Bei einem schweren Falschfahrer-Unfall auf der A5 sind am Donnerstag, 20. August 2026, zwei Männer ums Leben gekommen. Ein Kind aus der Schweiz wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Unfall ereignete sich gegen 2.30 Uhr zwischen Müllheim/Neuenburg und dem Autobahndreieck Neuenburg auf der Fahrbahn in Richtung Basel. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Autofahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der A5 unterwegs und kollidierte noch vor der Anschlussstelle Müllheim/Neuenburg mit einem korrekt in Richtung Basel fahrenden Wagen mit Schweizer Kennzeichen, berichtet NUME.ch unter Berufung auf Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg.
Für die beiden Männer kam nach dem schweren Zusammenstoß jede Hilfe zu spät. Das Kind aus der Schweiz überlebte den Unfall, erlitt jedoch schwere Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber medizinisch versorgt werden. Wie der Mann zum Falschfahrer wurde und warum er in entgegengesetzter Richtung auf die A5 gelangte, ist bislang ungeklärt. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang und zu den Umständen, die zu der tödlichen Kollision führten.
Was geschah auf der A5 bei Neuenburg
Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag auf der Bundesautobahn 5 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der Falschfahrer bewegte sich nach bisherigen Erkenntnissen entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Neuenburg. Auf dem betroffenen Abschnitt kam ihm ein Schweizer Fahrzeug entgegen, das regulär in Richtung Basel unterwegs war. Beide Autos kollidierten schwer. Der Wagen des Geisterfahrers geriet anschließend in Brand, der Fahrer starb noch im Fahrzeug. Die Polizei nennt als Unfallzeit den 20. August 2026 gegen 2.30 Uhr und verortet die Kollision zwischen Müllheim/Neuenburg und dem Autobahndreieck Neuenburg. Die Angaben stammen aus der Mitteilung des Polizeipräsidiums Freiburg. Dort wird der bisher bekannte Ablauf des Unfalls beschrieben.
Zwei Tote und ein schwer verletztes Kind
Im Schweizer Auto befanden sich ein Mann und ein Kind. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie aus dem Wrack befreien. Rettungskräfte leiteten beim Fahrer sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der Mann erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Damit starben bei dem Unfall auf der A5 bei Neuenburg sowohl der mutmaßliche Falschfahrer als auch der Fahrer des Schweizer Autos. Das Kind überlebte die Kollision, erlitt aber schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte es zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Polizeiangaben zum Alter des Kindes oder des getöteten Schweizer Fahrers lagen zunächst nicht vor.
Der genaue Gesundheitszustand des Kindes wurde von den Behörden nicht öffentlich präzisiert.
Welche Fakten sind bislang bestätigt
Die bisherigen Behördenangaben ergeben ein relativ klares Bild des unmittelbaren Unfallablaufs:
- Der Unfall geschah am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 2.30 Uhr.
- Unfallort war die A5 zwischen Müllheim/Neuenburg und dem Autobahndreieck Neuenburg.
- Ein Auto fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
- Der entgegenkommende Wagen hatte Schweizer Kontrollschilder.
- Beide Fahrer kamen bei der Kollision ums Leben.
- Ein Kind aus dem Schweizer Fahrzeug wurde schwer verletzt.
- Das Auto des Falschfahrers geriet nach dem Zusammenstoß in Brand.
- Staatsanwaltschaft und Verkehrspolizei untersuchen Ursache und Ablauf.
Die Herkunft des getöteten Fahrers aus dem Schweizer Fahrzeug wurde in Berichten mit der Schweiz angegeben. Die Polizei bestätigte zudem, dass der Mann und das Kind aus der Schweiz stammen.
