Gotthard Stau heute: Am Wochenende vom 24. und 25. Oktober 2026 rollt der Herbstreiseverkehr auf der A2 gleich aus mehreren Richtungen auf den Gotthard-Strassentunnel zu, während die wichtigsten Ausweichrouten über die Alpen bereits verschneit und geschlossen sind. Der Tunnel zwischen Göschenen und Airolo ist laut Touring Club Schweiz (TCS) am Samstagmorgen in beiden Richtungen offen, eine Nachtsperrung ist nicht vorgesehen, im Tunnel gilt aber weiterhin eine Baustelle auf 300 Metern mit einer reduzierten Fahrbahnbreite von 5,20 Metern. Gleichzeitig beginnen in Baden-Württemberg die Herbstferien, in Graubünden und im Wallis enden sie am Sonntag, und in Österreich haben Schulkinder ab diesem Samstag zehn Tage frei. Für Autofahrer heisst das: Richtung Süden droht der Gotthard Stau vor allem am Samstagvormittag am Nordportal Göschenen, Richtung Norden am Sonntagnachmittag am Südportal Airolo. Erschwerend kommt hinzu, dass der Wintereinbruch Mitte der Woche den Gotthardpass, den San-Bernardino-Pass, den Nufenen, den Grimsel, den Susten und die Furka lahmgelegt hat. Wer im Stau steht, kann also nicht mehr über die Passstrasse ausweichen, sondern nur noch über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel oder über die Autoverlade am Lötschberg und am Simplon. Die Folge ist ein Wochenende, an dem sich der Gotthard Stau nicht auf eine einzelne Ferienwelle zurückführen lässt, sondern aus Rückreisenden aus dem Tessin, aus Graubünden und dem Wallis, aus Herbsturlaubern aus Süddeutschland und Österreich sowie aus Ausflüglern in die Südalpen zusammensetzt, wie die Redaktion von nume.ch berichtet.
Die gute Nachricht: Der Oktober gehört nicht zu den Extremmonaten am Gotthard. Historische Daten auf Basis der TCS-Muster 2019 bis 2025 weisen für den Monat einen Verkehrsindex von 4 auf einer Skala bis 10 aus, mit durchschnittlich rund 3 Kilometern Stau Richtung Süden und 2,5 Kilometern Richtung Norden. Die kritischen Fenster sind trotzdem klar: Richtung Süden zwischen 10 und 14 Uhr, Richtung Norden zwischen 14 und 18 Uhr. Ruhig bleibt es in beiden Richtungen meist zwischen 6 und 9 Uhr. Als Faustregel gilt, dass fünf Kilometer Stau etwa 45 bis 60 Minuten Wartezeit bedeuten, ab rund sieben Kilometern lohnt sich der Umweg über den San Bernardino, der ohne Stau etwa 50 Minuten länger dauert. In der Nacht auf Sonntag kommt die Zeitumstellung dazu: Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt, wer nachts fährt, gewinnt eine Stunde, Navigationsgeräte und Apps rechnen die Ankunftszeit automatisch neu. Auch die Gegenrichtung verdient Aufmerksamkeit: Ab dem 31. Oktober beginnen im Tessin und im Moesano die Herbstferien, dann verschiebt sich der Gotthard Stau Richtung Norden. Für Pendler, Ferienrückkehrer aus dem Tessin und Urlauber aus Deutschland zeigt dieser Überblick, wann der Gotthard Stau am grössten wird, welche Sperrungen tatsächlich gelten, wie sich die Wartezeit selbst berechnen lässt, welche Alternativen bei geschlossenen Pässen bleiben und was im Stau rechtlich gilt.
Wie die Verkehrslage am Gotthardtunnel am Samstag, 24. Oktober 2026, aussieht
Der Gotthard-Strassentunnel ist am Samstagmorgen in beiden Fahrrichtungen geöffnet. Der TCS meldet für Nord- und Südportal den Status offen, der Eintrag ist seit 4.04 Uhr unverändert gültig. Auf der A2 zwischen dem San Gottardo und Chiasso besteht im Tunnel selbst eine Baustelle auf einer Länge von 0,3 Kilometern mit vorübergehend begrenzter Fahrbahnbreite. Diese Einschränkung bleibt laut TCS bis zum 29. Dezember 2028 bestehen und betrifft vor allem Ausnahmetransporte: Richtung Norden sind maximal 5,20 Meter Breite zugelassen, Richtung Süden 6 Meter. Für normale Personenwagen ändert sich dadurch nichts am Durchfahren, der Verkehr fliesst aber etwas vorsichtiger.
