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Im McDonald’s Zürich-Projekt an der Heinrichstrasse 267l im Kreis 5 zeichnet sich ein neuer Konflikt um die Expansion der Fast-Food-Kette ab. Auf dem Steinfels-Areal nahe dem Kino Abaton und dem Bahnhof Hardbrücke ist nach übereinstimmenden Medienberichten ein Restaurant geplant, gegen das sich Anwohnende bereits während der öffentlichen Auflage organisieren. Im Mittelpunkt stehen die vorgesehenen langen Öffnungszeiten, mögliche Lärm- und Abfallbelastungen sowie der zusätzliche Betrieb in den Nachtstunden. Einen rechtskräftigen Entscheid über das Vorhaben gibt es nach dem derzeit öffentlich dokumentierten Stand noch nicht. Der Fall folgt auf den Rechtsstreit um einen weiteren geplanten McDonald’s am Zürcher Limmatquai und trifft auf eine Phase, in der der Konzern sein Schweizer Netz weiter vergrössert, berichtet NUME.CH.

Die zeitliche Einordnung ist wichtig: McDonald’s Schweiz meldete am 17. März 2026 offiziell 190 Restaurants und kündigte damals vier bis sechs neue Standorte für 2026 an. Am 27. Mai präzisierte das Unternehmen, seit Jahresbeginn zwei Restaurants eröffnet zu haben und zwei weitere zu bauen; bis Ende 2026 seien insgesamt bis zu sieben weitere Neueröffnungen geplant. Anfang Juli sprach McDonald’s bereits von «über 190 Restaurants» in 21 Kantonen. Eine offiziell bestätigte exakte Gesamtzahl für den 24. August 2026 nennt das Unternehmen in den verfügbaren aktuellen Mitteilungen jedoch nicht. (McDonald’s Schweiz)

Beim Steinfels-Areal geht es derzeit um ein geplantes Restaurant und ein laufendes baurechtliches Verfahren, nicht um eine bereits bewilligte oder eröffnete Filiale.

Was ist über den McDonald’s im Steinfels-Areal bekannt

Als Standort wird die Heinrichstrasse 267l in 8005 Zürich genannt. Die Adresse gehört zum Gebäudekomplex des Steinfels-Areals im Kreis 5 und liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Hardbrücke entfernt. Das Eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister bestätigt die Heinrichstrasse 267l als offiziellen Gebäudeeingang des Komplexes. (Bundesamt für Statistik)

Zu den Details des Restaurantprojekts existieren bislang vor allem Angaben aus der Berichterstattung über die aufgelegten Unterlagen. Demnach soll das Lokal 161 Innenplätze umfassen. Berichtet wird zudem über Restaurantbetrieb, Take-away und McDelivery sowie Öffnungszeiten, die am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden reichen sollen.

Nach den publizierten Projektangaben ist folgende Staffelung vorgesehen:

WochentagPublizierte geplante Öffnungszeit
Sonntag bis Mittwoch8.00 bis 2.00 Uhr
Donnerstag8.00 bis 4.00 Uhr
Freitag und Samstag8.00 bis 6.00 Uhr

Diese Zeiten sind noch nicht mit endgültig bewilligten Betriebszeiten gleichzusetzen. Sie beziehen sich auf die Angaben zum eingereichten Vorhaben. Die Baubehörden können ein Projekt bewilligen, ablehnen oder mit Auflagen versehen; anschliessend können berechtigte Parteien Rechtsmittel ergreifen.

Das Steinfels-Areal Zürich liegt zudem nicht in einem klassischen Wohnquartier ohne Nachtbetrieb. Rund um Hardbrücke, Escher-Wyss-Platz und Zürich-West befinden sich Restaurants, Bars, Clubs, Kinos, Büros und Wohnungen auf engem Raum. Gerade diese gemischte Nutzung macht die baurechtliche Beurteilung eines Restaurants mit langen Nachtöffnungszeiten konkret vom Standort, von den technischen Anlagen und von den erwarteten Immissionen abhängig.

