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Nächste Hitzewelle Juli: Nachdem die rekordverdächtige Junihitze 2026 am Montag, 29. Juni, auf der Alpennordseite mit einer Kaltfront vorerst zu Ende ging, richtet sich der Blick bereits auf den Hochsommer. Wann die nächste Hitzewelle im Juli die Schweiz erfasst, in welchen Kantonen die Hitze am heftigsten ausfällt und warum ausgerechnet das Mittelland rund um Zürich, das Wallis sowie die Nordwestschweiz am stärksten betroffen sind – das zeigt der Blick auf die aktuellen Prognosen von MeteoSchweiz und MeteoNews, berichtet nume.ch.

Wer (die rund 1,6 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Zürich und die gesamte Deutschschweiz), was (eine mögliche zweite Hitzewelle des Sommers 2026), wann (je nach Wettermodell ab Mitte oder Ende Juli), wo (am heissesten im Mittelland, im Rhonetal/Wallis und in der Nordwestschweiz), warum (eine wiederkehrende Hochdrucklage plus die seit März anhaltende Trockenheit) und wie (mit Höchstwerten, die laut amerikanischem Modell erneut Richtung 35 °C und mehr gehen könnten): Dieser Überblick bündelt die Fakten, Zahlen und den Hitze-Kalender für den Juli.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die historische Junihitze 2026 endete auf der Alpennordseite am Montag, 29. Juni – auf der Alpensüdseite hielt sie länger an.
  • Der Juni 2026 war mit einem Landesmittel von 16,1 °C (+3,5 °C zur Norm 1991–2020) der zweitwärmste Juni seit über 270 Jahren.
  • Für den Juli zeichnen sich zwei Szenarien ab: Das europäische Modell sieht zunächst eine Abkühlung auf 20–25 °C, das amerikanische Modell ein «Open End» der Hitze.
  • Am heissesten dürfte es im Juli erneut in der Nordwestschweiz (Basel, Aargau), im Rhonetal/Wallis und im Mittelland (Zürich, Bern, Luzern) werden.
  • In Zürich/Fluntern geriet sogar der Hitzewellen-Dauerrekord aus dem Jahr 1947 ins Wanken.

Rückblick: Was die Junihitze 2026 in Zürich und der Schweiz angerichtet hat

Bevor der Juli-Ausblick folgt, lohnt der Blick zurück. Der Juni 2026 war kein gewöhnlicher Sommermonat, sondern einer für die Geschichtsbücher. Nach einem kühlen, fast schon herbstlichen Start – am 10. Juni lagen die Höchstwerte in Bern bei 15 und in Luzern bei nur 13 Grad, auf dem Säntis fielen 11 und auf dem Weissfluhjoch 9 Zentimeter Neuschnee – wurde der Wetterschalter am Wochenende des 13./14. Juni schlagartig auf Hochsommer umgelegt.

Zahlen und Fakten zum Juni 2026

Das landesweite Monatsmittel betrug laut MeteoSchweiz 16,1 °C – eine Abweichung von +3,5 °C zur Referenzperiode 1991–2020. An den einzelnen Messstationen lagen die Abweichungen zwischen +1,8 °C und +4,2 °C, der Grossteil zwischen +2,7 °C und +3,6 °C. In Basel ergab sich eine voraussichtliche Monatsmitteltemperatur von rund 22 °C – Platz 2 seit Messbeginn im Jahr 1755. Nur der Hitzesommer 2003 war eine Spur heisser.

