeige, wie Menschen über sich hinauswachsen können, wenn sie einen grossen Traum verfolgen. Entscheidend ist dabei, dass der Film den Erfolg nicht als Leistung eines einzelnen Helden darstellt, sondern Zusammenarbeit, Erfahrung und den Respekt vor Natur und lokalen Kenntnissen betont.

Wer ist Regisseurin Jennifer Peedom

Jennifer Peedom beschäftigt sich nicht zum ersten Mal filmisch mit dem Himalaya. Die australische Regisseurin wurde insbesondere durch Dokumentarfilme bekannt, in denen Berge, Expeditionen und die Menschen hinter extremen alpinen Leistungen eine zentrale Rolle spielen. Zu ihren früheren Arbeiten gehören «Sherpa» und «Mountain». Dadurch bringt Peedom für «Tenzing» einen Hintergrund mit, der über klassische Spielfilmregie hinausgeht. Sie kennt die gesellschaftlichen und kulturellen Debatten rund um Himalaya-Expeditionen und die oftmals unterschätzte Rolle lokaler Bergsteiger bereits aus ihrer dokumentarischen Arbeit.

Für das neue Drama verbindet sie diesen Ansatz mit einer grossen internationalen Produktion. Damit entsteht ein Film, der historisches Abenteuerkino bieten soll, zugleich aber die Perspektive auf eine der bekanntesten Expeditionen des vergangenen Jahrhunderts neu gewichtet.

Welche Stars kommen zum Zurich Film Festival 2026

Neben Tom Hiddleston und Willem Dafoe hat das Zurich Film Festival bereits weitere prominente Namen für seine 22. Ausgabe bestätigt. Naomi Watts wird am 26. September mit dem Golden Eye Award ausgezeichnet. Sie stellt in Zürich zudem den Film «The Housewife» von Ben Shirinian vor und nimmt an einem ZFF Master teil, in dem sie über ihre Karriere und ihre Arbeit sprechen soll.

Auch Richard Linklater wird beim Festival erwartet. Der US-Regisseur erhält einen Career Achievement Award. Das ZFF widmet seinem Werk gemeinsam mit dem Filmpodium Zürich und der Cinémathèque suisse eine Retrospektive; zusätzlich ist ein öffentliches ZFF Master vorgesehen. Linklater gehört mit Filmen wie «Boyhood» und der «Before»-Trilogie zu den prägendsten Regisseuren des amerikanischen Independent-Kinos.

Ebenfalls angekündigt ist Martin McDonagh. Der irische Regisseur und Drehbuchautor wird mit dem «A Tribute To ... Award» geehrt und präsentiert seinen neuen Film «Wild Horse Nine» als Gala Premiere. Damit zeichnet sich bereits vor Veröffentlichung des vollständigen Programms eine Ausgabe ab, bei der das ZFF stark auf die persönliche Anwesenheit international etablierter Filmschaffender setzt.

Naomi Watts erhält den Golden Eye Award

Naomi Watts gehört zu den zentralen Ehrengästen des Festivals 2026. Das ZFF zeichnet sie für ihre Leistung in «The Housewife» aus. In dem Drama spielt sie die rätselhafte Ehefrau eines Mannes, der im New York der 1960er-Jahre verdächtigt wird, ein ehemaliger Nationalsozialist zu sein.

Die Schauspielerin nimmt den Golden Eye Award am 26. September persönlich entgegen. Zusätzlich bietet das Festival ein ZFF Master mit Watts an. Damit können Besucher sie nicht nur auf dem Green Carpet oder bei einer Filmpremiere erleben, sondern in einem längeren öffentlichen Gespräch über ihre Karriere und ihre Arbeitsweise. Watts wurde zweimal für einen Oscar nominiert und zählt seit ihrem internationalen Durchbruch mit David Lynchs «Mulholland Drive» zu den bekanntesten Schauspielerinnen zwischen Hollywood-Produktionen und anspruchsvollem Independent-Kino. Ihre Verpflichtung unterstreicht den Anspruch des ZFF, bekannte Namen nicht nur für kurze Auftritte, sondern möglichst in Verbindung mit neuen Filmen und Publikumsgesprächen nach Zürich zu bringen.