Nordportal Göschenen: der Engpass Richtung Süden
Am Nordportal entsteht der Gotthard Stau Richtung Süden, hier sammelt sich der Verkehr aus Basel, Zürich, Luzern und der Zentralschweiz. Der Gotthard Stau beginnt hier typischerweise auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen, bei stärkerem Andrang reicht die Kolonne über Wassen bis gegen Erstfeld. Massgeblich ist die Dosierung vor dem Tunnel: Damit im 16,9 Kilometer langen Gegenverkehrstunnel die Sicherheitsabstände eingehalten werden, wird der Zufluss gesteuert. Für Reisende ins Tessin, nach Mailand oder an die ligurische Küste ist am Samstag der Vormittag die heikelste Zeit, weil sich Wochenendausflügler, Ferienstarter aus Baden-Württemberg und Österreich und Wanderer auf dem Weg in die Südalpen überlagern.
- Typischer Rückstau: A2 ab Göschenen talauswärts Richtung Wassen und Amsteg
- Kritisches Zeitfenster am Samstag: 10 bis 14 Uhr
- Ruhiges Zeitfenster: 6 bis 9 Uhr sowie ab dem frühen Abend
- Webcam: Live-Bild kurz vor Göschenen mit Blickrichtung Tunnel, Aktualisierung alle fünf Minuten
Südportal Airolo: Rückreisewelle am Sonntag
Am Südportal Airolo staut sich der Verkehr Richtung Norden, also der Rückreiseverkehr aus dem Tessin, aus Oberitalien und aus den Seengebieten. Am Sonntag, 25. Oktober, ist das Risiko deutlich höher als am Samstag, weil in Graubünden und im Wallis die Herbstferien enden und viele Familien am letzten Ferientag zurückfahren. Hinzu kommen Reisende aus Deutschland, deren Herbstferien in sechs Bundesländern an diesem Wochenende auslaufen. Der Gotthard Stau Richtung Norden bildet sich auf der A2 ab Airolo talabwärts Richtung Quinto und Faido. Wer am Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr ankommt, muss mit den längsten Wartezeiten des Wochenendes rechnen.
Die TCS-Webcam am Südportal steht direkt vor der Tunneleinfahrt in Airolo und zeigt die Einfahrt unten links im Bild. Ein Blick darauf eine Stunde vor der Ankunft in Bellinzona reicht meist, um zu entscheiden, ob sich die Weiterfahrt über die A2 lohnt oder ob die A13 über den San-Bernardino-Tunnel die bessere Wahl ist.
Warum sich der Gotthard Stau an diesem Wochenende verdichtet
Ein klassisches Ferienwochenende wie im Juli ist der 24. und 25. Oktober nicht. Die Belastung entsteht aus einer Überlagerung mehrerer Ferienwechsel diesseits und jenseits der Grenze. Der ADAC hält in seiner Stauprognose für das Wochenende fest, dass in der Schweiz die Herbstferien enden und viele Autofahrer die Wanderregionen der Alpen ansteuern. Als staugefährdet nennt der Automobilclub ausdrücklich die A2 auf der Gotthard-Route zwischen Basel und Chiasso, die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route.
Herbstferien in der Schweiz: wo die Ferien jetzt enden und wo sie erst beginnen
In den meisten Deutschschweizer Kantonen sind die Herbstferien bereits vorbei. Bern startete schon am 19. September, Aargau, Basel-Landschaft, Luzern und Schwyz hatten vom 26. September bis 11. Oktober frei, St. Gallen und Glarus bis 18. Oktober. Entscheidend für den Gotthard Stau an diesem Wochenende sind die Kantone mit späten Ferien:
| Kanton oder Region | Herbstferien 2026 | Wirkung am Gotthard |
|---|---|---|
| Graubünden (Deutsch- und Romanischbünden, inkl. Chur) | 10. bis 25. Oktober, Schulbeginn 26. Oktober | Rückreise am Sonntag, auch auf der A13 |
| Wallis | 10. bis 25. Oktober | Rückreise am Sonntag, Simplon und Lötschberg stärker belastet |
| Freiburg | 12. bis 23. Oktober | Rückreise bereits am Samstag |
| Waadt | ab 10. Oktober | Rückreise ins Mittelland am Wochenende |
| Genf | ab 17. Oktober | Verkehr vor allem über Grossen Sankt Bernhard und Mont Blanc |
| Tessin und Moesano | 31. Oktober bis 8. November | nächste Welle eine Woche später, Richtung Norden |
Für Ausflügler aus Zürich, Basel oder Luzern bedeutet das: Wer erst am kommenden Wochenende ins Tessin fährt, trifft am Samstag, 31. Oktober, auf die abreisenden Tessiner Familien in der Gegenrichtung, nicht aber auf eine grosse Welle Richtung Süden. Eine Übersicht über die arbeitsfreien Tage im kommenden Jahr bietet unser Beitrag zu den Feiertagen 2027 in der Schweiz nach Kantonen.