MessgrösseWert Juni 2026Einordnung
Landesmittel16,1 °C+3,5 °C zur Norm 1991–2020
Basel Monatsmittelca. 22 °C2. höchster seit 1755
Hitzetage Niederungenca. 17 bis 29. Juniklar überdurchschnittlich
Höchstwert Schweiz39,0 °CBasel-Binningen & Beznau, 27. Juni
Junirekord (alt)36,9 °CBasel-Binningen, vielfach überboten

Die Rekordserie: 39 Grad und Tropennächte

Den ersten Hitzetag (Höchstwerte ab 30 °C) gab es in den tiefen Lagen am 17. Juni. Danach reihte sich Hitzetag an Hitzetag. Am Samstag, 27. Juni, erreichte die Hitzewelle ihren Höhepunkt: Basel-Binningen und Beznau meldeten je 39,0 °C. Seit Messbeginn wurden in der Schweiz erst dreimal höhere Werte gemessen – 40,5 °C in Grono (2003) sowie zweimal in Genf (39,7 °C 2015 und 39,3 °C 2023). An jenem Samstag wurden an zehn Stationen mindestens 38 °C und an 47 Orten mindestens 35 °C registriert.

Besonders belastend waren die Tropennächte: In Chrischona/BS sank die Temperatur nicht unter 28,3 °C, auf dem Uetliberg/ZH und in Lugano lagen die Tiefstwerte über 25 °C. In der Nordwestschweiz resultierte ein 24-Stunden-Mittel von rund 30 °C – der bisherige absolute Rekord in Basel stammte aus dem Juli 2015 mit 29,2 °C.

«Ziemlich sicher wird es bis und mit Sonntag punktuell nochmals extrem heiss», bestätigte Meteorologe Peter Wick gegenüber «20 Minuten».

Nächste Hitzewelle Juli 2026: Wann die Hitze zurückkehrt, in welchen Kantonen es am heissesten wird und was die Junihitze in Zürich anrichtete – Prognosen, Fakten und Hitze-Kalender.

Neue Junirekorde – auch in Zürich

In den langen Messreihen von Zürich/Fluntern und Bern/Zollikofen fielen neue Junirekorde mit Temperaturen um 35 °C, in St. Gallen mit 31,6 °C. Bern/Zollikofen kletterte am 22. Juni auf 34,5 °C (alter Rekord 34,4 °C von 2019). Weitere neue Junihöchstwerte gab es in Pully (35,5 °C), Payerne (36,1 °C), Aigle (34,5 °C) sowie Buchs/Aarau (36,1 °C). Im Aargau wurden an mehreren Standorten 37 °C erreicht.

Unwetter statt Abkühlung: Das Gewitter vom 19. Juni in Zürich

Die Hitze brachte nicht nur Rekordtemperaturen. Ein Gewitter-Cluster sorgte am 19. Juni 2026 von Luzern über Schwyz bis Zürich für extreme Niederschläge in kürzester Zeit, begleitet von starken Winden. In Zürich stürzten Bäume um, Strassen und Unterführungen wurden überschwemmt – eine Person kam ums Leben. In Zürich-Affoltern fielen 44,1 mm innerhalb einer Stunde, in Waldegg und Sihlbrugg sogar 57,0 mm. Mehrere Stationen im Kanton Zürich registrierten 50–60 mm. Laut MeteoSchweiz handelte es sich lokal um ein Ereignis, das nur etwa alle 30 bis 50 Jahre oder seltener auftritt.

Längster Hitze-Streak seit 1947

In Luzern wurde die 30-Grad-Marke an 13 Tagen in Folge überschritten – das gab es seit Messbeginn 1886 noch nie. Zürich/Fluntern, Bern/Zollikofen, Payerne, Schaffhausen, Buchs/Aarau, Delsberg, Pully, Freiburg und Altdorf egalisierten bereits ihren Dauerrekord. In Zürich/Fluntern und Bern/Zollikofen stammte der bisherige Rekord aus dem Hitzesommer 1947.

Warum kommt die Hitze immer wieder zurück

Verantwortlich für die anhaltende Junihitze war eine sogenannte Omegalage. Dabei verharrt ein Hochdruckrücken, der die Form des griechischen Buchstabens Omega annimmt, beständig über Mittel- und Westeuropa. Die Luft sinkt grossräumig ab, erwärmt sich, Wolken lösen sich auf – und subtropische Luftmassen werden über Tage immer weiter aufgeheizt. Hinzu kam die seit März anhaltende Trockenheit: Weil kaum Wasser verdunstet, fehlt der kühlende Effekt, und die Hitze verstärkt sich zusätzlich.