Warum sich Anwohnende gegen die neue Filiale organisieren

Die Anwohnenden befürchten laut den vorliegenden Berichten vor allem Lärm, Abfall, Gerüche, Verkehr und zusätzliche Personenansammlungen in der Nacht. Diese Punkte sind Einwände der Gegnerschaft und dürfen nicht mit bereits amtlich festgestellten Auswirkungen des Projekts verwechselt werden. Besonders die vorgesehenen Öffnungszeiten bis 6 Uhr am Freitag und Samstag haben den Widerstand verstärkt. In einer Chatgruppe organisieren sich betroffene Personen und rufen dazu auf, während der laufenden Auflage ein sogenanntes Zustellbegehren zu stellen.

«Möglichst viele betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sollten während der Auflagefrist ein Zustellbegehren stellen», lautet der in den Medien wiedergegebene Aufruf aus der Gruppe.

Juristisch ist dieser Schritt präziser einzuordnen, als es die häufig verwendete Formulierung «Einsprache gegen McDonald’s» vermuten lässt. Im Kanton Zürich gibt es während dieses Stadiums keine klassische Einsprache gegen den späteren Bauentscheid. Die Stadt Zürich erklärt zum Baubewilligungsverfahren, dass Dritte innerhalb von 20 Tagen ab Publikation des Bauvorhabens die Zustellung des Bauentscheids verlangen müssen. Wer diese Frist verpasst, verliert grundsätzlich das spätere Rekursrecht.

Ein Zustellbegehren ist deshalb weder ein Rekurs noch ein Baustopp, sondern sichert zunächst die Möglichkeit, einen späteren Entscheid anzufechten.

Wie das Verfahren für den McDonald’s im Kreis 5 weitergeht

Beim geplanten McDonald’s Kreis 5 entscheidet nicht die Zahl der kritischen Stimmen darüber, ob gebaut werden darf. Massgebend sind das Zürcher Planungs- und Baugesetz, die konkrete Prüfung des Gesuchs sowie allfällige Rechtsmittel von Personen, die tatsächlich zur Beschwerde legitimiert sind. Das Verfahren lässt sich auf die entscheidenden Schritte reduzieren:

  1. Das Baugesuch wird öffentlich ausgeschrieben und während 20 Tagen zugänglich gemacht.
  2. Betroffene Dritte können während dieser Frist die Zustellung des Bauentscheids verlangen.
  3. Die zuständige Behörde prüft das Vorhaben und fällt ihren Entscheid.
  4. Berechtigte Personen können innert 30 Tagen nach Zustellung Rekurs einreichen.
  5. Zuständig für einen solchen Rekurs ist das Baurekursgericht des Kantons Zürich.
  6. Gegen dessen Entscheid kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein weiteres Rechtsmittel ans Verwaltungsgericht folgen.

Die Stadt Zürich hält ausdrücklich fest, dass ein Bauentscheid rechtskräftig wird, wenn innerhalb der Rekursfrist niemand dagegen vorgeht. Selbst eine rechtskräftige Baubewilligung bedeutet noch nicht automatisch, dass sofort gebaut werden kann. Vor Baubeginn müssen die im Entscheid enthaltenen Auflagen erfüllt sein und die entsprechende Baufreigabe vorliegen. (Stadt Zürich) Auch die Rekursberechtigung ist begrenzt. Nach Angaben der Stadt muss eine Person stärker betroffen sein als die Allgemeinheit und ein schutzwürdiges Interesse an einer Änderung oder Aufhebung des Entscheids haben. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, beurteilt im Streitfall das Gericht. Damit ist auch klar, was zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös behauptet werden kann: Die Filiale ist nicht allein deshalb «gestoppt», weil sich Anwohnende organisieren. Ebenso wenig steht bereits fest, dass ein Rekurs eingereicht oder erfolgreich sein wird.

Was der Streit am Limmatquai mit dem neuen Fall zu tun hat

Der Widerstand im Kreis 5 erhält zusätzliche Aufmerksamkeit, weil McDonald’s bereits an einem anderen Zürcher Standort in einem Rechtsstreit steckt. Geplant ist beziehungsweise war ein Restaurant am McDonald’s Limmatquai 48 in der Zürcher Altstadt. Die Stadt Zürich hatte das Projekt bewilligt. Gegen die Bewilligung wurde jedoch rekurriert. Das Zürcher Baurekursgericht hob die Baubewilligung im April 2026 auf.

McDonald’s plant im Zürcher Kreis 5 eine Filiale im Steinfels-Areal. Belegt sind der Standort, die geplanten Öffnungszeiten, der Widerstand aus der Nachbarschaft, das laufende Baurechtsverfahren und die weitere Expansion von McDonald’s in der Schweiz.