Warum fuhr der Mann in die falsche Richtung
Diese Frage ist der zentrale offene Punkt der Ermittlungen. Bislang gibt es keine bestätigte Erklärung dafür, weshalb der Mann zum Geisterfahrer auf der Autobahn A5 wurde. Die Behörden haben weder technische Probleme noch Alkohol, Drogen, gesundheitliche Ursachen oder ein absichtliches Verhalten als Unfallursache bestätigt. Aussagen über eines dieser möglichen Szenarien wären deshalb Spekulation. Staatsanwaltschaft und Verkehrspolizei Freiburg haben Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.
Für die Ermittler dürfte insbesondere entscheidend sein, an welcher Stelle der Fahrer auf die falsche Fahrbahn gelangte und wie lange er dort entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war. Auch diese Details wurden bisher nicht veröffentlicht.
Welche Fragen noch offen sind
- Wo genau gelangte der Fahrer auf die falsche Richtungsfahrbahn?
- Wie lange beziehungsweise wie weit fuhr er als Falschfahrer?
- Was löste die Falschfahrt aus?
- Mit welcher Geschwindigkeit waren die beteiligten Fahrzeuge unterwegs?
- Welche zusätzlichen Erkenntnisse ergeben sich aus Fahrzeugspuren und Unfallrekonstruktion?
Die Polizei hat zu diesen Punkten bislang keine abschließenden Ergebnisse veröffentlicht.
Wie lange war die Autobahn gesperrt
Nach dem Zusammenstoß waren umfangreiche Rettungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten notwendig. Zusätzlich mussten Spuren gesichert und die beiden stark beschädigten Fahrzeuge untersucht beziehungsweise abtransportiert werden. Die A5 blieb deshalb in Fahrtrichtung Süden mehrere Stunden gesperrt. Erst gegen 11 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. Zwischen dem Unfall gegen 2.30 Uhr und der Freigabe lagen damit rund achteinhalb Stunden.
| Zeitpunkt | Bekannter Ablauf |
|---|---|
| ca. 2.30 Uhr | Schwere Kollision auf der A5 |
| unmittelbar danach | Fahrzeug des Falschfahrers gerät in Brand |
| nach dem Unfall | Feuerwehr befreit Insassen des Schweizer Autos |
| anschließend | Kind wird per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht |
| bis zum Vormittag | Unfallaufnahme, Bergung und Ermittlungen |
| ca. 11 Uhr | Fahrtrichtung Süden wieder freigegeben |
Der Unfallabschnitt liegt auf einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung in unmittelbarer Nähe zur Schweizer Grenze.
Was bedeutet „Falschfahrer“ in diesem Fall
Als Falschfahrer oder Geisterfahrer wird ein Verkehrsteilnehmer bezeichnet, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs ist. Auf Autobahnen entstehen dadurch besonders gefährliche Situationen, weil andere Fahrzeuge mit hohen Geschwindigkeiten entgegenkommen und Fahrer kaum mit Gegenverkehr rechnen. Bei dem Falschfahrer in Baden-Württemberg bestätigte die Polizei ausdrücklich, dass der Mann die A5 entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr. Die Kollision erfolgte mit einem Auto, das ordnungsgemäß in Richtung Basel unterwegs war.
Nicht bekannt ist bislang, ob der Falschfahrer bereits an einer Anschlussstelle falsch aufgefahren war oder auf andere Weise auf die Gegenfahrbahn gelangte. Genau dieser Teil des Geschehens gehört zu den laufenden Ermittlungen.
Was ist zum Unfall auf der A5 noch nicht bekannt
Die Identität und das Alter der beteiligten Personen wurden zunächst nicht öffentlich genannt. Ebenso fehlen bislang Angaben zur genauen Ursache der Falschfahrt und zur Geschwindigkeit der beiden Autos unmittelbar vor der Kollision. Gesichert ist dagegen die Bilanz des Falschfahrer-Unfalls bei Müllheim und Neuenburg: zwei tote Fahrer und ein schwer verletztes Kind. Der Schweizer Wagen war ordnungsgemäß in Richtung Basel unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam.
Weitere Erkenntnisse hängen von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Verkehrspolizei Freiburg ab.
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