Deutschland und Österreich: Ferienstart im Süden, Ferienende im Norden
In Baden-Württemberg war Freitag, 23. Oktober, der letzte Schultag, die Herbstferien dauern bis 30. Oktober, ergänzt durch den 31. Oktober. Der ADAC Württemberg erwartete den grössten Andrang bereits am Freitag, rechnet aber auch am Samstagvormittag mit regem Verkehr auf den Routen Richtung Süden. Auf der A5 Frankfurt, Karlsruhe, Basel und auf der A81 Stuttgart, Singen trifft dieser Verkehr direkt auf die Zubringer zur Gotthardachse.
«Das wird voraussichtlich der staureichste Tag des ersten Ferienwochenendes» (Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg, zitiert in der Schwäbischen Zeitung zum Freitag, 23. Oktober 2026)
Parallel enden die Herbstferien in Niedersachsen, Bremen, Sachsen und Thüringen. Laut ADAC Württemberg zeigt sich dieser Rückreiseverkehr am Samstagnachmittag und im Verlauf des Sonntags auf den Transitstrecken Richtung Norden. In Österreich haben Schülerinnen und Schüler effektiv vom 24. Oktober bis 2. November frei, weil der Nationalfeiertag am Montag, 26. Oktober, und Allerseelen am Montag, 2. November, die offiziellen Herbstferien vom 27. bis 31. Oktober verlängern. Bayern folgt erst vom 2. bis 6. November.
Wann die Wartezeiten am grössten sind: Zeitfenster für Samstag und Sonntag
Die folgende Einschätzung zum Gotthard Stau beruht auf den historischen Oktoberwerten für den Gotthard, den Ferienterminen und den aktuellen Prognosen von TCS und ADAC. Sie ersetzt keinen Live-Check, zeigt aber, wo das Risiko liegt. Wer Spielraum hat, plant die Durchfahrt in die ruhigen Fenster, wer an feste Zeiten gebunden ist, rechnet eine Reserve von mindestens einer Stunde ein.
Richtung Süden: Nordportal Göschenen
| Tag | Zeitfenster | Risiko | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Samstag, 24. Oktober | 6 bis 9 Uhr | gering | beste Abfahrtszeit für das Tessin |
| Samstag, 24. Oktober | 10 bis 14 Uhr | mittel bis erhöht | Live-Stau prüfen, ab 7 km A13 erwägen |
| Samstag, 24. Oktober | ab 17 Uhr | gering | entspannte Abendfahrt |
| Sonntag, 25. Oktober | ganztags | gering | Richtung Süden kaum Wartezeit erwartet |
Richtung Norden: Südportal Airolo und Zeitumstellung
| Tag | Zeitfenster | Risiko | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Samstag, 24. Oktober | 14 bis 18 Uhr | mittel | Rückfahrt vorziehen oder auf den Abend legen |
| Sonntag, 25. Oktober | 6 bis 9 Uhr | gering | beste Rückfahrtszeit |
| Sonntag, 25. Oktober | 12 bis 18 Uhr | erhöht | Kernzeit des Gotthard Staus Richtung Norden |
| Sonntag, 25. Oktober | ab 20 Uhr | gering | Kolonne löst sich meist auf |
Die Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag verschiebt das Bild nicht grundlegend, sie hat aber praktische Folgen. Um 3 Uhr springt die Uhr auf 2 Uhr zurück. Wer am Sonntagmorgen um 6 Uhr in Lugano losfährt, ist gefühlt eine Stunde früher wach und nutzt das ruhigste Fenster des Tages optimal. Wer am Sonntagnachmittag zurückfährt, sollte berücksichtigen, dass es bereits gegen 17 Uhr dunkel wird. Damit fällt die Rückreise bei Stau am Südportal häufig in die Dämmerung, auf der Leventina mit Nebel- und Nässerisiko.
Ein Detail, das viele unterschätzen: Fahrtenschreiber, Mietwagen-Abrechnungen und Parkhaus-Tickets laufen nach der offiziellen Zeit. Wer in der Umstellungsnacht unterwegs ist, notiert sich bei Ein- und Ausfahrt die Uhrzeit, um spätere Unklarheiten bei Parkgebühren oder Mietdauer zu vermeiden.

Wintersperre statt Ausweichroute: Gotthardpass, San-Bernardino-Pass, Nufenen, Grimsel und Susten sind seit dem Wintereinbruch geschlossen (Symbolbild).