Im Mittelpunkt des Entscheids standen nach den veröffentlichten Angaben insbesondere zwei geplante Kamine auf dem Gebäude. Einer sollte der Abluft des Restaurants dienen, der andere war Teil des vorgesehenen Energie- und Wärmepumpenkonzepts. Das Baurekursgericht gewichtete dabei die baulichen Eingriffe in der sensiblen Altstadtsituation anders als die ursprüngliche Bewilligungsbehörde. McDonald’s akzeptierte den Entscheid nicht. Am 15. Mai 2026 wurde bekannt, dass das Unternehmen den Fall ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich weitergezogen hat. Damit unterscheiden sich die beiden Zürcher Fälle in einem zentralen Punkt:

Steinfels-Areal, Kreis 5Limmatquai 48
Projekt befindet sich in einer frühen VerfahrensphaseStadt hatte Baubewilligung erteilt
Anwohnende sichern derzeit mögliche RechtsmittelGegen die Bewilligung wurde bereits rekurriert
Noch kein publizierter Entscheid des Baurekursgerichts zum ProjektBaurekursgericht hob Bewilligung im April 2026 auf
Mögliche Nachtimmissionen stehen öffentlich im FokusUnter anderem bauliche Kaminlösungen waren entscheidend
Ausgang offenMcDonald’s zog den Fall ans Verwaltungsgericht weiter

Der Limmatquai-Fall ist deshalb kein Beweis dafür, dass auch das Steinfels-Projekt scheitern wird. Er zeigt aber konkret, dass eine städtische Baubewilligung in Zürich durch ein Rechtsmittelverfahren aufgehoben werden kann und dass McDonald’s bereit ist, solche Entscheide an die nächste Instanz weiterzuziehen.

Die beiden Verfahren betreffen denselben Konzern, aber unterschiedliche Gebäude, unterschiedliche Einwände und unterschiedliche Stadträume.

Wie stark McDonald’s in der Schweiz tatsächlich expandiert

Die Konflikte in Zürich stehen einer klar dokumentierten Expansionsstrategie gegenüber. McDonald’s feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen in der Schweiz. Das erste Restaurant eröffnete am 4. November 1976 an der Rue du Mont-Blanc in Genf. Damals umfasste das Angebot acht Produkte, und das Restaurant beschäftigte 25 Mitarbeitende. 1979 folgte das erste Restaurant in der Deutschschweiz in Basel. 1990 eröffnete in Crissier der erste Schweizer McDrive, 1993 kam der erste Standort im Tessin hinzu und 2008 das erste McCafé in Vevey. Diese Daten führt McDonald’s in seiner offiziellen Schweizer Unternehmensgeschichte auf. Zum 17. März 2026 veröffentlichte das Unternehmen folgende Kennzahlen:

  • 190 Restaurants in der Schweiz;
  • rund 8’400 Mitarbeitende;
  • mehr als 90 Prozent der Restaurants in den Händen selbstständiger Lizenzpartner;
  • rund 275’000 Gäste pro Tag in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein;
  • sieben Neueröffnungen im Jahr 2025;
  • 23 modernisierte Restaurants im Jahr 2025;
  • zunächst vier bis sechs geplante neue Standorte im Jahr 2026.

Die sieben 2025 eröffneten Restaurants befanden sich laut McDonald’s in Brugg, Bülach, Châtel-St-Denis, Küssnacht, Moutier, Schaffhausen und Zürich Enge. Für 2026 nannte die Firma im März unter anderem Dulliken im Kanton Solothurn und Horgen im Kanton Zürich als bereits im Bau befindliche Projekte. (McDonald’s Schweiz) Die Zahlen entwickelten sich danach weiter. Am 27. Mai erklärte McDonald’s, seit Anfang 2026 bereits zwei neue Restaurants eröffnet zu haben und zwei weitere zu bauen. Bis Ende des Jahres planten McDonald’s und seine Lizenzpartner insgesamt bis zu sieben weitere Neueröffnungen. (McDonald’s Schweiz) Am 8. Juli bezeichnete sich das Unternehmen in einer weiteren offiziellen Mitteilung als Netzwerk mit «über 190 Restaurants in 21 Kantonen». Diese Formulierung ist die aktuellere belegte Grössenordnung. Eine Zahl wie 191, 192 oder 193 für den heutigen Stand wäre ohne eine entsprechende Unternehmensangabe Spekulation.