Richard Linklater und Martin McDonagh werden ausgezeichnet

Auch hinter der Kamera setzt das Festival 2026 auf grosse internationale Namen. Richard Linklater erhält einen Career Achievement Award für sein bisheriges Werk. Seine Karriere reicht von frühen Independent-Produktionen bis zu Filmen wie «Before Sunrise», «Before Sunset», «Before Midnight» und dem über zwölf Jahre gedrehten «Boyhood».

Parallel zum Festival wird sein Werk in Zürich in einer Retrospektive gezeigt. Damit bleibt die Würdigung nicht auf eine Preisverleihung beschränkt, sondern stellt Linklaters Karriere in einen grösseren filmhistorischen Kontext. Er soll ausserdem bei einem öffentlichen ZFF Master über seine Arbeit sprechen. Martin McDonagh erhält wiederum den «A Tribute To ... Award». Bekannt ist er unter anderem für «In Bruges», «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» und «The Banshees of Inisherin». Beim ZFF präsentiert er seinen neuen Film «Wild Horse Nine» als Gala Premiere.

Wie viel kostet ein Ticket für das Zurich Film Festival

Für das ZFF 2026 gelten unterschiedliche Preise je nach Veranstaltung. Ein Ticket für das reguläre Filmprogramm kostet CHF 27, eine Gala Premiere CHF 39. Ebenfalls CHF 39 kostet ein reguläres ZFF Master. Für ZFF-Kinderfilme werden CHF 17.90 verlangt.

Bei Veranstaltungen mit besonderem Zugang steigen die Preise deutlich. Ein Premium Screening kostet CHF 89, ebenso ein «ZFF Masters mit Stars». Für Golden Icon und Golden Eye Award Screenings werden CHF 119 verlangt. Der Festivalpass kostet CHF 590, der Pre-Access-Pass CHF 75.

KategoriePreis 2026
Reguläres FilmprogrammCHF 27
Gala PremiereCHF 39
ZFF MastersCHF 39
ZFF für KinderCHF 17.90
Premium ScreeningCHF 89
ZFF Masters mit StarsCHF 89
Golden Icon & Golden Eye Award ScreeningCHF 119
FestivalpassCHF 590
Pre-Access-PassCHF 75

Für IV, Legi und KulturLegi gewährt das ZFF eine Ermässigung von 30 Prozent, für AHV-Bezüger 15 Prozent. Die Reduktionen gelten nicht für Golden Icon und Golden Eye Award Screenings.

Wann startet der Ticketverkauf für das ZFF 2026

Der reguläre Onlineverkauf beginnt am 14. September 2026 um 10 Uhr. Tickets sind dann über die offizielle Website des Zurich Film Festival erhältlich. Gleichzeitig öffnet am ersten Verkaufstag auch die Verkaufsstelle im Blue Cinema Corso am Bellevue von 10 bis 19 Uhr. Vom 15. bis 23. September ist sie jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Während des Festivals können Besucher ausserdem Tickets im Festivalzentrum am Sechseläutenplatz kaufen. Wichtig für stark nachgefragte Vorstellungen ist eine Besonderheit des ZFF-Verkaufs: Jeden Morgen um 8 Uhr werden nicht genutzte Industry- und Pressekontingente für den folgenden Tag wieder in den öffentlichen Verkauf gegeben. Eine zunächst ausverkaufte Vorstellung kann deshalb später erneut verfügbar werden.

Wer besonders früh buchen möchte, kann einen Pre-Access-Pass für CHF 75 erwerben. Damit beginnt der Ticketzugang bereits am 13. September um 18 Uhr, also am Abend vor dem regulären Verkaufsstart. Der Pass berechtigt zum Kauf von insgesamt zehn Tickets, maximal zwei pro Vorstellung. Opening Night und Award Night sind ausgeschlossen.