Welche Sperrungen gelten: Tunnel offen, Pässe zu
Die Lage an den Alpenübergängen hat sich innerhalb weniger Tage grundlegend verändert. Bereits am Dienstagabend wurden die ersten Pässe vorsorglich geschlossen, am Mittwoch folgten Susten, Grimsel, San Bernardino und Gotthard. Die Pässe sind laut Pässe-Portal «aus Sicherheitsgründen» mit einem Fahrverbot belegt, wie Keystone-SDA am Freitag meldete. Ein Enddatum ist nicht angegeben. Für die Gotthardachse bedeutet das: Der Tunnel ist die einzige Strassenverbindung zwischen Uri und der Leventina.
Alpenpässe in Wintersperre oder gesperrt
- Gotthardpass (Hospental bis Airolo): bis auf Weiteres gesperrt, aus Sicherheitsgründen
- San-Bernardino-Pass: gesperrt, der San-Bernardino-Tunnel auf der A13 ist davon nicht betroffen
- Furkapass (Realp bis Oberwald): seit 20. Oktober, 18 Uhr, geschlossen, nächste Beurteilung am 26. Oktober um 10 Uhr, Autoverlad Furka der Matterhorn-Gotthard-Bahn möglich
- Grimselpass, Nufenenpass, Sustenpass: gesperrt
- Grosser Sankt Bernhard: Wintersperre seit 19. Oktober, 8 Uhr, der Tunnel bleibt die Verbindung ins Aostatal
- Klausenpass: seit 22. Oktober, 18 Uhr, geschlossen
- Grosse Scheidegg: Wintersperre seit 19. Oktober
- Simplonpass und Julierpass: befahrbar, Schneekettenpflicht kann kurzfristig angeordnet werden
Ob der Gotthardpass vor der regulären Wintersperre noch einmal öffnet, hängt von Schnee und Temperaturen ab. In den vergangenen Jahren erfolgte die Schliessung meist Ende Oktober oder Anfang November. Geöffnet worden war die Passstrasse 2026 nach der Wintersperre am 8. Mai um 11 Uhr. Wer mit einem Wohnwagen unterwegs ist, hätte die Passstrasse ohnehin nicht als Alternative nutzen können, die Tremola ist für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt.
Baustelle im Tunnel, Mittwochssperre und keine Nachtsperren
Die grossen Nachtsperrungen des Herbstes sind abgeschlossen, der Gotthard Stau entsteht derzeit also nur durch Verkehr, nicht durch geplante Sperren. Der TCS hatte für September und Anfang Oktober fünf Sperrphasen kommuniziert, jeweils von Montagabend bis Freitagmorgen, die letzte verkürzte Phase lief vom 5. bis 7. Oktober. Aktuell ist laut TCS keine Nachtsperrung vorgesehen. Bestehen bleibt die wöchentliche Sperrung jeden Mittwoch von 23 bis 1 Uhr, die als Zeitfenster für Sondertransporte dient. Die nächste fällt damit auf die Nacht vom 28. auf den 29. Oktober.
Wer nachts unter der Woche fährt, prüft vor der Abfahrt also nur den Mittwoch. An Wochenenden gibt es keine planmässigen Sperrungen. Kurzfristige Schliessungen nach Unfällen, Pannen im Tunnel oder bei Rauchentwicklung sind jederzeit möglich, dann wird der Verkehr über die Dosierung zurückgehalten und je nach Dauer über die A13 umgeleitet.
Welche Alternativen zum Gotthardtunnel jetzt noch funktionieren
Bei geschlossenen Pässen schrumpft im Gotthard Stau die Zahl der Ausweichrouten. Übrig bleiben die Nationalstrasse A13 über den San Bernardino, die Autoverlade durch Lötschberg und Simplon sowie die Bahn. Welche Variante sich lohnt, hängt vom Startort, vom Ziel und von der aktuellen Staulänge ab. Als Faustregel nennen Verkehrsdienste etwa sieben Kilometer Stau am Gotthard als Schwelle, ab der die A13 meist schneller ist.
A13 über den San-Bernardino-Tunnel
Die A13 führt von Chur durch das Rheinwald und den 6,6 Kilometer langen San-Bernardino-Tunnel nach Bellinzona, wo sie wieder auf die A2 trifft. Ohne Stau dauert die Fahrt aus dem Raum Zürich rund 50 Minuten länger als über den Gotthard. Bei 7 bis 8 Kilometern Stau vor Göschenen gleicht sich das aus, darüber gewinnt die A13. Allerdings gilt der ADAC-Hinweis: Auch die San-Bernardino-Route ist an diesem Wochenende staugefährdet, weil die Bündner Herbstferien am Sonntag enden und die Rückreise teilweise über die A13 läuft. Aktuelle Hinweise zur Strecke liefert unser Beitrag zum San-Bernardino-Tunnel mit Verkehrslage und Staus.