McDonald’s meldete im Mai, dass «bis Ende 2026» zusammen mit den Lizenznehmerinnen und Lizenznehmern insgesamt bis zu sieben weitere Neueröffnungen geplant seien. Hinzu kommen erhebliche Investitionen. McDonald’s Schweiz hatte angekündigt, gemeinsam mit seinen Lizenzpartnern zwischen 2024 und 2026 insgesamt 250 Millionen Franken in neue sowie bestehende Restaurants zu investieren. Das Geld fliesst damit nicht nur in zusätzliche Standorte, sondern auch in die Modernisierung des bestehenden Netzes. (McDonald’s Schweiz)

Wer McDonald’s Schweiz seit Juni 2026 führt

Auch an der Spitze von McDonald’s Schweiz gab es mitten in der Expansionsphase einen Wechsel. Das Unternehmen gab am 27. Mai 2026 bekannt, dass Lara Skripitsky die Schweizer Geschäftsleitung abgibt und an den Hauptsitz des Konzerns in Chicago wechselt. Dort übernahm sie die Funktion Vice President Restaurant Product. Die Schweizer Leitung ging per Juni an Brad McMullen. McMullen kam von McDonald’s Australien. Nach Unternehmensangaben arbeitet er seit mehr als 20 Jahren für McDonald’s und war zuletzt Chief Restaurant Officer für den operativen Betrieb von mehr als 1000 Restaurants in Australien und Neuseeland verantwortlich. Die offizielle Medienseite von McDonald’s führt ihn seit dem 1. Juni 2026 als Managing Director McDonald’s Schweiz.

Unter Skripitskys Schweizer Führung waren laut Unternehmen innerhalb von drei Jahren 17 neue Restaurants hinzugekommen. Allein 2025 waren es sieben. Der Führungswechsel bedeutete deshalb keine Abkehr vom Ausbauprogramm; McDonald’s kommunizierte die zusätzlichen geplanten Eröffnungen gerade in derselben Mitteilung.

Welche Fakten beim Zürcher Projekt jetzt entscheidend sind

Für den neuen Standort an der Heinrichstrasse müssen drei Ebenen auseinandergehalten werden. Erstens gibt es das konkrete Bauprojekt mit den publizierten Angaben zu Restaurantgrösse und Betriebszeiten. Zweitens gibt es die Einwände der Anwohnenden. Drittens gibt es das formelle Zürcher Baurecht, das letztlich bestimmt, welche Einwände in einem Verfahren relevant werden. Die derzeit belastbare Lage lautet:

  • An der Heinrichstrasse 267l wird ein neuer McDonald’s-Standort geplant.
  • Das Vorhaben befindet sich noch im baurechtlichen Verfahren.
  • Medien berichten von 161 Innenplätzen und Öffnungszeiten bis 6 Uhr am Wochenende.
  • Anwohnende organisieren sich gegen das Projekt und wollen Zustellbegehren einreichen.
  • Ein Zustellbegehren allein blockiert das Projekt nicht.
  • Ein Rekurs ist erst gegen einen Bauentscheid möglich.
  • McDonald’s führt parallel einen Rechtsstreit um die geplante Filiale am Limmatquai.
  • Das Unternehmen expandiert schweizweit weiter und betreibt nach seiner aktuelleren Formulierung mehr als 190 Restaurants.

Nicht belegt ist dagegen, dass der Standort im Steinfels-Areal bereits endgültig bewilligt, endgültig verhindert oder auf einen bestimmten Eröffnungstermin festgelegt wäre.

Was Nutzer zum McDonald’s im Zürcher Kreis 5 wissen wollen

McDonald’s plant im Zürcher Kreis 5 eine Filiale im Steinfels-Areal. Belegt sind der Standort, die geplanten Öffnungszeiten, der Widerstand aus der Nachbarschaft, das laufende Baurechtsverfahren und die weitere Expansion von McDonald’s in der Schweiz.

Wo genau soll der neue McDonald’s in Zürich entstehen?