Was bietet der Festivalpass

Der Festivalpass kostet 2026 CHF 590 und richtet sich vor allem an Besucher, die während der gesamten Festivaldauer viele Vorstellungen sehen möchten. Er erlaubt maximal vier Screenings pro Kalendertag in den Kategorien reguläres Filmprogramm, Gala Premieren, ZFF Masters, ZFF Masters mit Stars, ZFF für Kinder und Premium Screenings. Zusätzlich können pro Pass insgesamt zwei Tickets aus der Kategorie Golden Icon und Golden Eye Award Screenings reserviert werden, wobei höchstens ein Ticket je Vorstellung zulässig ist. Opening Night und Award Night sind auch beim Festivalpass ausgeschlossen. Der Pass ist personalisiert und nicht übertragbar.

Für gelegentliche Festivalbesucher sind einzelne Tickets in der Regel sinnvoller. Wer jedoch über mehrere Tage hinweg mehrere Vorstellungen täglich besucht, kann mit dem Festivalpass wesentlich flexibler planen.

Wo findet das Zurich Film Festival statt

Das Zurich Film Festival verteilt sich auf mehrere Kinos und Veranstaltungsorte in der Stadt. Zentrum des öffentlichen Festivalbetriebs ist traditionell der Sechseläutenplatz beim Bellevue. Dort befindet sich während des ZFF das Festivalzentrum, das zugleich als Treffpunkt, Informationsstelle und Veranstaltungsort dient.

Die Eröffnungsgala findet im Kongresshaus Zürich statt. Weitere Screenings laufen in verschiedenen Zürcher Kinos. Welche Produktion wann und an welchem Ort gezeigt wird, lässt sich über das offizielle Programm des Festivals abrufen. Die aktuelle Programmseite führt bereits erste Filme und Veranstaltungen für den Zeitraum vom 24. September bis 4. Oktober auf.

Für Besucher bedeutet die Verteilung auf mehrere Spielstätten, dass bei dicht geplanten Festivaltagen genügend Zeit für Ortswechsel einkalkuliert werden sollte. Besonders Termine am Bellevue und im Umfeld des Sechseläutenplatzes lassen sich allerdings gut miteinander kombinieren.

Was passiert auf dem Green Carpet

Der Green Carpet gehört zu den sichtbarsten Elementen des Zurich Film Festival. Dort präsentieren Filmschaffende ihre Premieren, treffen Medien und Publikum und nehmen an den offiziellen Fototerminen teil. Bei Gala Premieren und Preisverleihungen ist dieser Bereich deshalb häufig der beste Ort, um internationale Gäste ausserhalb des Kinosaals zu sehen.

Für 2026 kündigt das Festival erneut persönliche Auftritte zahlreicher Regisseure und Schauspieler an. Gerade die Opening Night mit Tom Hiddleston, Willem Dafoe und Jennifer Peedom dürfte zu den publikumsstärksten Terminen gehören.

Wer gezielt wegen eines bestimmten Stars nach Zürich fährt, sollte dennoch kurz vor dem jeweiligen Termin die offizielle Gästeseite und den Festivalplan kontrollieren. Auftrittszeiten, Green-Carpet-Termine und Zugangsbereiche können sich organisatorisch ändern. Die Gästeliste des ZFF wird während der Vorbereitungsphase fortlaufend aktualisiert.

Wann wird das vollständige Programm veröffentlicht

Das Festival veröffentlicht sein Programm schrittweise. Bereits Ende August stehen zahlreiche Gala Premieren, Ehrungen und Spezialveranstaltungen fest, während weitere Titel und Spielzeiten ergänzt werden. Die offizielle Programmseite weist für 2026 bereits Veranstaltungen an allen Festivaltagen zwischen dem 24. September und dem 4. Oktober aus.