- Sinnvoll für: Reisende aus Zürich, der Ostschweiz und Süddeutschland über die A3 und A13
- Weniger sinnvoll für: Reisende aus Basel, Bern und dem Mittelland, für die der Umweg über Chur deutlich länger ist
- Zu beachten: Passstrasse gesperrt, Tunnel offen, Winterausrüstung im Rheinwald dringend empfohlen
Autoverlad Lötschberg und Simplon sowie die Bahn
Für Reisende aus Bern, Basel und dem westlichen Mittelland ist die Kombination aus Autoverlad Lötschberg zwischen Kandersteg und Goppenstein und anschliessender Fahrt über den Simplonpass oder den Autoverlad Simplon zwischen Brig und Iselle eine echte Alternative. Die Route endet in Domodossola und führt über den Lago Maggiore nach Mailand oder ins Sopraceneri. Der Simplonpass bleibt nach aktuellem Stand befahrbar, kann bei Schneefall aber kurzfristig Kettenpflicht erhalten. Im Wallis enden die Herbstferien ebenfalls am Sonntag, an den Verladestationen ist deshalb am Sonntagnachmittag mit Wartezeiten zu rechnen.
Wer nicht zwingend mit dem Auto ins Tessin muss, umgeht den Gotthard Stau vollständig mit der Bahn durch den Gotthard-Basistunnel. Die Fahrzeit von Zürich nach Lugano liegt bei rund zwei Stunden. Für Tagesausflüge nach Bellinzona, Locarno oder Lugano ist das an Wochenenden mit Ferienwechsel oft die stressfreiere Variante. Ideen für Ausflüge mit Kindern bei Herbstwetter hat die Redaktion in einem eigenen Beitrag zu Ausflügen in den Herbstferien bei Regen zusammengestellt.
Wie Autofahrer die Wartezeit am Gotthard selbst berechnen
Ein Gotthard Stau in Kilometern ist abstrakt, die Wartezeit ist das, was zählt. Weil vor dem Tunnel dosiert wird, hängt die Wartezeit weniger von der Fahrgeschwindigkeit in der Kolonne als von der Durchlassmenge am Portal ab. Daraus ergibt sich eine recht stabile Faustregel, mit der sich jede Staumeldung schnell in Minuten übersetzen lässt.
Faustregel: Kilometer in Minuten umrechnen
| Staulänge am Portal | Ungefähre Wartezeit | Einordnung |
|---|---|---|
| 2 km | 15 bis 25 Minuten | normaler Wochenendverkehr |
| 3 km | 25 bis 35 Minuten | Durchschnitt im Oktober Richtung Süden |
| 5 km | 45 bis 60 Minuten | erhöhter Ferienverkehr |
| 7 km | 65 bis 90 Minuten | Schwelle für den Umweg über die A13 |
| 10 km | rund 2 Stunden | Spitzenwert an starken Ferientagen |
Die Werte zum Gotthard Stau sind Richtgrössen. Ein Unfall, ein Pannenfahrzeug im Tunnel oder ein Lastwagen mit Überbreite können den Durchfluss für einige Minuten stoppen, dann steigt die Wartezeit sprunghaft. Umgekehrt löst sich eine Kolonne am frühen Abend oft schneller auf als erwartet, weil der Zufluss abnimmt, während die Dosierung gleich bleibt.
Live-Daten: Webcams, TCS-App und Verkehrsmeldungen
Für die Entscheidung unterwegs reichen drei Quellen. Erstens die Webcams an beiden Portalen: Das Bild vor Göschenen zeigt die A2 mit Blickrichtung Tunnel und wird alle fünf Minuten aktualisiert, das Bild in Airolo steht unmittelbar vor der Tunneleinfahrt. Zweitens die Verkehrslage am Gotthard-Tunnel beim TCS und die TCS-App mit Staulängen, Zeitverlust in Minuten und dem Zustand von 77 Schweizer Pässen. Drittens die Verkehrsmeldungen im Radio, die bei Sperrungen meist zuerst informieren.
«Prüfen Sie vor der Abfahrt stets die aktuelle Lage» (Touring Club Schweiz, Verkehrsprognose Gotthard 2026 auf der TCS-Website)
Wer mit Beifahrer reist, lässt diesen ab Luzern beziehungsweise ab Bellinzona alle 15 Minuten die Lage prüfen. Die letzte sinnvolle Entscheidungsstelle für die A13 liegt Richtung Süden bei der Verzweigung am Zürichsee und im Raum Chur, Richtung Norden in Bellinzona. Wer erst in Erstfeld oder Biasca im Stau steht, hat die Wahl faktisch verpasst.
