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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, getroffen.

Wie NUME.ch berichtet, informierte Selenskyj in sozialen Netzwerken über das Gespräch. Beide Seiten sprachen demnach über den Weg zum Frieden – insbesondere über den Ausbau der ukrainischen Luftabwehr, eine gemeinsame Waffenproduktion mit europäischen Partnern sowie die Verstärkung von Sanktionen gegen Russland und dessen Unterstützer.

„Wir hoffen auf die Führungsrolle der Vereinigten Staaten, denn es ist klar: Moskau wird nicht aufhören, solange seine unzureichenden Ambitionen nicht mit Kraft gestoppt werden. Ich danke Keith Kellogg für seinen Besuch in der Ukraine“, erklärte Selenskyj.

Kellogg hatte zuvor angekündigt, sich eine Woche lang in Kiew aufzuhalten. Bereits am 9. Juli war es in Rom zu einem Treffen zwischen Selenskyj und dem US-Sondergesandten gekommen. Dabei standen erneut Waffenlieferungen und die Luftverteidigung auf der Tagesordnung – beides laut Selenskyj zentrale Prioritäten angesichts der andauernden russischen Angriffe.

Darüber hinaus erörterten die Gesprächspartner den Einkauf amerikanischer Waffen, gemeinsame Rüstungsproduktion und deren Lokalisierung in der Ukraine. Auch der Druck durch verschärfte Sanktionen gegen Russland war Thema.

Keith Kellogg hatte zuvor erklärt, dass Washington bereits eine Vorstellung davon habe, wie ein mögliches Abschlussdokument zur Beendigung des russisch-ukrainischen Kriegs aussehen könnte.

Im Juni besuchte der Sondergesandte zudem Belarus und traf dort den international nicht anerkannten Präsidenten Alexander Lukaschenko. Der ständige Vertreter Weißrusslands bei der UNO, Walentin Rybakow, sagte, dass Belarus und die USA unter anderem über den Krieg in der Ukraine sprechen.

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Wolodymyr Selenskyj und Keith Kellogg
Screenshot

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