Für Besucher ist insbesondere der Zeitraum unmittelbar vor dem Ticketstart entscheidend. Wer Hiddleston, Dafoe, Watts, Linklater oder andere prominente Gäste erleben möchte, sollte die konkreten Screening- und Master-Termine prüfen, sobald die entsprechenden Zeiten veröffentlicht sind.

Der reguläre Vorverkauf beginnt am 14. September. Bei besonders begehrten Gala Premieren und Starveranstaltungen ist mit hoher Nachfrage zu rechnen.

Welche Filme sind für das ZFF 2026 bereits angekündigt

Neben «Tenzing» hat das Zurich Film Festival bereits mehrere internationale und Schweizer Produktionen für seine 22. Ausgabe bekannt gegeben. Die aktuelle Festivalübersicht nennt unter anderem Weltpremieren und internationale Premieren sowie Filme, die im Rahmen der Gala-Sektion gezeigt werden. Auf der Programmseite findet sich beispielsweise «111 – Echoes from Halifax» von Mauro Mueller. Das Drama beschäftigt sich mit dem Absturz des Swissair-Flugs 111 vor Halifax im September 1998 und den langfristigen Folgen der Katastrophe für Hinterbliebene und Betroffene. Ebenfalls angekündigt ist Andreas Dresens Drama «Alte Liebe».

Damit deckt das Festival erneut ein breites Spektrum ab: internationale Starproduktionen stehen neben deutschsprachigem Autorenkino, Schweizer Stoffen und Dokumentarfilmen.

Was sind die ZFF Masters

Die ZFF Masters gehören zum öffentlichen Gesprächsprogramm des Festivals. Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren und weitere Filmschaffende sprechen dort ausführlicher über ihre Karriere, ihre Arbeitsweise und konkrete Filmprojekte. Für Besucher bieten diese Veranstaltungen einen anderen Zugang als ein kurzer Auftritt auf dem Green Carpet oder eine klassische Premiere. Für 2026 sind bereits ZFF Masters mit prominenten Gästen angekündigt. Naomi Watts soll im Zusammenhang mit ihrem Golden Eye Award über ihre Karriere sprechen. Auch Richard Linklater wird im Rahmen seiner Auszeichnung an einem öffentlichen ZFF Master teilnehmen.

Preislich unterscheiden sich die Veranstaltungen. Ein normales ZFF Master kostet CHF 39, während für die Kategorie «ZFF Masters mit Stars» CHF 89 vorgesehen sind.

Welche Bedeutung hat das ZFF für Zürich

Seit seiner Gründung hat sich das Zurich Film Festival zu einem der sichtbarsten jährlichen Kulturereignisse der Stadt entwickelt. Entscheidend ist dabei die Verbindung zwischen klassischem Publikumsfestival, internationalen Premieren und Filmindustrie. Stars und Regisseure erscheinen nicht nur bei geschlossenen Branchenveranstaltungen, sondern präsentieren Filme vor öffentlichem Publikum und nehmen an Gesprächen teil. Gleichzeitig nutzt das Festival Zürich selbst stark als Bühne. Das Festivalzentrum am Sechseläutenplatz, die Green-Carpet-Auftritte und die verschiedenen Spielstätten sorgen dafür, dass das ZFF während der elf Tage auch ausserhalb der Kinos wahrnehmbar ist.

Mit dem Auftakt über «Tenzing» setzt die Ausgabe 2026 zudem auf einen Stoff, der für das Schweizer Publikum unmittelbar verständlich ist. Obwohl die historische Everest-Expedition britisch organisiert war und im Himalaya stattfand, gehören Bergsteigen, Expeditionen und der Umgang mit alpiner Natur zu Themen, die in der Schweiz einen besonderen kulturellen Resonanzraum besitzen.

Zurich Film Festival 2026: die wichtigsten Daten

Das 22. Zurich Film Festival läuft vom 24. September bis 4. Oktober 2026. Der Eröffnungsfilm ist «Tenzing» von Jennifer Peedom mit Tom Hiddleston als Edmund Hillary und Willem Dafoe als Expeditionsleiter John Hunt. Zu den weiteren bereits angekündigten Gästen gehören Naomi Watts, Richard Linklater und Martin McDonagh. Der reguläre Ticketverkauf startet am 14. September um 10 Uhr; einzelne Kinotickets kosten ab CHF 27.