Was im Gotthard Stau gilt: Rettungsgasse, Ausweichverkehr und Winterausrüstung
Ein Gotthard Stau ist kein rechtsfreier Raum. Mehrere Regeln werden kontrolliert, einige davon mit spürbaren Bussen. Gerade an Wochenenden mit vielen ausländischen Fahrzeugen sind die Unterschiede zwischen Schweizer und deutschen Vorschriften eine häufige Fehlerquelle.
Rettungsgasse und Pannenstreifen
In der Schweiz ist die Rettungsgasse bei stockendem Verkehr auf Autobahnen und Autostrassen Pflicht. Wer auf dem linken Fahrstreifen steht, weicht nach links aus, alle anderen nach rechts. Die Gasse muss gebildet werden, sobald der Verkehr ins Stocken gerät, nicht erst, wenn Blaulicht zu sehen ist. Der ADAC erinnert daran, dass in engen Baustellenbereichen mit schmalen Fahrstreifen versetzt gefahren werden sollte, damit im Ernstfall Platz entsteht. Das Befahren des Pannenstreifens, um im Stau vorzurücken oder eine Ausfahrt früher zu erreichen, ist verboten.
Ebenfalls wichtig: Wer im Tunnel stehen bleibt, schaltet das Warnblinklicht ein, hält mindestens 150 Meter Abstand zum Vorderfahrzeug, sobald der Verkehr wieder rollt, und folgt bei einer Panne den Hinweisen zu den Notrufnischen. Wenden im Tunnel ist in jedem Fall untersagt.
Ausweichverkehr in Uri und Winterausrüstung
Der Kanton Uri leitet den Verkehr an Stautagen konsequent auf der Autobahn und unterbindet das Ausweichen über die Kantonsstrasse durch die Dörfer. Wer bei Amsteg oder Wassen abfährt, um sich im Ortskern vorzudrängeln, riskiert, an den Kontrollposten zurück auf die A2 geschickt zu werden. Zeit lässt sich dadurch nicht gewinnen, weil alle Fahrzeuge vor dem Portal ohnehin die Dosierung passieren.
Mit dem Wintereinbruch gilt in den Alpen faktisch Winterbetrieb. Der ADAC rät, Fahrten in die Berge keinesfalls mehr ohne Winterausrüstung anzutreten. In der Schweiz besteht keine generelle Winterreifenpflicht, wer aber mit Sommerreifen ein Verkehrshindernis verursacht oder in einen Unfall verwickelt wird, riskiert Bussen und Probleme mit der Versicherung. Auf der A13 im Rheinwald, am Simplon und in höheren Lagen der Leventina ist Schneematsch an diesem Wochenende jederzeit möglich. Schneeketten gehören bei Fahrten über den San Bernardino oder den Simplon in den Kofferraum.
Wie Ausflügler und Pendler das Wochenende planen
Nicht jeder, der am Wochenende auf die Gotthardachse muss, ist Ferienreisender. Pendler mit Wochenendschichten im Tessin, Grenzgänger, Familien auf Verwandtenbesuch und Ausflügler zur Basler Herbstmesse oder zu den Swiss Indoors in der Gegenrichtung haben eigene Prioritäten. Entscheidend ist, die eigene Fahrt gegen den Hauptstrom zu legen und den Gotthard Stau so gar nicht erst zu erreichen.
Ausflüge und Events abseits der Gotthardroute
Wer das Wochenende ohnehin in der Deutschschweiz verbringt, meidet die A2 südlich von Luzern komplett. In Basel startet am Samstag die Herbstmesse, in der St. Jakobshalle laufen die Qualifikationsspiele der Swiss Indoors, und in Zürich stehen zahlreiche Konzerte und Märkte auf dem Programm. Was in Zürich konkret los ist, zeigt unser Überblick Zürich am Wochenende vom 24. und 25. Oktober 2026. Für Tennisfans lohnt sich zudem der Beitrag zum Abschied von Stan Wawrinka an den Swiss Indoors Basel 2026.
Auch Richtung Basel ist allerdings mit Verkehr zu rechnen: Der ADAC zählt die A5 Frankfurt, Karlsruhe, Basel zu den besonders belasteten Strecken des Wochenendes. Wer aus Süddeutschland zu einem Event nach Basel fährt, plant die Anreise am Samstagvormittag mit Reserve oder nimmt den Zug.