Der geplante Standort befindet sich nach den veröffentlichten Angaben an der Heinrichstrasse 267l in 8005 Zürich im Steinfels-Areal. Die Adresse liegt beim Kino Abaton und nahe dem Bahnhof Hardbrücke. Das Eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister bestätigt die Adresse als offiziellen Gebäudeeingang.

Wie gross soll die neue McDonald’s-Filiale werden?

Medienberichte über die Projektunterlagen nennen 161 Innenplätze. Eine endgültige Betriebsbewilligung mit verbindlichen Konditionen liegt nach dem derzeit öffentlich bekannten Verfahrensstand noch nicht vor.

Soll der McDonald’s wirklich bis 6 Uhr morgens geöffnet sein?

Nach den publizierten Angaben sind freitags und samstags Öffnungszeiten von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr am folgenden Morgen vorgesehen. Donnerstags soll der Betrieb bis 4 Uhr und von Sonntag bis Mittwoch bis 2 Uhr möglich sein. Entscheidend bleibt, welche Betriebszeiten die Behörden tatsächlich bewilligen.

Warum wehren sich die Anwohnenden?

Genannt werden insbesondere befürchteter Nachtlärm, Abfall, Gerüche, Lieferverkehr und Personenansammlungen vor dem Restaurant. Dabei handelt es sich um Befürchtungen der Projektgegner und nicht um bereits nachgewiesene Auswirkungen eines laufenden Betriebs.

Haben die Anwohnenden bereits Einsprache eingereicht?

Der Ausdruck ist für das Zürcher Verfahren ungenau. Dritte müssen zunächst innerhalb der 20-tägigen Auflagefrist die Zustellung des späteren Bauentscheids verlangen. Erst gegen diesen Entscheid können rekursberechtigte Personen innerhalb von 30 Tagen Rekurs beim Baurekursgericht einreichen.

Ist der neue McDonald’s im Kreis 5 bereits gestoppt?

Nein. Nach dem öffentlich dokumentierten Stand gibt es keinen endgültigen Entscheid, der das Projekt gestoppt hätte. Der organisierte Widerstand der Nachbarschaft ist Teil eines noch laufenden beziehungsweise vorbereiteten Rechtsmittelprozesses.

Was geschah mit dem geplanten McDonald’s am Limmatquai?

Die Stadt Zürich hatte das Projekt am Limmatquai 48 bewilligt. Das Baurekursgericht hob die Bewilligung im April 2026 auf. McDonald’s zog den Entscheid im Mai ans Verwaltungsgericht weiter. Der Ausgang dieses Verfahrens ist für das Steinfels-Projekt nicht automatisch übertragbar.

Wie viele McDonald’s-Restaurants gibt es in der Schweiz?

Am 17. März 2026 nannte McDonald’s exakt 190 Restaurants. Am 8. Juli 2026 sprach das Unternehmen bereits von mehr als 190 Restaurants in 21 Kantonen. Eine exakte aktuellere Gesamtzahl wurde in den dafür geprüften offiziellen Mitteilungen nicht genannt.

Wie viele neue Restaurants plant McDonald’s 2026?

Im März kündigte McDonald’s zunächst vier bis sechs neue Standorte für 2026 an. In einer aktuelleren Mitteilung vom 27. Mai erklärte das Unternehmen, bis Ende 2026 zusammen mit seinen Lizenzpartnern insgesamt bis zu sieben weitere Neueröffnungen zu planen.

Wer führt McDonald’s Schweiz aktuell?

Brad McMullen führt McDonald’s Schweiz seit Juni 2026 als Managing Director. Seine Vorgängerin Lara Skripitsky wechselte als Vice President Restaurant Product an den McDonald’s-Hauptsitz in Chicago.

Die nächsten belastbaren Fakten zum Steinfels-Projekt entstehen mit dem Bauentscheid der zuständigen Zürcher Behörde. Erst dann steht fest, ob und unter welchen Auflagen der Standort bewilligt wird und ob rekursberechtigte Anwohnende den Fall tatsächlich vor das Baurekursgericht bringen.

Materialien verwendet: McDonald’s Schweiz Newsroom, Stadt Zürich – Amt für Baubewilligungen, Bundesamt für Statistik – Eidgenössisches Gebäude- und Wohnungsregister, publizierte Projektangaben zum Steinfels-Areal, Medienberichte zum Widerstand der Anwohnenden.

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