Solche Hochdrucklagen können sich im Juli rasch wieder aufbauen. Genau das macht eine zweite Hitzewelle wahrscheinlich – die Frage ist nur, wann und wie stark.

Nächste Hitzewelle im Juli 2026: Das sagen die Wettermodelle

Für den Übergang vom Juni in den Juli zeichneten die beiden grossen Wettermodelle ein gegensätzliches Bild – und genau diese Unsicherheit prägt den Juli-Ausblick.

Szenario 1: Abkühlung – das europäische Modell

Das europäische Wettermodell (ECMWF) prognostizierte für den Juli-Beginn deutlich kühleres und wechselhafteres Wetter.

«Das europäische Wettermodell prognostiziert ab Anfang Juli deutlich kühleres und wechselhafteres Wetter mit Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad», so Meteorologe Peter Wick.

Mit der Kaltfront vom Montag, 29. Juni, ging die Junihitze auf der Alpennordseite tatsächlich zu Ende: Bei zunehmender Bewölkung wurden je nach Region noch 28 bis 30 °C erreicht, lokal mit Schauern und Gewittern. Das stützt das europäische Szenario einer ersten Juliwoche im Sommerschnitt statt im Hitzemodus.

Szenario 2: «Open End» – das amerikanische Modell

Das amerikanische Modell (GFS) rechnete deutlich aggressiver.

«Hier zeigt es bei der Hitzewelle ein Open End an», sagte Peter Wick mit Blick auf das US-Modell – ein klares Indiz dafür, dass die Hitze im Juli rasch zurückkehren kann.

Welches Modell recht behält, entscheidet sich kurzfristig. Klar ist: Selbst wenn die erste Juliwoche kühler ausfällt, ist der Sommer 2026 längst auf Rekordkurs. MeteoSchweiz hielt fest, dass das gesamte Sommerhalbjahr an vielen Stationen mehr Hitzetage aufweisen wird als im Mittel 1991–2020 – und jeder weitere Hitzetag von Juli bis September diese Bilanz verschärft.

Wann ist die nächste Hitzewelle am wahrscheinlichsten?

Nach einer kühleren ersten Juliwoche steigt die Wahrscheinlichkeit für eine neue Hitzewelle erfahrungsgemäss mit jeder neuen Hochdrucklage. Klimatologisch ist der Hochsommer – die zweite Julihälfte und der August – die heisseste Zeit des Jahres. Die Junihitze 2026 trat rund einen Monat vor diesem Höhepunkt auf. Bildet sich im Juli erneut eine Omegalage, sind Höchstwerte um und über 35 °C in den Niederungen jederzeit möglich.

ZeitfensterTendenzHitze-Risiko Niederungen
1.–6. JuliWechselhaft, kühler (ECMWF)tief bis mässig (20–28 °C)
7.–13. JuliModellabhängig, Hoch möglichmässig (bis ca. 32 °C)
14.–20. JuliKlimatologischer Hochsommererhöht (Hitzewelle möglich)
21.–31. JuliHeisseste Phase des Jahreshoch (35 °C+ möglich)

Hinweis: Wetterprognosen über mehr als sieben bis zehn Tage sind mit grossen Unsicherheiten behaftet. Die Tabelle zeigt Tendenzen und Risiken, keine fixen Vorhersagen. Massgeblich bleiben die täglich aktualisierten Warnungen von MeteoSchweiz.

In welchen Kantonen wird die Hitze im Juli am heftigsten

Die Schweiz ist topografisch extrem vielfältig – und entsprechend ungleich verteilt sich die Hitze. Wer im Juli die höchsten Temperaturen erwartet, schaut auf drei Regionen, die schon im Juni 2026 die Spitzenwerte lieferten.