Checkliste für die Fahrt über den Gotthard
- Vor der Abfahrt: Staulänge an beiden Portalen und Sperrungen in der TCS-App prüfen
- Abfahrtszeit: Richtung Süden vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr, Richtung Norden am Sonntag vor 9 Uhr oder nach 20 Uhr
- Entscheidungspunkt: A13 ab rund 7 Kilometern Stau am Gotthard wählen, spätestens im Raum Zürichsee oder Bellinzona
- Ausrüstung: Winter- oder Ganzjahresreifen, Scheibenwaschmittel mit Frostschutz, Schneeketten bei Fahrten über die A13 oder den Simplon
- Proviant: Wasser und Snacks für mindestens zwei Stunden, gerade mit Kindern
- Tank und Akku: vollgetankt oder mit ausreichender Reichweite in die Kolonne fahren, Ladestopps vor Erstfeld oder Bellinzona einplanen
- Vignette: die Autobahnvignette 2026 bleibt bis 31. Januar 2027 gültig
- Zeitumstellung: Uhren in der Nacht auf Sonntag um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückstellen, Parkzeiten und Mietdauer notieren
Wie sich der Gotthard Stau 2026 bisher entwickelt hat
Der Blick zurück erklärt, warum die Verkehrsdienste den Oktober gelassener einschätzen als den Sommer. Der Gotthard-Strassentunnel ist seit seiner Eröffnung am 5. September 1980 die wichtigste Strassenverbindung durch die Schweizer Alpen. 1981 passierten rund 2,9 Millionen Fahrzeuge die Röhre, 2019 waren es mit rund 6,4 Millionen mehr als doppelt so viele. An Spitzentagen schieben sich über 34'000 Fahrzeuge durch den Tunnel. Jede zusätzliche Ferienwelle wirkt deshalb unmittelbar auf die Staulänge.
Sommer 2026: längster Ferienstau seit vier Jahren
In seiner Staubilanz vom 26. August 2026 meldete der TCS den längsten Sommerferien-Stau seit vier Jahren am Gotthard. Über die gesamten Monate Juli und August staute sich der Verkehr am Nordportal insgesamt allerdings etwas weniger als im Vorjahr. Den Rekord hält weiterhin ein Stau vom Juli 2009 mit 24 Kilometern, damals ausgelöst durch Neuschnee, der den Verkehr auf der Gotthard-Passstrasse ausbremste. Für die Sommerspitzen hatte der TCS mehr als drei Stunden Wartezeit in beiden Richtungen prognostiziert, als schwierigster Tag Richtung Norden galt der 8. August mit bis zu 13 Kilometern.
September und Oktober: Nachtsperren statt Ferienkolonnen
Für September und Oktober erwartete der TCS tagsüber meist normalen oder regen Verkehr ohne längere Wartezeiten. Die Belastung lag in dieser Phase vor allem in der Nacht: Ab dem 7. September war der Tunnel in fünf Phasen jeweils von Montagabend bis Freitagmorgen gesperrt, zunächst bis zu sieben, später bis zu neun Stunden am Stück, in der Regel von 20 bis 5 Uhr. Wochenenden waren davon ausgenommen. Mit dem Ende der letzten Sperrphase am 7. Oktober fällt dieser Faktor weg, der Gotthard Stau hängt seither wieder fast ausschliesslich von Ferienterminen, Wetter und Unfällen ab.
Was die zweite Gotthardröhre ab 2030 am Stau ändert
Viele Reisende fragen sich an Tagen wie diesen, ob der Bau der zweiten Röhre das Problem löst. Die Antwort fällt nüchtern aus: Er verbessert die Sicherheit, nicht aber die Kapazität. Das Schweizer Stimmvolk hatte am 28. Februar 2016 dem Bau zugestimmt, unter der Bedingung, dass am Gotthard pro Richtung weiterhin nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.
Zeitplan: Eröffnung 2030, danach Sanierung der alten Röhre
Die neue Röhre entsteht rund 70 Meter parallel zum bestehenden, 1980 eröffneten Tunnel und hat mit knapp 16,9 Kilometern dieselbe Länge. Das Bundesamt für Strassen bestätigte als Eröffnungstermin Juli 2030. Unmittelbar danach wird die bestehende Röhre gesperrt und erneuert, die bauliche Sanierung ist nach Ausschreibungsunterlagen für die Jahre 2030 bis 2033 geplant, die Ausrüstung mit Betriebs- und Sicherheitsanlagen soll bis 2036 abgeschlossen sein. In dieser Zeit läuft der gesamte Verkehr im Gegenverkehr durch die neue Röhre.
Mehr Sicherheit, aber keine zusätzliche Spur
Erst wenn beide Röhren in Betrieb sind, fährt jede Richtung in einer eigenen Röhre. Der gefährliche Gegenverkehr im Tunnel entfällt, das Unfallrisiko sinkt deutlich. Die Dosierung vor den Portalen bleibt jedoch bestehen, und weil pro Richtung nur eine Spur befahren werden darf, wird es auch künftig an Ferienwochenenden einen Gotthard Stau geben. Mit einer spürbaren Entlastung können Autofahrer vor allem bei Sperrungen rechnen: Nachtsperrungen für Unterhalt, wie sie im September und Oktober 2026 nötig waren, lassen sich mit zwei Röhren weitgehend vermeiden.