WichtigDatum oder Preis
Festivalbeginn24. September 2026
Festivalende4. Oktober 2026
Eröffnungsfilm«Tenzing»
Tom HiddlestonEdmund Hillary
Willem DafoeJohn Hunt
RegieJennifer Peedom
Regulärer Ticketverkauf14. September, 10 Uhr
Pre-Access13. September, 18 Uhr
Reguläres FilmticketCHF 27
Gala PremiereCHF 39
Premium ScreeningCHF 89
Golden Eye/Icon ScreeningCHF 119
FestivalpassCHF 590
Pre-Access-PassCHF 75

Wann findet das FilmFest Zürich 2026 statt

Wer mit «FilmFest Zürich» das Zurich Film Festival meint, sollte sich den Zeitraum 24. September bis 4. Oktober 2026 merken. Das Festival dauert elf Tage und verteilt seine Filme, Gala Premieren, ZFF Masters und Rahmenveranstaltungen auf verschiedene Standorte in Zürich. Der erste grosse Termin ist die Opening Night am 24. September. Dort steht «Tenzing» mit Tom Hiddleston, Willem Dafoe und Jennifer Peedom im Mittelpunkt. Danach folgen bis Anfang Oktober weitere Premieren, Preisverleihungen und öffentliche Gespräche.

Wie viel kostet ein Ticket für das Zurich Film Festival

Das günstigste reguläre Kinoticket kostet CHF 27. Gala Premieren und normale ZFF Masters kosten jeweils CHF 39. Premium Screenings und ZFF Masters mit Stars liegen bei CHF 89, während Golden Eye und Golden Icon Award Screenings CHF 119 kosten. Wer mehrere Filme besuchen möchte, kann zusätzlich zwischen Festivalpass und Einzelkarten abwägen. Der Festivalpass kostet CHF 590 und erlaubt bis zu vier Vorstellungen pro Tag, unterliegt allerdings bestimmten Einschränkungen.

Wer kommt ans Filmfestival in Zürich

Zu den bislang wichtigsten angekündigten Gästen gehören Tom Hiddleston, Willem Dafoe, Jennifer Peedom, Naomi Watts, Richard Linklater und Martin McDonagh. Watts erhält den Golden Eye Award, Linklater einen Career Achievement Award und McDonagh den «A Tribute To ... Award». Weitere Gäste dürften bis zum Festivalbeginn hinzukommen. Das ZFF aktualisiert seine Gästeseite laufend, weshalb Besucher mit Interesse an bestimmten Schauspielern oder Regisseuren die offiziellen Angaben kurz vor ihrem geplanten Besuch nochmals überprüfen sollten.

Was muss man über das Zurich Film Festival 2026 wissen

Für Besucher sind vor allem vier Punkte entscheidend: Das ZFF läuft vom 24. September bis 4. Oktober, «Tenzing» eröffnet das Festival, der normale Vorverkauf beginnt am 14. September, und zahlreiche prominente Filmschaffende werden persönlich in Zürich erwartet. Besonders begehrte Veranstaltungen dürften Gala Premieren, ZFF Masters und Preisverleihungen sein. Wer bei einer Vorstellung zunächst keine Karte bekommt, sollte zudem nicht sofort aufgeben. Das ZFF gibt täglich um 8 Uhr ungenutzte Presse- und Industry-Kontingente für den folgenden Festivaltag wieder in den freien Verkauf. Gerade bei stark nachgefragten Screenings kann sich deshalb ein zweiter Blick in den Ticketshop lohnen.

Die zentrale Informationsquelle bleibt die offizielle Website des Zurich Film Festival, auf der Programm, Gäste, Preise und aktuelle Ticketinformationen laufend aktualisiert werden. Zurich Film Festival 2026 – offizielle Website

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