Nordwestschweiz: Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau

Die Nordwestschweiz ist der Hitzepol der Schweiz. Hier wurde am 27. Juni mit 39,0 °C in Basel-Binningen und Beznau (AG) der landesweite Höchstwert gemessen. Im Aargau erreichten mehrere Standorte 37 °C. Wegen der tiefen Lage, der Kessellage im Rheintal und der dichten Bebauung staut sich die Hitze hier besonders. In dieser Region galt im Juni mehrfach die höchste Hitzewarnstufe 4 (rot).

Wallis: Das Rhonetal als Hitzekanal

Das Rhonetal im Wallis ist ein klassischer Hitzekanal. Stationen wie Visp/VS gerieten laut MeteoNews in Reichweite ihrer Allzeitrekorde. Die von hohen Bergketten eingerahmte Talsohle heizt sich stark auf und kühlt nachts kaum ab. Auch die Region Sion wurde im Juni auf die Gefahrenstufe 4 hochgestuft.

Mittelland: Zürich, Bern, Luzern, Solothurn

Das dicht besiedelte Mittelland mit Zürich, Bern und Luzern trägt die Hauptlast der Hitze, weil hier die meisten Menschen leben. Zürich/Fluntern und Bern/Zollikofen verzeichneten neue Junirekorde um 35 °C, Luzern 13 Tropentage in Folge. In den Städten verstärkt der Hitzeinseleffekt die Belastung zusätzlich: Beton und Asphalt speichern die Wärme, in der Nacht bleibt es spürbar wärmer als auf dem Land.

Tessin und Genferseeregion

Auf der Alpensüdseite – im Tessin – hielt die Hitzewelle länger an als im Norden. In Lugano blieben die Nächte über 25 °C. Rund um den Genfersee (Waadt, Genf) sorgen die tiefe Lage und der Föhneffekt regelmässig für Spitzenwerte; in Genf steht mit 39,7 °C aus dem Jahr 2015 einer der höchsten je gemessenen Schweizer Werte.

Wo es kühler bleibt: Berg- und Voralpenkantone

Deutlich angenehmer ist es in den höher gelegenen Kantonen wie Graubünden, Uri, Glarus oder den Alpentälern. Mit jedem Höhenmeter sinkt die Temperatur, und am Abend sorgt die einströmende Bergluft für Abkühlung. Wer der Julihitze entkommen will, fährt klassischerweise in die Höhe.

Region / KantonHitze-RisikoBemerkung
Nordwestschweiz (BS, BL, AG)sehr hoch39,0 °C am 27. Juni – Schweizer Hitzepol
Wallis (Rhonetal, Visp, Sion)sehr hochHitzekanal, Allzeitrekorde in Reichweite
Mittelland (ZH, BE, LU, SO)hochdicht besiedelt, Hitzeinseleffekt
Genferseeregion (GE, VD)hochGenf 39,7 °C (2015)
Tessin (TI)hochlange Hitzedauer, Tropennächte
Berg-/Voralpenkantone (GR, UR, GL)tiefAbkühlung mit der Höhe

Zürich im Fokus: Was die Julihitze für die Stadt bedeutet

Für den Kanton Zürich mit seinen rund 1,6 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Hitze mehr als eine Wetterfrage. Die Stadt Zürich gehört zu den am stärksten verdichteten Räumen der Schweiz – und damit zu jenen, in denen sich Hitze am intensivsten staut.

Der Hitzeinseleffekt in der Stadt Zürich

In dicht bebauten Quartieren wie der Innenstadt, Aussersihl oder Oerlikon heizen sich Gebäude und Strassen tagsüber stark auf und geben die Wärme nachts nur langsam ab. Während es auf dem Land abkühlt, bleibt es in der Stadt mehrere Grad wärmer. Auf dem Uetliberg lagen die Tiefstwerte im Juni über 25 °C – ein Indikator dafür, wie wenig Entlastung die Nächte boten.