Für das laufende Jahr bleibt der Gotthard damit die neuralgische Stelle der Nord-Süd-Achse. Auf ruhige Herbstwochen folgt zum Jahresende die nächste Belastungsprobe: Rund um Weihnachten erwartet der TCS erneut starken Verkehr. Welche Tage dann arbeitsfrei sind, zeigt unser Überblick zu Weihnachten 2026 und Neujahr 2027 in der Schweiz. Wer seine Reisen 2027 rund um Feiertage plant, findet im Beitrag zu den Brückentagen 2027 in der Schweiz die Tage, an denen sich mit wenigen Ferientagen viel herausholen lässt, und weiss damit auch, wann am Gotthard wieder Stau droht.
Häufige Fragen zum Gotthard Stau am 24. und 25. Oktober 2026
Wie viel Stau am Gotthard ist am Wochenende zu erwarten
Im Oktober liegt der durchschnittliche Gotthard Stau bei rund 3 Kilometern Richtung Süden und 2,5 Kilometern Richtung Norden. Wegen der Ferienwechsel in Graubünden, im Wallis, in Baden-Württemberg und Österreich sind am Samstagvormittag Richtung Süden und am Sonntagnachmittag Richtung Norden auch höhere Werte möglich.
Ist der Gotthardtunnel heute offen
Ja. Laut TCS ist der Gotthard-Strassentunnel am 24. Oktober 2026 in beiden Richtungen offen. Eine Nachtsperrung ist nicht vorgesehen. Im Tunnel gilt eine Baustelle auf 300 Metern mit reduzierter Fahrbahnbreite, die vor allem Ausnahmetransporte betrifft.
Ist der Gotthardpass als Alternative offen
Nein. Der Gotthardpass ist seit dem Wintereinbruch aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt, ebenso der San-Bernardino-Pass, Nufenen, Grimsel, Susten und Furka. Der San-Bernardino-Tunnel auf der A13 bleibt befahrbar.
Wann ist die beste Zeit für die Durchfahrt
Richtung Süden am Samstag zwischen 6 und 9 Uhr oder ab dem frühen Abend, Richtung Norden am Sonntag vor 9 Uhr oder nach 20 Uhr. Die Kernzeiten des Staus liegen Richtung Süden zwischen 10 und 14 Uhr und Richtung Norden zwischen 14 und 18 Uhr.
Wie lange dauert die Wartezeit bei 5 Kilometern Stau
Als Faustregel entsprechen 5 Kilometer Stau am Gotthard etwa 45 bis 60 Minuten Wartezeit. Bei rund 7 Kilometern lohnt sich meist der Umweg über die A13, der ohne Stau rund 50 Minuten länger dauert.
Wann ist der Gotthardtunnel nachts gesperrt
Planmässig nur noch jeden Mittwoch von 23 bis 1 Uhr für Sondertransporte. Die grossen Herbst-Nachtsperrungen endeten am 7. Oktober 2026.
Was ändert die Zeitumstellung für die Fahrt
In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Wer am Sonntagmorgen früh startet, nutzt das ruhigste Zeitfenster. Am Nachmittag wird es früher dunkel, Rückfahrten im Stau fallen häufiger in die Dämmerung.
Wann wird die zweite Gotthardröhre eröffnet
Das Bundesamt für Strassen plant die Eröffnung im Juli 2030. Danach wird die bestehende Röhre saniert. Zusätzliche Spuren entstehen nicht, pro Richtung bleibt ein Fahrstreifen, die Sicherheit steigt aber deutlich.
Wer an diesem Wochenende über den Gotthard muss, umgeht den Gotthard Stau am besten gegen den Strom: früh am Morgen, spät am Abend oder über die A13, sobald die Kolonne vor Göschenen oder Airolo die Marke von rund sieben Kilometern erreicht. Mit offenem Tunnel, geschlossenen Pässen und mehreren Ferienwechseln entscheidet an diesem Herbstwochenende vor allem der Blick auf die Live-Daten kurz vor der Abfahrt über die Dauer der Reise.
Verwendete Materialien: Touring Club Schweiz (Verkehrslage Gotthard-Tunnel, Verkehrsprognose Gotthard 2026), ADAC (Stauprognose 23. bis 25. Oktober 2026), ADAC Württemberg, Schwäbische Zeitung, Keystone-SDA via watson.ch, 20 Minuten, alpen-paesse.ch, gotthard-live.ch, Bundesamt für Strassen ASTRA, Südostschweiz, Kanton Freiburg, Kanton Graubünden, Kultusministerkonferenz, schulferien.eu, weekend.at, polizeiticker.ch
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