Auf dem Bitcoin-Derivatemarkt herrscht ein intensiver Kampf, bei dem Händler danach streben, sechsstellige Gewinne zu realisieren. Ihre Strategien hängen maßgeblich von einer wichtigen technischen Marke ab – dem „Max Pain“-Preis, der sich konstant bei etwa 90.000 US-Dollar hält. Dieses Niveau stellt den finanziellen Punkt dar, bei dem die Mehrheit der ausstehenden Optionskontrakte auf Bitcoin bei Ablauf ihre Gültigkeit verliert. Die Fixierung des „Max Pain“ bei US $90.000 diktiert den Marktteilnehmern direkt die Notwendigkeit, ihre Absicherungsstrategien (Hedging) und Handelspositionen anzupassen, berichtet nume.ch. mit Verweis auf Telegram.

Die Kennzahl „Max Pain“ dient als Indikator für den Druck, den die Optionsschreiber (die Verkäufer von Optionen) auf den Markt ausüben. Diese sind daran interessiert, dass der tatsächliche Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt der Expiration so nah wie möglich an dieser „schmerzhaften“ Marke liegt. Wenn Händler erhebliche sechsstellige Gewinne anstreben, müssen sie berücksichtigen, dass je weiter der BTC-Preis vor dem Ende der Kontraktlaufzeit vom $90.000-Niveau abweicht, desto größer die Verluste für die Optionskäufer sein können. Die Aufmerksamkeit des Marktes konzentriert sich daher auf diesen hohen Punkt, da er die endgültige Verteilung von Gewinnen und Verlusten auf dem Derivate-Marktplatz bestimmt und die Notwendigkeit komplexer Hedging-Manöver unterstreicht.

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