Gesundheitsrisiken: Wer besonders gefährdet ist

MeteoSchweiz und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnen bei Hitzewellen vor einem grossen Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein. Besonders gefährdet sind:

  • ältere und chronisch kranke Menschen
  • Kleinkinder und Säuglinge
  • Schwangere
  • Personen, die im Freien arbeiten (Bau, Landwirtschaft)

Die drei goldenen Regeln des BAG bei Hitze

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt für Hitzetage drei einfache Grundregeln:

  1. Körperliche Anstrengung vermeiden – die heisseste Tageszeit zwischen 11 und 18 Uhr meiden.
  2. Hitze aus der Wohnung halten – nachts und früh morgens lüften, tagsüber Fenster und Storen geschlossen halten.
  3. Viel trinken und leicht essen – über den Tag verteilt Wasser trinken, auch ohne Durstgefühl.

Abkühlung in und um Zürich

Wer der Hitze entkommen will, hat im Kanton Zürich gute Möglichkeiten: das kühle Wasser des Zürichsees und der Limmat, die Flussbäder, die schattigen Wälder am Üetliberg und Adlisberg oder ein Ausflug in die höher gelegenen Voralpen. An den heissesten Tagen sind klimatisierte öffentliche Räume wie Museen und Einkaufszentren eine willkommene Pause.

Einordnung: Hitzewellen werden zur neuen Normalität

Die Junihitze 2026 war kein Ausreisser. Gemäss den Schweizer Klimaszenarien CH2025 muss die Schweiz künftig mit deutlich häufigeren und intensiveren Hitzeereignissen rechnen. MeteoSchweiz hält fest, dass der Anstieg der Hitzeextreme deutlich grösser ausfällt als die mittlere Sommererwärmung – die jährlichen Höchsttemperaturen steigen mit der globalen Erwärmung also überproportional an.

Auch der frühe Zeitpunkt der Hitzewelle – rund einen Monat vor der klimatologisch wärmsten Zeit – passt ins Bild eines sich verändernden Klimas. Für die Sommer der kommenden Jahre bedeutet das: Mehrere Hitzewellen pro Saison dürften eher zur Regel als zur Ausnahme werden.

Häufige Fragen zur nächsten Hitzewelle im Juli 2026 (FAQ)

Wann kommt die nächste Hitzewelle im Juli 2026?

Das ist modellabhängig. Das europäische Modell sah für die erste Juliwoche eine Abkühlung auf 20–25 °C, das amerikanische Modell ein «Open End» der Hitze. Klimatologisch steigt das Risiko für eine neue Hitzewelle in der zweiten Julihälfte deutlich an.

In welchem Kanton wird es im Juli am heissesten?

Am heissesten dürfte es erneut in der Nordwestschweiz (Basel, Aargau), im Walliser Rhonetal und im Mittelland rund um Zürich, Bern und Luzern werden. Im Juni 2026 wurde der landesweite Höchstwert mit 39,0 °C in Basel und Beznau/AG gemessen.

Wie heiss war es im Juni 2026 in Zürich?

In Zürich/Fluntern fiel ein neuer Junirekord mit einer Temperatur um 35 °C. Zusätzlich sorgte ein Gewitter am 19. Juni in der Stadt Zürich für überflutete Strassen, umgestürzte Bäume und ein Todesopfer.

Warum ist es in Städten wie Zürich heisser?

Wegen des Hitzeinseleffekts: Beton und Asphalt speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts nur langsam ab. Dadurch bleibt es in der Stadt mehrere Grad wärmer als im Umland.

Was soll ich bei Hitze tun?

Das BAG empfiehlt: körperliche Anstrengung in der Mittagshitze vermeiden, die Wohnung kühl halten (nachts lüften, tagsüber abdunkeln) sowie viel trinken und leicht essen.

Quellen: MeteoSchweiz (Klimabulletin Juni 2026, Hitzewellen-Einordnung), MeteoNews, SRF Meteo, 20 Minuten, Tages-Anzeiger. Stand: 30. Juni 2026.

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